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Legends-30px30px-Ära-Aufstieg

Serifa Altunen: „Es ist Euch also wichtig, diesen Krieg zu gewinnen?“
Anakin Skywalker: „Natürlich ist es das!“
Serifa Altunen: „Warum?“
Anakin Skywalker: „Wie meint ihr das - warum?“
Serifa Altunen: „Vielleicht solltet auch Ihr Euren Weg überdenken - zumindest, bis Euch eine bessere Antwort auf diese Frage einfällt“
— Serifa und Anakin Skywalker (Quelle)

Serifa Altunen war eine weibliche Arkanianerin vom Planeten Arkania. Sie wurde in den Jedi-Orden aufgenommen, wo sie es schaffte, eine respektierte Jedi-Ritterin zu werden. Während der Klonkriege kam sie zu der Meinung, dass der Orden immer mehr auf den Galaktischen Senat anstatt auf die Macht hörte. Nachdem sie über eine Lösung dieses Problems nachdachte, entschied sie sich den Orden zu verlassen. Da der Jedi-Rat eine Beeinflussung der Regierung Arkanias befürchtete, sandten sie den Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi sowie seinen ehemaligen Padawan Anakin Skywalker aus, um sie von einer Rückkehr zu überzeugen. Altunen blieb jedoch bei ihrer Entscheidung, und ließ sich nicht von den Worten beeindrucken.

Biografie

Serifa Altunen wurde als Arkanianerin auf dem Planeten Arkania geboren. Aufgrund ihrer Machtsensivität wurde sie in den Jedi-Orden aufgenommen, wo sie eine Ausblidung zur Jedi anfing. Nachdem sie den Rang einer Jedi-Ritterin erreichte, bekam sie während der Klonkriege ernsthafte Zweifel, ob der Jedi-Orden noch der richtige Ort für sie wäre. Dieser hörte ihrer Meinung nach immer mehr auf den Galaktischen Senat und seine Gesetze anstatt auf die Macht hörte. Da ihr letzteres enorm wichtig war, dachte sie lange Zeit über eine Lösung dieses Problems nach. Schließlich kam sie zu dem Schluss, dass es das Beste wäre, wenn sie auf ihren Heimatplaneten Arkania zurückkehren würde.

Der Jedi-Rat befürchtete, dass sie die Regierung von Arkania dazu stimmen könnte, im Krieg eine neutrale Rolle zu spielen. Da so etwas schwere diplomatische Folgen für den Orden haben könnte, wurden der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi sowie sein ehemaliger Padawan Anakin Skywalker ausgesandt, um sie zum Orden zurückzubringen. Das Treffen fand in der arkanischen Tundra statt, um so unerwünschten Mithörern aus dem Weg zu gehen. Am Anfang des Treffens übergab Altunen Kenobi ihre Jedi-Robe und erklärte diesem, dass sie sich diese Entscheidung lange überlegt hat. Kenobi setzte schließlich darauf, sie auf den Bruch des Eides aufmerksam zu machen und ihr die Folgen aufzuklären, falls jeder Jedi seine eigenen Entscheidungen fällen würde. Diese Argumente ließen sie jedoch völlig kalt, weshalb Skywalker schließlich seine Argumente einsetzte. Dabei zeigte er ihr die Konsequenzen eines Kriegverlusts auf, und benutzte dabei als Beispiel, dass Kampfdroiden die Galaxis regieren könnten. Darauf reagierte sie mit den Fragen, ob und warum ihm der Sieg des Krieges wichtig wäre. Da Skywalker letztere Frage nicht eindeutig beantwortete, sah sie diese Diskussion als gewonnen an, und verließ das Treffen schließlich mit ihrem Gleitschlitten.

Persönlichkeit

„Ich folge der Macht - nicht dem Gesetz. Ich diene dem Volk - nicht dem Senat. Und ich werde Frieden schließen - nicht Krieg führen“
— Serifa Altunens Philosophie (Quelle)

Serifa Altunen legte enormen Wert darauf, dass sie stets ausschließlich der Macht und nichts anderem folgte. Da sie mit der Zeit zu der Sichtweise kam, dass der Jedi-Orden immer mehr vom Senat und seinen Gesetzen abhängig wurde, hielt ihren Orden für vom Weg abgekommen. Nach langer Überlegungszeit entschied sie sich schließlich, trotz ihrer langjährigen Verbundenheit, dazu den Jedi den Rücken zu kehren. Nachdem sie dieses bereits getan hatte, bereute sie ihre Entscheidung in keinster Weise, und ließ sich von den Argumentationen Kenobis und Skywalkers nicht unterkriegen.

Hinter den Kulissen

Serifa Altunens bisher einziger Auftritt im Star Wars-Kanon war 2007 in der deutschen Übersetzung des von Sean Stewart veröffentichtem Roman Yoda – Pfad der Dunkelheit. Der Autor benutzte diese Figur dabei als Statistin, um die Handlung der Figuren Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zu illustrieren.

Quellen