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Die Plug-F Mammoth der Split-X-Konfiguration war eine von Collor Pondrat entwickelte, hochleistungsfähige Zugmaschine, die als Rennfahrzeug für Podrennen eingesetzt wurde. Die Bezeichnung „Split-X“ rührt von der X-Form der im Vergleich zum Cockpit riesigen Lufteinlässe und Kühlergehäuse her, die von einem Paar Plug-P-Mammoth-Rennmotoren angetrieben wurden. Der Dug Sebulba nutzte im Jahr 32 VSY beim Boonta-Eve-Classic-Wettbewerb auf dem Planeten Tatooine einen solchen Podrenner mit schwarz-orangenfarbener Lackierung.

Technik

Hauptaugenmerk des Plug-F Mammoth waren die großen Schubwerke, deren Lufteinlässe und Kühlergehäuse eine X-Form bildeten. Wie bei jedem Podrenner wurden die beiden Triebwerke mithilfe eines Energiekonverter-Lichtbogens zusammengehalten, der von Konvertergeneratoren im Inneren der Motoren erzeugt und vom gegenüberliegenden Konverter angezogen wurde. Neben den Kontrollkabeln, die das Cockpit an die Zugmaschine hielten, war der Lichtbogen das einzige Verbindungsstück der beiden Motoren. Sobald er ausfiel, rissen sich die Triebwerke voneinander los und gerieten – wie ferngelenkte Raketen – außer Kontrolle. Bei voller Leistung konnten die Maschinen eine Höchstgeschwindigkeit von 829 km/h erreichen, was jedoch im Vergleich zu Anakin Skywalkers Podrenner rund 100 km/h langsamer war. Dies ist auf das Hohe Gewicht der Plug-F Mammoth zurückzuführen, was sich nicht nur in der Geschwindigkeit bemerkbar machte, sondern auch im Lenkverhalten und der Manövrierfähigkeit. Sebulba setzte jedoch auf robuste und einschüchternde Bauweise und insbesondere auf einige illegale Modifikationen. Selbst für einen Podrenner war der Repulsorlift-Antrieb unter Beachtung des großen Gewichts des Plug-F Mammoth außergewöhnlich stark, sodass eine maximale Höhe von 85 Metern möglich war.

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Sebulba und Anakin kämpfen um den Sieg.

Im Gegensatz zu den Triebwerken war das von zwei Kontrollkabeln nachgezogene Cockpit des Podrenners sehr klein – ein zweifelhafter Versuch, um neben dem gewichtigen Vorderbau das Gesamtgewicht möglichst gering zu halten. Sebulbas Cockpit war für die Bedürfnisse eines Dug maßgeschneidert, da diese Hände und Füße gleichermaßen gebrauchen. Über einen Überwachungsschirm war es dem Piloten während des Rennens möglich, Druck, Temperatur und Kühlmittelmenge zu überwachen. Zusätzliche Messgeräte lieferten nicht nur Auskunft über die Zusammensetzung des Luft-Treibstoffgemisches, sondern erlaubten auch eine Ablesung für das Pyrometer in der Vorzünd-Kammer und der Hauptverbrennungskammer.

Die leistungsfähigen Plug-F-Mammoth-Rennmotoren benötigten ein äußerst dichtes Flüssigkeitsgemisch als Treibstoff. Ein Paar ringförmiger Lagertanks saugte während des Rennens einen Tradium-Flüssigkraftstoff an, der anschließend in ein Gemisch mit Quold-Runium gepresst wurde. Mithilfe von ionisiertem Injektrin wurde der Kraftstoff aktiviert und in den Nachbrenner des Podrenners umgeleitet. Nicht weit von den Motoren entfernt, hatte Sebulba verdeckte Lüftungsklappen angebracht, die zu jeder Seite einen Flammenwerfer versteckten. Da diese Waffe direkt von der Hauptverbrennungskammer gespeist wurde, bestand der Flammenwerfer aus einem Strahl brennenden Treibstoffs. Dies verzehrte zwar eine Menge Tradium-Flüssigkraftstoff, doch musste der Flammenwerfer nicht lange aktiviert bleiben, um ein Überholmanöver eines Konkurrenten abzuwehren. Weitere Waffen waren eine nach hinten feuernde Nagelkanone, um Metallsplitter in die Triebwerke der dicht auffahrenden Konkurrenten zu schleudern, und eine rotierende Kreissägenklinge, mit der Kontroll- und Treibstoffleitungen anderer Maschinen durchtrennt werden konnten. Selbstverständlich war diese Form des Wettkampfs illegal.

Geschichte

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Sebulbas Maschine explodiert und Anakin zieht vorbei.

Obwohl Sebulba zahlreiche Siege in vielen Wettbewerben einfuhr, bleiben seine Erfolge zweifelhaft. Dem fairen Wettstreit zog er lieber Waghalsigkeit, Sabotage und Betrug vor, was sich letztlich in seiner Rennmaschine widerspiegelte. Die massiven Triebwerke des Plug-F Mammoth übertrafen die Maschinen von Clegg Holdfast, Ratts Tyerell, Ody Mandrell oder auch Anakin Skywalker bei weitem und der eingebaute Flammenwerfer tat sein übriges. Sowohl Konkurrenten als auch Zuschauer vermuteten hinter Sebulbas Maschine ein Regelwidrigkeit, doch wurde der Dug niemals von Rennen disqualifiziert, da die Rennleitung derartige Fälle ignorierte – nicht zuletzt deshalb, weil das Boonta-Eve-Classic auf Tatooine von den Hutts veranstaltet wurde und diese spektakuläre Auseinandersetzungen mitverfolgen wollten.

Während des Boonta-Eve-Classic im Jahr 32 VSY trat Sebulba gegen seinen Hauptrivalen Anakin Skywalker an, der mit seinem mit Radon-Ulzer-620-C-Motoren angetriebenen Podrenner sich als ernstzunehmender Konkurrent erwies. In der dritten und letzten Runde des Rennens lieferten sich die beiden auf der Zielgeraden der sogenannten Huttenebene ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Sebulba versuchte, seinen Konkurrenten mit der Masse seiner Triebwerke in den Wüstensand zu rammen, doch verwickelten sich durch den engen Kontakt ihre Kontrollkabel. Anakin konnte sich losreißen, während Sebulba die Kontrolle über seinen Podrenner verlor, abstürzte und unverletzt in seinem Cockpit im Sand vom Trümmerfeld davon schlitterte.

Quellen

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