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Scouttruppen

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BKL-Icon.png Dieser Artikel behandelt eine Einheit des Galaktischen Imperiums, für weitere Bedeutungen siehe Scout.
Scouttruppen
Imperiale Spürtruppe.jpg
Ausstattung
Ausrüstung:
Bewaffnung:
  • DLT-20A(Impulskanone) Scharfschützengewehr
  • DLT-19X Scharfschützengewehr
  • E-11 Blastergewehr
  • Scoutpistole
  • Termaldetonator
  • Rauchgranate
Historische Daten
Bekannte Einsätze:

Schlacht von Kashyyyk,[2] Schlacht von Endor[3]

Zugehörigkeit:
„Den Feind finden, ihn aber nicht bekämpfen“
— Das primäre Missionsprofil der Spürtruppen. (Quelle)

Die Scouttruppen oder auch Spürtruppen genannt, waren Elite-Einheiten des Galaktischen Imperiums, die als Aufklärungs- und Patrouillesoldaten sowie als Späher eingesetzt wurden, weshalb sie im Umgang mit dem 74-Z Düsenschlitten ausgebildet wurden, um auf einer größtmöglichen Fläche patrouillieren zu können. Sie gingen aus den Scout-Trupplern der Armee der Galaktischen Republik hervor.

Beschreibung

Spürtruppebewaffnung.jpg

Eine Spürtruppe auf Endor mit einem Raketenwerfer.

Die Ausrüstung der Spürtruppen geht auf das Rüstungsdesign der ARF-Trooper zurück, die ähnliche Spezifikationen aufwiesen. Direkte Vorfahren waren jedoch die Scout-Truppen der GAR, die unter anderem auf Kashyyyk zum Einsatz kamen.

Im Dienste des Imperiums waren die Scouttruppen, im Gegensatz zu den anderen imperialen Truppen, fest in einer Garnison stationiert und blieben dort solange, bis sie den Befehl erhielten, einen anderen Stützpunkt anzusteuern. Sie operierten in 4-Mann-Gruppen, genannt Lances, um ihren Stützpunkt herum, hielten Wache oder patrouillierten in dem ihnen zugeteilten Einsatzgebiet.

Aufgrund ihrer schwachen Panzerung waren Spürtruppen nicht für den Kampf Mann gegen Mann gedacht, sondern rasten unverzüglich zu ihrer Basis, um schwerere Truppen, wie die Sturmtruppen, loszuschicken, sollte es zu Feindkontakt kommen. Aus diesem Sachverhalt ergab sich auch ihr primäres Missionsprofil: Den Feind finden, ihn aber nicht bekämpfen. Dies war auch einer der Hauptgründe, weshalb man selten auf mit Scharfschützengewehren ausgerüstete Spürtruppen traf. Um den Spürtruppen ein gute Umsicht über ihr Einsatzgebiet zu verschaffen, waren ihre Helme mit makrobinokularen Sichtplatten und mit Hochleistungslangstreckenkomlinks ausgestattet. Zusätzlich enthielten die Helme eine eingebaute Atemeinheit. Außerdem waren die Helme mit Sensoren bestückt, die den Spürtruppen das Manövrieren ihres Düsenschlittens vereinfachten und einen Bereich von 180° abdeckten. Dazu war noch ein Kartensystem eingebaut, dass die Umgebung kartographierte bzw. genaueste Positionsermittlung ermöglichte und jede Patrouillenfahrt aufnahm, die die Spürtruppen machten.

Ausrüstung

Die Rüstung der Spürtruppen war sehr leicht, um die Bewegungsfreiheit der Soldaten nicht einzuschränken, jedoch ergab sich daraus ein großer Nachteil, da die Panzerung auch dementsprechend schwach war. Aber dafür war darauf konzipiert in jeder Umgebung eingesetzt werden zu können. Von den heißen Welten Sullusts, über das tropische Endor, bis hin zu den verschneiten Eiswüsten Hoths, konnte sie getragen werden, da sie klimatisiert war und den Soldaten somit in allen Umgebungen vor zu großer Hitze oder Unterkühlung schützte. Blastergewehre führten die Spürtruppen nur selten mit sich, da sie zu sperrig für ihre Einsätze waren. Meist trugen sie die wesentlich kleinere Q-2s5 MOA Blasterpistole, welche auch Scoutblaster genannt wurde, mit sich. Diesen trugen sie meist im Holster. Zudem führten sie ein aufstellbares Auto-Geschütz mit sich, mit diesem war es ihnen möglich Feinde zu beschäftigen um Verstärkung zu holen oder sie zu täuschen um aus dem Hinterhalt anzugreifen.

Der Helm der Scouttruppen verfügte über makrobinakulare Sichtplatten, welche dem Scouttruppler auch bei großer Dunkelheit eine ausgezeichnete Orientierung ermöglichten. Eingebaute Sensoren im Helm ermöglichten außerdem eine erleichterte Steuerung der Düsenschlitten. Im Helm befindlichen Mikrocomputer befand sich ein integriertes Kartensystem, welches sowohl eine exakte Positionsbestimmung als auch die Kartografierung der Umgebung erlaubte. Des Weiteren wurden in diesem Mikrocomputer jede Patrouillenfahrt zur späteren Verwendung aufgezeichnet.[1]

Zudem verfügten sie über umfangreiche Überlebensausrüstung, d. h. Messer, Nahrung und alles was sie brauchten um mehrere Wochen auf sich gestellt operieren zu können. Auch in ihrer Ausbildung wurden sie mit allen möglichen Überlebenstaktiken vertraut gemacht.

Geschichte

Klonkriege

„Bogey 1212 hier, 9662 ist tot. Habe Verräter im Visier, Order 66 wird ausgeführt.“
— Bogey 1212. (Quelle)
CloneScout.jpg

Ein Scout-Truppler während der Klonkriege.

Während der Klonkriege agierten die Vorgänger der Scouttruppen, die Scout-Truppler, als Vorhut der Armee der Galaktischen Republik. Ihre leichte Rüstung und Bewaffnung war nicht für den Kampf gedacht, weshalb sie sich vorwiegend im Hintergrund hielten.

Während der Schlacht von Kashyyyk war ein Kontigent der Scout-Truppler dennoch die tragende Streitmacht gegen die Kampfdroiden der Konföderation unabhängiger Systeme, da sie sich bestens auf das Operieren auf Dschungelwelten verstanden, wie Kashyyyk eine war. Nach der Order 66 wurden sie dann mit neuer Rüstung versehen und in die Armee des neu ausgerufenen Imperiums eingegliedert.

Galaktischer Bürgerkrieg

Nach dem Sturz der Alten Republik wurden die Scouttruppen in vielen Schlachten unter anderem auch als Scharfschützen eingesetzt, welche feindliche Ziele, vor allem jene, die im Nahkampf effektiver waren, ausschalten sollten. Zu ihren Hauptaufgaben zählten Kundschaftsmissionen um den Feind auszuspionieren und Truppenstärke, sowie Strategie des Feindes in Erfahrung zu bringen. Dazu waren sie mit E-11s Scharfschützengewehren ausgestattet. Oft stellten sie feindlicher Infanterie mit Hilfe von Thermaldetonatoren Fallen.

Kampf gegen Galen Marek

Als Darth Vader den jungen Galen Marek zum Schüler nahm, ließ er ihn etliche Missionen ausführen, die strengstens geheimbleiben mussten. Daher kämpfte er auch gegen die Scouttruppen und andere Soldaten, die eigentlich auf seiner Seite waren. Später, als er sich gegen Vader wandte, versuchten die Scouttruppen, ihn zu töten, jedoch kamen sie nicht gegen seine Macht an.

Im Jahr 2 VSY waren etliche Scouttruppen mit anderen imperialen Einheiten auf der Jagd nach dem Klon von Galen Marek, der sich auf Kamino seinen Fluchtweg gegen sie freikämpfte und später auf Cato Neimoidia den Jedi-General Rahm Kota befreite. Auch später waren einige bei der Schlacht um Kamino dabei.

Schlacht von Endor

In der Schlacht von Endor erlitten die Scout-Truppen ihre härteste Niederlage. Da sie, wie die anderen Sturmtruppen auch nicht mit den Ewoks rechneten. Ein paar der Scout-Truppler konnten auch vor der eigentlichen Schlacht von den Rebellen ausgeschaltet werden. Nachdem während der Schlacht fast alle Sturmtruppen in die Wälder flohen, traten auch die Scout-Truppen den Rückzug an. Bei ihrer nahezu panischen Flucht erschossen sie willkürlich viele Ewoks, sowie mehrere Mitglieder des Endor-Stoßtrupps. Nachdem sich die Sturmtruppler einige Tage im Dschungel durchgeschlagen hatten, konnten sie mittels einer Fähre des Imperiums, sowie einiger gekaperter Rebellensternjäger entkommen. Die verbliebenen Scout-Truppen (etwa 6 Achtel der dort stationierten) schlossen sich der Hauptstreitmacht wieder an. Was danach mit ihnen geschah ist unklar.

Hinter den Kulissen

Spürtruppe Konzept.jpg

Eine Konzeptzeichnung einer Spürtruppe.

  • Der Designer der Spürtruppen Nilo Rodis-Jamero hatte eigentlich im Sinn, dass die Spürtruppen Kamikazepiloten sein sollten, die nur das zu sehen brauchten, was vor ihnen war. Deshalb ließ er sich beim Entwurf des Helmes und der Sichtplatte von Rennpferden inspirieren.
  • In den Videospielen Battlefront und Battlefront II sind die Spürtruppen mit einem Scharfschützengewehr ausgestattet und dienen hauptsächlich als Scharfschützen.
  • Im Videospiel Empire at War können die Spürtruppen Thermaldetonatoren platzieren und so gegnerischer Infanterie Fallen stellen.

Quellen

Einzelnachweise

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