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Die Schlacht um Liinade III war eine Schlacht des Galaktischen Bürgerkriegs, in der die Neue Republik gegen die Ciutric-Hegemonie kämpfte. Es war die erste Schlacht des Feldzuges gegen die Hegemonie.

Vorgeschichte

Kampf gegen die Ciutric-Hegemonie

„Thrawns Überfall war in Wirklichkeit der letzte Versuch eines geeinten Imperiums, die Rebellion zu vernichten. Aber es gibt eine ganze Menge Warlords, die jeder für sich eine größere Anzahl von Sternsystemen kontrollieren. Wir müssen diese Systeme und Welten befreien.“
— Admiral Ackbar zu Wedge Antilles (Quelle)

Nach der Schlacht von Bilbringi und dem Tod Großadmiral Thrawns war das Imperium für den Fortbestand der Neuen Republik keine ernste Bedrohung mehr. Es wurde nicht mehr das gesamte Militär für die Verteidigung des bereits gewonnenen Territoriums benötigt. Der Provisorische Rat entschied sich daher, gegen die verbliebenen Kriegsherren vorzugehen und ihre Welten zu befreien. Die Republik glaubte, durch die Vernichtung eines Kriegsherren die anderen nachdenklich zu machen und womöglich zu Verhandlungen bewegen zu können. Als Ziel wurde die Ciutric-Hegemonie ausgewählt, die von Prinz-Admiral Delak Krennel beherrscht wurde. Da er Sate Pestage, den Herrscher über das Imperium nach dem Tod Palpatines ermordet hatte, wollte die Neue Republik ihn dafür zur Rechenschaft ziehen.

Auswahl von Liinade III als Ziel

Liinade III wurde als erstes Ziel der republikanischen Streitkräfte ausgewählt, da es ein Produktionsort für Konsumerzeugnisse war, die auch auf anderen Welten der Hegemonie in Gebrauch waren. Der Verlust dieser Welt sollte die Unfähigkeit Krennels beweisen, seine Welten zu verteidigen, und die Warenverknappung wäre eine andauernde Erinnerung daran. Die Bevölkerung der Hegemoniewelten sollte so gegen Krennel aufgebracht werden. Des Weiteren war die Welt nur schwach verteidigt, was für die Neue Republik angesichts der im Kampf gegen Thrawn erlittenen Verluste besonders positiv war. Außerdem war Liinade III die einzige Welt, über die die Hegemoniesysteme Corvis Minor und Vrosynri mit dem Rest von Krennels Reich verbunden waren, sodass die Eroberung von Liinade III deren Verletzlichkeit erhöhen würde.

Schlachtverlauf

Weltraum

„Das Pack ist da, Leute. Die sind nicht willkommen, und das sollten wir ihnen deutlich zeigen“
— Vict Darron (Quelle)

Liinade III wurde von dem imperialen Sternzerstörer Direption unter dem Kommando von Vict Darron verteidigt. Zunächst traten die Swift Liberty und die Moonshadow nahe dem Planeten aus dem Hyperraum aus. Die Direption konzentrierte ihre Feuerkraft auf die Moonshadow, sodass die Schiffe Breitseiten wechselten, wodurch beide beschädigt wurden. Die Swift Liberty beschoss mit ihren Lasern den Bauch und die nach dem Angriff der Moonshadow ungeschützte Backbordseite. Die Sonderstaffel und die B-Flügler griffen währenddessen die TIE-Jäger und Abfangjäger an und konnten sie schnell dezimieren. Währenddessen traf ein Dreadnaught-Kreuzer als Verstärkung für die Direption ein, der den Victory-Zerstörer der Republik angriff. Der Sieg der Republik war jedoch sicher, als die Freiheit ins System sprang und sowohl den bereits schwer beschädigten Sternzerstörer als auch den Dreadnaught vernichtete.

Boden

Nach dem Ende der Raumschlacht wurde die Sonderstaffel rottenweise zum Angriff auf verschiedene Bodenziele angesetzt. So sollte die Rotte eins den Raumhafen der Stadt Valleyport angreifen, damit dort Bodentruppen der Neuen Republik landen konnten. Sie stießen auf Widerstand in Form von vier AT-ATs, die jedoch von den X-Flüglern schnell besiegt wurden. Die dritte Rotte hatte den Auftrag, die Verteidigungsanlagen eines Wasserkraftwerks auszuschalten. Zwar konnten sie die verteidigenden Laserkanonen schnell ausschalten, doch der Jäger des Rottenführers Corran Horn wurde vom Boden aus abgeschossen.
Die anderen X-Flügler zogen sich daraufhin zunächst zurück, während Horn zu Fuß versuchte, seine Gegner zu besiegen. Er stieß dabei auf eine der Republik unbekannte, schwer bewachte Anlage in einem Tunnel nahe dem Damm. Es gelang Horn, die Verteidiger des Komplexes auszuschalten und die dort tätigen Wissenschaftler gefangen zu nehmen.

Nachwirkungen

„Korrigieren Sie mich, wenn ich mich täuschen sollte, aber das sieht so aus, als würden Sie jemandem dabei helfen, einen Todesstern zu bauen.“
— Corran Horn (Quelle)

Die von Horn entdeckte Anlage stellte sich als Laboratorium heraus, in dem ein Planungsteam mit der Aufgabe befasst war, Schwachstellen in den Plänen einer Superwaffe zu finden, die unter den Siegern bald als Pulsar-Station bekannt war. Diese Entdeckung war für die Neue Republik eine Rechtfertigung des Krieges gegen Krennel, die sehr viel besser war als die Anklage wegen Mordes an Pestage. Tatsächlich stellte sich jedoch später heraus, dass die Anlage von Ysanne Isard angelegt worden war, um die Sonderstaffel in die Schlacht von Distna zu locken.

Für die Neue Republik erwies sich die Eroberung von Liinade III zunächst eher als Last, da der Planet mit Nachschub versorgt werden musste. Dies gab Krennel die Möglichkeit, in der folgenden Zeit Nachschubkonvois der Republik zu attackieren und seinen Gegnern so ohne großes Risiko einigen Schaden zuzufügen.

Quellen

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