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Die Schlacht von Pengalan IV war eine Schlacht zu Beginn der Klonkriege. Sie wurde 22 VSY auf Pengalan IV ausgetragen, wo Truppen der Galaktischen Republik eine geheime Waffenfabrik der Konföderation Unabhängiger Systeme zerstören sollten.

Vorgeschichte

Ein Agent des Geheimdienstes der Republik entdeckte auf dem von den Separatisten kontrollierten Planeten Pengalan IV eine geheime Waffenfabrik, wo neuartige AS-X-DB Raketen produziert wurden, für den Einsatz gegen republikanische Jäger. Da man vermutete, die Entwicklung der Waffe könnte der KUS einen gewaltigen Vorteil in den Klonkriegen verschaffen, sandte die Republik den Acclamator-Kreuzer Sea Legacy mit einer Division Klonkrieger aus, um die Fabrikanlage zu zerstören. Die Klontruppen wurden von Joram Kithe, einem Mitarbeiter des Republikanischen Rechnungshofes, begleitet, der die Effektivität der neuen Armee beurteilen sollte, um zu entscheiden, ob noch mehr Klone in Auftrag gegeben werden sollen.

Die Konföderation erfuhr allerdings davon, dass ihre Waffenfabrik entdeckt wurde und versuchte sie zu schützen, indem sie der Republik eine Falle stellte. Man besetzte eine längst verlassene Fabrik, ließ die Maschinen wieder anlaufen und schützte die Anlage mit einem Schutzschild, um den Eindruck zu erwecken, es handle sich um die gesuchte Anlage, während die tatsächliche Fabrik in sicherer Entfernung verborgen blieb. Als das Angriffsschiff den Planeten erreichte, lokalisierten die Sensoren tatsächlich nur die falsche Waffenfabrik und die Republik begann mit der Landung ihrer Truppen.

Schlachtverlauf

Angriff der Galaktischen Republik

Als die Sea Legacy auf der Planetenoberfläche gelandet war, schwärmte eine erste Einheit in Richtung der Fabrik aus. Zu Fuß erkundeten sie im Schutz der Dunkelheit das Gelände und spähten Schwachstellen in der Verteidigung aus. Sie entdeckten Lücken im Schild, die ein nachfolgendes Team von Technikern nutzte, um an den Schildgeneratoren Sprengsätze anzubringen. Wie geplant brach der Schild bei der Zündung der Ladungen zusammen und der Rest der Armee startete den Angriff auf die Fabrik.

Sekunden bevor sie die Anlage erreicht hatten, wurden die Schilde wieder aktiviert und zwei Geonosianische Korvetten stiegen, begleitet von einer großen Anzahl Jäger und Kampfdroiden, aus einer nahe gelegenen Schlucht auf und griffen die überraschten Truppen der Republik an. In einem gewaltigen Massaker wurden die Truppen auf dem offenen Gelände vor der Fabrikanlage beinahe aufgerieben, ehe sie einen verlustreichen Rückzug antreten konnten. Auch das Kanonenboot, in dem sich Joram Kithe und seine Einheit befand, wurde getroffen und musste notlanden. Da durch einen vorhergehenden Treffer das Kommunikationssystem beschädigt wurde, konnte allerdings kein Hilferuf an die Sea Legacy abgegeben werden.

Rückzug und Entdeckung der Waffenfabrik

Obwohl das Kanonenboot völlig zerstört wurde und mehrere Klontruppen ihr Leben lassen mussten, überlebten einige der Insassen den Absturz, da der Trägheitskompensator bis zum Schluss funktionsfähig blieb und den Aufprall abdämpfte. Da bei der Notlandung auch der kommandierende Lieutenant getötet wurde, war unklar, wer unter den ranggleichen Soldaten die Führung übernehmen solle und als Joram bemerkte, dass ihm als Beobachter ein Rang innerhalb des Geheimdienstes übertragen wurde, wurde ihm gegen seinen Willen das Kommando übergeben. Auf Grund seiner mangelnden militärischen Ausbildung stand ihm allerdings der ARC Tooth beratend zur Seite.

Da sie keinen Notruf mehr absetzen konnten, hatte die Sea Legacy die Planetenoberfläche längst verlassen und die Gruppe musste sich beeilen, um wieder zu ihr zu stoßen. Sie lockten eine Patrouille Kampfdroiden in einen Hinterhalt und erbeuteten einen Landgleiter und zwei STAPs, um die einige Tagesmärsche entfernte Siedlung Tur Lorkin, wo man hoffte, ein geeignetes Raumschiff zur Flucht zu finden, noch rechtzeitig zu erreichen. Im Schutz einer Schlucht näherten sich die Soldaten der Siedlung, bis sie erste Häuser erspähen konnten und legten nachts die letzten Meter zu Fuß zurück. Unter den kleinen Gebäuden war der ungewöhnlich große Raumhafen sofort gefunden und Joram und Tooth verschafften sich Zugang ins Innere, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Tatsächlich fanden sie zwei geeignete Raumschiffe, allerdings machten die beiden noch eine weitaus interessantere Entdeckung: Einer der Hangar wurde offenbar zur Lagerung und zum Abtransport von Raketen benutzt.

Joram schlug vor, eines der Schiffe zu stehlen und der Republik auf dem schnellsten Weg von der Fabrik zu berichten, doch Tooth weigerte sich. Er befürchtete, die Separatisten würden nach ihrer Flucht ohne Zweifel erkennen, dass ihre Tarnung aufgeflogen war und die Anlage längst verlegt haben, bis ihr Bericht alle bürokratischen Hürden des republikanischen Militärs überwunden hätte und es zu einem Angriff kommen würde. Nach einer Zeit stieß der Rest der Gruppe zu ihnen und sie konnten auch Joram von ihrem Vorhaben überzeugen.

Zerstörung der Fabrik

Joram betrat in einer Uniform eines ausgeschalteten Arbeiters als erstes die unterirdische Anlage, der auffälligere Teil der Gruppe, die Klonkrieger mit einem Repulsorschlitten voller kurzgeschlossener Raketen, folgte ihm in sicherem Abstand. Während ihr Eindringen anfangs unbemerkt blieb, standen sie plötzlich einem Zerstörerdroiden gegenüber, den sie mit einer der Raketen ausschalten konnten. Mit Hilfe eines Arbeiters verschafften sie sich Zugang zur Endmontagehalle der Fabrik, wo sie ins Sperrfeuer mehrerer Sicherheitsleute und Kampfdroiden gerieten und einer der Klone, Hash, tödlich getroffen wurde. Der Rest der Gruppe platzierte die mit Zeitzünder versehenen Raketen und eilte zurück Richtung Ausgang. Schon wenige Sekunden, nachdem sie die Halle verlassen hatten, erschütterten erste Explosionen die unterirdische Anlage, und während sie sich durch Rauch und Geröll einen Weg nach draußen erkämpften, folgten weitere. Auch außerhalb der Fabrik warteten bereits Kampfdroiden auf die Gruppe, doch Mapper, ein Klon, der sich beim Absturz des Kanonenbootes eine Beinverletzung zugezogen hatte und daher nicht in die Fabrik mitgekommen war, gab ihnen mit einem der erbeuteten STAPs Feuerschutz. So konnten sie sich in eines der Raumschiffe retten und aus der Siedlung fliehen. Um die beiden Korvetten der Geonosianer, die auf den Zwischenfall aufmerksam geworden waren, von der Flucht abzulenken, opferte sich Tooth für seine Brüder, floh mit dem zweiten Raumschiff in eine andere Richtung und wurde abgeschossen.

Folgen

Diamant-Boron

Eine Diamant-Bor-Rakete, wie sie später Verwendung fand.

Entwicklung der Diamant-Bor-Rakete

Die Zerstörung der Waffenfabrik setzte zwar der Entwicklung des neuen Raketentyps auf Pengalan IV ein Ende, allerdings bedeutete sie keinesfalls das Ende dieses Projekts. Offensichtlich wurde an der Waffe auch weiterhin geforscht, denn sie wurde später in Raumschlachten eingesetzt.

Beurteilung der Klonarmee

Besonders die Effektivität und Furchtlosigkeit die die Klontruppen sogar in aussichtslosen Situationen an den Tag legten, beeindruckten Joram. Obwohl ihm der Mangel an Individualität und die etwas zu strikte Befolgung von Vorschriften negativ auffielen, bewertete er die Klone äußerst positiv.

Offensichtlich legte jemand großen Wert auf eine positive Bewertung der Klonarmee, denn Joram wurde keiner Einheit aus gewöhnlichen Infanteristen zugeteilt, um sich ein Bild zu machen, sondern einer Einheit Advanced Recon Commandos, die erheblich besser ausgebildet waren. Obwohl einer der ARCs diesen Umstand nach Verlassen des Planeten klarstellte, blieb der Rechnungsprüfer bei seinem Ergebnis und ging der Unstimmigkeit nicht weiter nach.

Pilotprojekt zur Rekrutierung neuer Geheimdienstagenten

Dass es Joram Kithe ohne jegliche militärische Ausbildung gelang, eine Gruppe Klonkrieger zu kommandieren und dabei eine bereits verloren geglaubte Mission doch noch erfolgreich zu Ende zu führen, sprach sich in Geheimdienstkreisen rasch herum, und in Anbetracht des Problems, dass zu Kriegszeiten auch die Kapazitäten des Geheimdienstes an ihre Grenzen stoßen, kam man auf die Idee, dass auch andere Mitarbeiter ziviler Behörden der Republik für den militärischen Einsatz geeignet sein könnten. Man rief ein Pilotprojekt ins Leben, geeignete Beamte in kürzester Zeit einem Agententraining zu unterziehen und in einfachen Einsätzen einzusetzen.

Während einer späteren Mission mit Mapper arbeitete Joram mit einer Gruppe neuer Agenten aus jenem Ausbildungsprogramm zusammen und musste feststellen, dass sie teilweise wenig für den Einsatz beim Geheimdienst geeignet waren und zudem nur eine sehr oberflächliche Ausbildung genossen hatten.

Hinter den Kulissen

Quelle

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