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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt die Schlacht in den Klonkriegen; für weitere Ereignisse siehe Schlacht von Azure (Begriffsklärung).

Die Schlacht von Azure war ein Konflikt in den Klonkriegen, der vier Wochen nach der Schlacht von Geonosis zwischen der Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme ausgetragen wurde. Dabei ging es um den von Talesan Fry entwickelten Codebrecher.

Vorgeschichte

Obi-Wan Kenobi: „Sie verlegen Schiffe und Truppen. Ein massiver Angriff ist geplant. Aber wir können den Ort nicht feststellen. Ursprünglich war wohl ein Angriff auf Nativum geplant, was wir schon vermutet hatten. Doch das Ziel wurde erst jüngst verlegt.“
Padme Amidala: „Wenn wir das neue Ziel rechtzeitig ermitteln, könnten wir einen großen Sieg erlangen.“
Obi-Wan Kenobi: „Wir könnten den größten Teil ihrer Flotte zerstören.“
Padme Amidala: „Und wenn General Grievous dabei ist, könnten wir den Krieg gewinnen.“
— Obi-Wan Kenobi und Padmé Amidala über den bevorstehenden Angriff der Separatisten. (Quelle)

Nachdem Talesan Fry auf Genian einen Codebrecher entwickelt hatte, der den Krieg maßgeblich beeinflussen könnte, bot er ihn zuerst der Republik an. Der Galaktische Senat und der Hohe Rat der Jedi schickten Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker, Siri Tachi und Padme Amidala zu den Verhandlungen zum Firmengebäude auf Genian. Fry willigte ein, ihnen den Codebrecher zu geben, wenn sie den Spion in seiner Firma entlarven könnten. Sie fanden heraus, dass es Helina Dow war, doch da hatte der Kopfgeldjäger Magus Helina bereits getötet und ihr den Codebrecher abgenommen. Taly klärte die Jedi jedoch auf, dass Magus einen fehlerhaften Prototyp ergattert hatte. Danach flogen die Jedi, die Senatorin und Taly zu einer geheimen republikanischen Basis auf Azure, um den Codebrecher von Technikern möglichst schnell untersuchen zu lassen. Währenddessen testeten sie den Codebrecher erfolgreich und fanden heraus, dass ein Überraschungsangriff der KUS bevorstand, jedoch wussten sie noch nicht wann.

Verlauf

„Ihr konntet noch kein Ziel für den Angriff feststellen, weil es noch kein Ziel gab. Noch nicht. Sie warteten darauf, wo der Codebrecher hingebracht werden würde... Das Ziel ist hier. Die Separatisten-Flotte befindet sich auf dem Weg zum Raumhafen auf Azure.“
— Solomahal informiert die Jedi über den eingebauten Peilsender. (Quelle)

Auf Azure angekommen übergab Fry das Gerät an die Techniker und die Jedi verabschiedeten sich von Amidala, die mit einer Eskorte Klonkrieger nach Coruscant zurückfliegen musste. Nachdem das Schiff abgehoben war, meldete sich General Solomahal und teilte ihnen besorgt mit, dass ein Peilsender in den Codebrecher eingebaut worden war, wahrscheinlich von Helina Dow. Demzufolge kannten die Separatisten ihre Position und machten sich auf dem Weg nach Azure. Solomahal hatte bereits Verstärkung angefordert, aber die republikanischen Kreuzer waren noch Stunden entfernt. Anakin betrachtete die Kapazität der verfügbaren Flotte und entschied sich, diese in zwei Divisionen einzuteilen. Eine würde den Raumhafen beschützen, während die andere versuchen sollte, die Separatisten abzulenken und lang genug hinzuhalten. Banno brachte Anakin zu den Schiffen und Obi-Wan und Siri planten währenddessen ihre Strategie. Sie beschlossen, dass Anakin sich mit seinen Jägern in einem kleinen Nebel verstecken sollte, bis die feindliche Flotte an ihm vorbeigeflogen sei und sie dann von hinten angreifen sollte. Außerdem wiesen sie Solomahal an, den Gegenangriff der Artillerie mit Anakins Angriff abzustimmen, um möglichst große Verwirrung hervorzurufen. In diesem Moment trat die feindliche Flotte in die äußere Atmosphäre des Planeten ein und begann auf Zivilschiffe zu schießen. Siri und Obi-Wan bemerkten besorgt, dass Padme und Taly sich an der rechten Flanke der Flotte befanden. Die beiden sendeten einen Hilferuf, doch die Kommunikation wurde abgebrochen. Zum Glück hatten sie es eine Rettungskapsel geschafft und Solomahal teilte den Jedi vollbetankte Jäger zu und gab ihnen die Koordinaten durch, von denen der Hilferuf gesendet worden war. Dort befanden sich die Überlebenssysteme des Planeten. Obi-Wan und Siri wurden von einem Teil der feindlichen Jäger verfolgt und Kenobi bemerkte, dass die Schlacht so gut wie verloren war. Die Jedi schlugen Solomahal vor, den Codebrecher mit einem Jäger in Sicherheit zu bringen, doch der General blieb stur und weigerte sich. Er meinte, sie sollten die Senatorin und Fry retten, zurückkehren und dann weiterkämpfen. Die beiden Jedi gerieten kurz mitten in die Raumschlacht und fingen sich leichte Treffer ein. Schließlich sahen sie die Rettungskapsel, die Padme sicher zwischen zwei Treibstofftanks im Industriegebiet gelandet hatte. Sie fanden Padme und Taly und informierten sie über den Stand der Dinge. Als sie über ihr weiteres Vorgehen berieten, tauchte Magus mit seinem Jäger und fünf Tri-Droidenjägern auf. Die feindlichen Schiffe schossen auf sie und brachten einen Treibstofftank zum Explodieren. Siri brachte Padme zu ihrem Jäger und Obi-Wan nahm Taly. Kenobi bewegte mit der Macht einen Fusionsschneidbrenner in den ausgelaufenen Treibstoff. Dieser fing Feuer und die Flammen verschafften ihnen kurz Deckung. Doch Magus startete einen neuen Angriff und lieferte sich mit den Jedi eine erbitterte Verfolgungsjagd. Diesen gelang es, einige der Droiden abzuschießen, doch da näherten sich ihnen zwei Angriffsraketen. Die Jedi entschlossen sich, in einer der Kanäle, in denen die Energie zur Versorgung des Raumhafen floss, abzutauchen und dort ihre Verfolger abzuschütteln. Zwar konnten sie sich dadurch die Tri-Droiden vom Hals halten, doch Magus blieb an ihnen dran und die feindlichen Angriffsschiffe flogen über dem und versperrten ihnen so den Weg nach oben. Siri wies Padme an, den Jäger stabil zu halten, kletterte auf die Außenhülle des Jägers und sprang mithilfe eines geschickten Manövers auf Magnus' Jäger. Dort versuchte sie sich mit ihrem Lichtschwert eine Öffnung zu schneiden, während Obi-Wan ihr mit einer halb entschärften Schockrakete zur Hilfe kam. Magnus und Siri kämpften im Cockpit und das Schiff schlug schließlich am Boden auf. Magnus wurde aus dem Cockpit geschleudert und blieb reglos liegen.

„Ihr tötet, ohne nachzudenken oder etwas zu fühlen. Ich nicht.“
— Obi-Wan Kenobi zu Magus nach Siri Tachis Tod. (Quelle)

Besorgt betrat Obi-Wan das Cockpit des abgestürzten Schiffes und fand Siri am Boden liegend. Sie hatte sich beim Kampf mit Magnus eine Blasterwunde eingefangen. Schließlich starb sie in den Armen Obi-Wans. Anakin war mit seinem Jäger zu ihnen gestoßen, da er Padmes Absturz mitbekommen hatte. Obi-Wan kletterte aus dem Wrack, teilte ihnen Siris Tod mit und aktivierte sein Lichtschwert. Besorgt sah Anakin die Anspannung Obi-Wans und Talys und ihr Verlangen danach, Magus zu töten. Der Jedi nahm Magus jedoch lediglich gefangen.

Folgen

Da der Fusionsreaktor hochgegangen war, war fast der gesamte Raumhafen zerstört worden. Die republikanischen Schiffe hatten sich mit der gigantischen Rauchwolke als Deckung zurückziehen können, jedoch war Solomahal von der KUS abgefangen worden, als er mit dem Codebrecher fliehen wollte. Daher hatte er das Gerät zerstören müssen, um es nicht den Separatisten auszuliefern. Zwei Tage später hatte er jedoch wieder fliehen können. Talys Firmenkomplex war von den separatistischen Streitkräften bombardiert worden, wobei all seine Aufzeichnungen verloren gingen. Taly war streng geheim zu einem republikanischen Außenposten gebracht worden. Obi-Wan hatte wie sein Meister Jahre zuvor im Tempel nicht schlafen können. Dennoch erkannte er, dass er endlich gelernt hatte, mit offenem Herzen zu lieben.

Hinter den Kulissen

  • Im Hyperraumsprung nach Azure behauptet Padme einmal, dass sie, falls sie General Grievous gefangen nehmen könnten, den Krieg gewinnen könnten. Das kann jedoch nicht sein, da Grievous' Präsenz der Republik erst nach der Schlacht von Hypori, also ungefähr vier Monate nach der Ersten Schlacht von Geonosis, bekannt war. Die Schlacht von Azure fand jedoch ungefähr vier Wochen nach Geonosis statt.
  • In The New Essential Chronology wird die Schlacht von Azure jedoch auf 19,59 VSY datiert, kurz vor der Schlacht von Praesitlyn.

Quellen