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Sektorkontrolldekret

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„Angeblich handelt es sich bei den Truppen um Sicherheitsstreitkräfte. Doch wir alle beginnen uns zu fragen, ob uns jene Regimenter vor den Separatisten schützen sollen... oder die Gouverneure vor uns.“
— Senatorin Chi Eekway (Quelle)

Das Sektorkontrolldekret war eine vom Obersten Kanzler Palpatine auferlegte Verordnung, die dafür sorgte, dass Sektoren der Galaktischen Republik direkt einem Gouverneur unterstellt wurden. Dieser Gesetzesentwurf wurde im Jahr 19 VSY während einer Sitzung des Galaktischen Senats verabschiedet. Dennoch missbilligten einige Senatoren das Sektorkontrolldekret, da es die bisherige Funktion von Senatoren aushebelte und den Galaktischen Senat als politisches Machtinstrument nutzlos erscheinen ließ.

Geschichte

Mit dem Beschluss des Sektorkontrolldekret war Palpatine in der machtvollen Position, auf jedem Sektor innerhalb des republikanischen Einflussbereichs einen Gouverneur in Begleitung von Regimentern aus Klonkriegern zu positionieren, die seinem direkten Befehl unterstanden. Obwohl diese Verordnung mit einer einstimmigen Mehrheit im Galaktischen Senat beschlossen wurde, hegte eine Zahl von Senatoren den leisen Verdacht, dass Palpatine mit dieser Maßnahme auch die Sonnensysteme der Loyalisten unter seine militärische Kontrolle zu bringen versuchte. Diese besorgten Senatoren schlossen sich nur kurz nach der Verabschiedung des Dekrets zu einer Gruppe zusammen, die es sich zur Aufgabe machte, gegen den Obersten Kanzler zu opponieren, um seinen stetig anwachsenden Exekutivrechten Einhalt zu gebieten.

Mit Senatorin Padmé Amidala als Wortführerin trug die Gruppe dem Obersten Kanzler die Petition der Zweitausend vor, in der zahlreiche Senatoren Palpatine dazu aufforderten, seine Notstandsvollmachten an den Galaktischen Senat zurückzugeben. Palpatine versicherte jedoch, dass die Gouverneure lediglich mit der Koordinierung der planetaren Verteidigung, der Zusammenfassung von kooperativen Einheiten aus benachbarten Systemen und mit der Umstellung der Produktionsanlagen auf Kriegswirtschaft betraut wurden. Außerdem dementierte er Vorwürfe, die besagten, dass die Gouverneure die Pflichten und Privilegien des Senats beeinträchtigten. Gegenüber Amidala versprach Palpatine zudem, dass nach Beendigung des Notstands der Senat darüber entscheide, was mit den Gouverneuren geschehen sollte.

Tatsächlich kam es jedoch nicht zu einer solchen Abstimmung, da Palpatine wenig später die Republik in das Galaktische Imperium umgestaltete und das bisherige System von Regionalgouverneuren mit Planetaren Gouverneuren und Moffs weiterentwickelte.

Quellen

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