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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt den Imperator; für weitere Bedeutungen siehe Palpatine (Begriffsklärung).
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Erläuterung: Die Sith-Lords und Tarkin (Roman) fehlen komplett! Darth jul (Diskussion) 14:00, 11. Aug. 2017 (UTC)

Ära RepublikÄra KlonkriegeÄra Imperium


„Die Dunkle Seite ist der Pfad zu mannichfaltigen Fähigkeiten, die manche von uns für unnatürlich halten.“
— Palpatine versucht, Anakin Skywalker auf seine Seite zu ziehen (Quelle)

Sheev Palpatine, auch bekannt unter seinem Sith-Namen Darth Sidious, war Senator des Planeten Naboo, Oberster Kanzler der Galaktischen Republik und später Imperator des Galaktischen Imperiums. Sein unaufhaltsamer Aufstieg zur Macht, die damit verbundene Zerschlagung der Galaktischen Republik und die Auflösung des Jedi-Ordens führte die Galaxis in eine jahrzehntelange Dunkelheit. Tatsächlich profitierte Palpatine von politischen Umwälzungen, die er selbst inszenierte.

Er war unter anderem der Meister des Siths Darth Maul, der fast die gesamte Führungsebene der Schwarzen Sonne auslöschte, Darth Tyranus, dem wortgewandten und mächtigen Ex-Jedi und von dem, unter dem Imperium, in der Galaxis gefürchteten Darth Vader.

Bis zu seinem körperlichen Tod während der Schlacht von Endor, war er der mächtigste Mann der Galaxis.

Biografie

Ausbildung zum Sith

Durch bisher unbekannte Umstände gelangte Palpatine unter die Obhut von Darth Plagueis, der ihn in den Wegen der Dunklen Seite der Macht unterwies. Als Plagueis ihm alles beigebracht hatte, was er wusste, wurde er von seinem eigenen Schüler im Schlaf ermordet. Er unterwies einige Jahre später einen jungen, abtrünnigen Jedi namens Dooku, an den er Teile seines Wissens weitergab.

Senator von Naboo

Bei seinen ersten Sitzungen im Galaktischen Senat überraschte Palpatine die anfänglich kritischen Stimmen, die an der Durchsetzungskraft und den politischen Fähigkeiten des neu gewählten Senators zweifelten. Palpatines autoritärer, ausgeglichener und reservierter Charakter fand unter den anderen Senatoren viel Zuspruch. Der Senat, der viele Systeme des Äußeren Randes vernachlässigte und sie von wichtigen Entscheidungen ausschloss, wurde häufig der Korruption verdächtigt und Palpatine war es, der die Wichtigkeit der äußeren Randgebiete betonte und ihre Gleichberechtigung einforderte. Seine Fähigkeit, beide Seiten eines Konfliktes objektiv zu betrachten und praktikable Lösungsvorschläge anzubieten, machte ihn rasch zu einem der wichtigsten und bekanntesten Senatoren. So war es wenig verwunderlich, dass Palpatine im Laufe seiner Senatorenzeit viele Politiker und wichtige Geschäftsleute auf seine Seite zog. Nicht zuletzt gewann Palpatine das Vertrauen regionaler und überregionaler Gouverneure. Selbst der amtierende Oberste Kanzler Finis Valorum griff häufig auf Palpatines weise Ratschläge zurück und ließ sich in seinen Entscheidungen von ihm beeinflussen.[3]

Aufstieg zum Obersten Kanzler

„Ich werde Kanzler, das verspreche ich euch.“
— Palpatine zu Königin Amidala von Naboo (Quelle)
Palpatine & Amidala

Königin Amidala lässt sich von Palpatines Einflüsterungen leiten

Palpatines Ziel war es, die Kanzlerschaft des amtierenden Oberhauptes Valorum zu übernehmen. Valorum war durch viele Anfeindungen und Korruptionsvorwürfe unter Druck geraten und für Palpatine war es ein Leichtes, den schwachen und verunsicherten Kanzler zu beeinflussen. Auf Palpatines Empfehlungen hin setzte Valorum eine Reform durch, die die gleichberechtigte Besteuerung der Freien Handelszonen einführte. Diese Vorgehensweise hatte für die Handelsföderation große Folgen, da sie bisher von den günstigen Handelszöllen profitierte. Auf der anderen Seite stachelte Palpatine in der verdeckten Identität als Darth Sidious die Unruhen innerhalb der Handelsföderation weiter an und unterstützte sie in ihrem Plan, den Planeten Naboo zu blockieren. Palpatines Entscheidung, gerade auf Naboo eine Blockade einzuleiten, war durch die Wehrlosigkeit der Naboo gegenüber militärischen Angriffen und durch die Tatsache, dass es sein Heimatplanet war, begründet. Palpatine hatte Valorum bei der Einführung der höheren Besteuerung eine profitable Veränderung versprochen. Doch nun hatte er sich vor dem Senat zu rechtfertigen und stand in Erklärungsnot.[3]

Insgeheim entsandte Palpatine seinen Sith-Schüler Darth Maul, um die flüchtige Königin Amidala von Naboo zu finden und von ihr die nötige Legalisierung der Blockade einzutreiben. Darth Maul wurde bereits in frühen Jahren von seinem Heimatplaneten Iridonia entführt und trat ab dem Jahr 50 VSY als Schüler an Palpatines Seite. So führte Palpatine nicht nur die traditionelle Zweierregel der Sith fort, sondern hatte einen treu ergebenen Gehilfen, der ihm bei seinem Säen von Unruhen behilflich war. Durch Palpatines anstrengende und harte Ausbildung wuchs Darth Maul zu einem wortkargen, aber effektiven Kämpfer heran.[3]

Königin Amidala von Naboo, die den langen Verhandlungen im Senat missmutig beiwohnte, ließ sich von Palpatine beeinflussen und stellte einen Misstrauensantrag gegen den Obersten Kanzler. Für die anstehende Neuwahl wurde, zu seiner scheinbaren Überraschung, Palpatine nominiert. Die Nominierung und die anschließende Wahl zum Obersten Kanzler hatte er zusammen mit seinem Sith-Meister Darth Plagueis jedoch durch Einflüsterungen und Manipulation vieler Senatsmitglieder langfristig vorbereitet. Am Abend vor seiner Wahl tötete er Plagueis, nachdem er ihn künstlich in Schlaf versetzt hatte, mit seinen Machtblitzen. So wurde er beinahe zeitgleich vom Sith-Schüler zum Meister wie zum Obersten Kanzler der Republik. Bei seinem Amtsantritt versprach Palpatine den Senatoren, die andauernde Korruption endgültig zu beenden. Die Naboo-Krise wurde jedoch durch die überraschende Initiative von Königin Amidala beigelegt und der Anführer der Handelsföderation, Nute Gunray, wurden gefangen genommen und vor Gericht gestellt. Dennoch sollte die Handelsföderation weiter bestehen, da sie zu einem großen Teil die wirtschaftliche Lage vieler Welten regelte. Zu Palpatines Leidwesen verlor er in der Schlacht von Naboo Darth Maul, der durch die Hand Obi-Wan Kenobis getötet wurde.[3]

Erhebung der Separatisten

„Ich werde nicht zulassen, dass diese Republik, die eintausend Jahre lang Bestand gehabt hat, einfach zerbricht.“
— Palpatine (Quelle)

Die Jedi, die bereits unter den Ereignissen mit den Yinchorri und von Asmeru zu leiden hatten, waren sich nun nach der Krise auf Naboo und nach der Begegnung mit Darth Maul sicher, dass ein führender Kopf hinter den Angelegenheiten steckte. Doch der Hohe Rat der Jedi konnte nicht feststellen, ob der gefallene Sith Darth Maul nun der Meister oder der Schüler gewesen war, was den Rat vor eine gewisse Hilflosigkeit stellte. Tatsächlich hatte man keine weiteren Spuren, um Ermittlungen über die Sith anzustellen, zumal diese bereits als seit Jahrhunderten ausgestorben galten. Auf der Suche nach einem neuen Schüler stieß Palpatine auf den abtrünnigen Jedi Dooku, der sich bereits mit den Dunklen Künsten beschäftigte und im Namen von Darth Sidious zum Anführer der Konföderation unabhängiger Systeme, einer separatistischen Aufstandsbewegung gegen die Galaktische Republik, ausgerufen wurde.[3][6]

Als scheinbar vertrauenswürdiger Kanzler schien sich Palpatine immer tiefer im Netz endloser Debatten und Grundsatzabstimmungen verfangen, ohne dass Aussicht auf eine Einigung und Verbesserung der Zustände bestand. Der Senat, der längst als korrupt abgetan wurde, verlor immer mehr Anhänger. Zahlreiche Sternensysteme brachten ihren Unmut über die Republik zum Ausdruck und kehrten ihr den Rücken. Diese unzufriedenen Systeme schlossen sich Dookus Konföderation an, die mit der Handelsföderation, der Handelsgilde und dem Intergalaktischen Bankenverband ein starkes Bündnis militärischer und finanzieller Absicherung bot. Palpatines Macht weitete sich auf beiden Seiten des Konflikts aus, da er sowohl in der Republik, als auch in der Konföderation eine hochrangige und befehlsgebende Gewalt darstellte. So konnte er beide Seiten gegeneinander ausspielen und sein Vorhaben nach eigenen Wünschen strukturieren und koordinieren.[6]

Abstimmung über ein neues Militärgesetz

Einige Wochen vor der eigentlichen Abstimmung über eine Große Armee der Republik richtete Palpatine ein Loyalisten-Komitee ein. Kritiker reagierten erzürnt über die Einführung scharlachroter Leibwächter, die sogenannte Rote Garde. Das Komitee bestand aus zehn Senatoren und wurde mit der Aufgabe betraut, Verhandlung mit der Konföderation in Gang zu bringen. Doch Dooku, von Darth Sidious angetrieben, verweigerte jegliches Zusammentreffen mit dem Loyalisten-Komitee. Stattdessen vermehrten sich die Unruhen und eine gezielte Bombenserie auf ausgewählte Senatoren, zwang den Kanzler dazu, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen und seinem Sicherheitsbeauftragten Armand Isard die Durchführung neuer Regelungen zu befehligen.

Am Morgen der Abstimmung trat Palpatine mit bestürzter Stimme vor den Senat und sprach über den neuesten Terroranschlag, bei dem Senatorin Padmé Amidala, frühere Königin von Naboo, ums Leben gekommen sein soll. Als Padmé wider Erwarten doch in den Senat schritt und sich gegen eine Armee der Republik aussprach, schien Palpatine überglücklich über das Wohl der Senatorin. Tatsächlich hatte Palpatine den Anschlag auf Padmé selbst zu verantworten, indem er Dooku anheuerte, der wiederum einen Kopfgeldjäger namens Jango Fett mit der Tötung der Senatorin beauftragte. Fett schickte hingegen die Clawditin Zam Wesell, die das Attentat schließlich verübte, jedoch statt Padmé ihre Doppelgängerin Cordé tötete. Nach Padmés überraschendem Auftritt im Senat wurde die Abstimmung vertagt und Palpatine rief sowohl den Hohen Rat der Jedi als auch sein Loyalisten-Komitee zusammen. In der folgenden Sitzung machte Palpatine nochmals seine Bedenken und sein Beharren auf weiteren Verhandlungen deutlich. Der Kanzler schien in einer ausweglosen Misere zu stecken und musste nach außen hin die Anschläge und das Erstarken der Konföderation rechtfertigen, was er jedoch im Geheimen eigenhändig kontrollierte.[6]

Um Padmé vor weiteren Anschlägen zu schützen, stellte Palpatine die Senatorin in den Schutz von Obi-Wan Kenobi und seinem Padawan Anakin Skywalker, die gerade von einem Grenzkonflikt auf Ansion zurückgekehrt waren. Später, nach einem weiteren Anschlag auf Padmés Leben, konnten Obi-Wan und Anakin Zam Wesells Spur aufnehmen. Sie verfolgten die Clawditin, doch wurde sie von einem Giftpfeil getötet, der von einem unbekannten Attentäter von einem nahen Gebäude abgefeuert wurde. Weitere Ermittlungen führten Obi-Wan zum Planeten Kamino, während Anakin nach Naboo reiste, um für die Sicherheit der Senatorin zu sorgen. Zuvor ließ Palpatine Anakin wissen, dass er seine Karriere schon länger mit großem Interesse verfolge und er sich sicher sei, dass Anakin der mächtigste aller Jedi werden wird. Mit seiner Fürsorge zu dem Padawan gewann er Anakins Vertrauen und so pflegte Palpatine gleichzeitig den Kontakt zum Jedi-Rat, dem einzigen Organ, auf das er keinen direkten Einfluss besaß.[6]

Große Armee der Republik

„Und als erste Maßnahme mit diesen neuen Sondervollmachten werde ich eine Große Armee der Republik ins Leben rufen, um die zunehmende Bedrohung durch die Separatisten abzuwehren.“
— Palpatine (Quelle)

Während die eigentliche Abstimmung über das neue Militärgesetz in endlosen Diskussionen und Debatten über Sinn und Unsinn unterzugehen schien, entdeckte Obi-Wan während seiner Ermittlungen auf Kamino eine gewaltige Armee von Klonkriegern, die im Namen der Republik in Auftrag gegeben und produziert worden war. Die Delegierten waren zunehmend verunsichert und Obi-Wans spätere Botschaft über die Bereitstellung einer riesigen Droidenarmee der Konföderation machte die Situation noch kritischer. Diese Meldung machte vorherige Verlautbarungen über einen bevorstehenden Kriegsausbruch zu einer beschlossenen Sache und es bestand dringender Handlungsbedarf, um die Republik für den drohenden Krieg zu rüsten. Doch der Senat war zermürbt, unentschlossen und stellte sich in sämtlichen Angelegenheiten quer, sodass Reformen nur schwer oder überhaupt nicht durchzusetzen waren.[6]

Um die Dinge voran zu treiben, bedurfte es bestimmter Notstandsvollmachten, die es dem Kanzler erlauben würden, Entscheidungen ohne jegliche Zustimmung zu treffen. Dies würde zwar die Debatten beenden und den Prozess beschleunigen, doch der Antrag dazu musste den Senat ebenso überzeugen. In einer letzten Beratung mit einigen Jedi und Senatoren, wurde schließlich entschlossen, dass die Verabschiedung von Notstandsgesetzen dringend notwendig war, um den Einsatz der Klontruppen auf Kamino zu genehmigen. Sicher war, dass ein Angriff bevorstand und dass die Jedi keine Armee bilden konnten, die der Droidenarmee gleichkäme, zumal dies gegen den moralischen Einsatz der Jedi sprach.[6]

Palpatine im Senat

Mit Sondervollmachten befiehlt Palpatine die Aufstellung der GAR

Es war Mas Amedda, Palpatines treu ergebener Berater, der der ratlosen Gruppe zusprach, dass die einzige Möglichkeit die Erlassung von Notstandsgesetzen darstellte. Mas Amedda war zudem einer der wenigen Ausgewählten, die über Palpatines Sith-Machenschaften Bescheid wussten. Daraufhin erklärte sich der Gungan Jar Jar Binks, der während Padmés Abwesenheit ihr Stellvertreter war, bereit, den Antrag im Senat zu stellen. Später im Senat erteilte Palpatine Jar Jar Binks im Namen der Senatorin Padmé Amidala das Wort und der Gungan richtete einen Appell an den Senat, der mit jubelndem Applaus empfangen wurde. So übertrug man dem Kanzler die absolute Legislative über die Republik und machte ihn zum mächtigsten Mann der Galaxis. Als erste Maßnahme willigte Palpatine der Aufstellung der Klontruppen auf Kamino ein, um die Bedrohung der Separatisten abzuwehren.[6]

Doppelte Kriegsführung

„Ich bin der Senat!“
— Palpatine zu Mace Windu (Quelle)

Mit der Einführung der Klonarmee hatte Palpatine die Republik für einen nahenden Krieg gewappnet, während er zeitgleich die Konföderation rüstete und somit beide Parteien im Jahr 22 VSY gegeneinander in der Schlacht von Geonosis, dem ersten Konflikt der dreijährigen Klonkriege, antreten konnten. Palpatines eingefädelter Umstand, dass die Jedi als Generäle für die loyalen Klontruppen agieren sollten, sorgte dafür, dass die Friedenshüter überall in der Galaxis in teils erbitterten Schlachten zugegen waren und dadurch viel von ihrem Ansehen verloren.[6]

Palpatine dirigierte den Kriegsverlauf so, dass weder die Konföderation noch die Republik trotz all ihrer Bemühungen ein schnelles Kriegsende einläuten könnten. Der Kanzler konnte mit seinen Sondervollmachten die Einsätze der Jedi beeinflussen. Doch je länger der Krieg andauerte, desto kritischer wurden die Stimmen, die Palpatines besondere Machtbefugnisse mit Sorge betrachteten. Sie sahen die demokratische Staatsform der Republik in ernster Gefahr. Selbst Palpatines Versprechen, die ihm auferlegte Macht nach Beendigung des Konflikts zurückzugeben, verschleierte sich, als der Kanzler immer mehr Vollmachten an sich nahm, um den Kriegsverlauf scheinbar zu Gunsten der Republik zu beschleunigen. Der Senat verlor stetig an Mitbestimmung und unter einigen Senatoren keimte der Gedanke an eine Rebellion auf, um die scheinbar verloren gegangenen Prinzipien von Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit wiederherzustellen. Chandrilas Senatorin Mon Mothma und Bail Organa, der Senator Alderaans, waren die ersten, die Palpatines raschen Machtgewinn kritisch beäugten.[6]

Offenkundig handelte Palpatine stets im Interesse des Senats und seines Volkes. Tatsächlich verfügte Palpatine galaxisweit über ein Netz von Spionen und Agenten, die den Kanzler viel früher über die Entwicklung des Krieges informierten, als es die Jedi konnten. Durch seine Agenten konnte er den Delegierten außerdem falsche Informationen zuspielen oder unliebsame Hindernisse aus dem Weg räumen.

„Schon bald werden die Jedi nicht nur mit euch im Krieg sein, sondern auch mit dem Hutt-Clan.“
— Palpatine zu Asajj Ventress (Quelle)

Um den Krieg noch mehr auszuweiten und weitere Planeten in den Konflikt mit einzubeziehen, beauftragte Palpatine Graf Dooku damit, Zwietracht zwischen der Republik und den Hutten zu säen. Die Attentäterin und Dunkle Jedi Asajj Ventress handelte daraufhin dem Auftrag entsprechend und entführte Jabbas Sohn Rotta. Als Jabba mit dem Senat Kontakt aufnahm, um von der Republik Hilfe zu erbitten, war Palpatine bereit dem Hutten zu helfen, vor allem da es dadurch möglich wurde, bei erfolgreicher Rettung die Hyperraumrouten der Hutten zu benutzen. Obwohl Dooku alles versuchte, um die Entführung des Hutten den Jedi zuzuschieben, scheiterte der Sith-Lord und die Republik ging eine Vereinbarung mit den Hutten ein.[7] Als es der Republik im späteren Kriegsverlauf gelang, einen der führenden Köpfe der Konföderation, Nute Gunray, festzunehmen, fürchtete Palpatine, dass dieser bei einem Verhör durch die Jedi wichtige Informationen, auch Darth Sidious betreffend, preisgeben könnte. Deshalb nahm Palpatine mit Dooku Kontakt auf, damit dieser dafür Sorge trage, dass Gunray entweder befreit oder getötet werden sollte. Durch Asajj Ventress konnte der Vizekönig letztlich aus den Händen der Republik befreit werden.[8] Während die Klonkriege weiter anhielten, nahm Palpatine als Darth Sidious Kontakt mit dem Kopfgeldjäger Cad Bane auf. Der Sith-Lord bot ihm eine beträchtliche Bezahlung für den Diebstahl eines Holocrons aus dem Jedi-Tempel auf Coruscant an. Der Duro willigte ein und beschaffte das Jedi-Artefakt, auf dem sich die Namen mehrerer machtsensitiver Kinder befanden. Palpatines Plan war es, diese Kinder entführen zu lassen und sie in seiner geheimen Basis auf Mustafar zu Spionen der Dunklen Seite auszubilden. Sein Vorhaben scheiterte jedoch, als seine Basis entdeckt und die Kinder befreit werden konnten.[9][10]

„Sie haben das mandalorianische Volk dermaßen aufgebracht, dass die Death Watch bei einer Besetzung durch die Republik wie Helden gefeiert werden.“
— Dooku zu Palpatine (Quelle)

Bald darauf leitete er Dooku dazu an, sich mit der Death Watch, einer aggressiven Splittergruppe der Mandalorianer, zu verbünden und ihnen eine eigene Flotte und eine Droidenarmee zur Seite zu stellen. Sein Plan war, dass die Death Watch Mandalores Herzogin Satine Kryze vernichtet, die Republik daraufhin eingreift und sich der Planet deshalb den Separatisten anschließt. Dies schlug jedoch fehl, da die Herzogin von Obi-Wan Kenobi mehrfach gerettet wurde und sie einem weiteren Anschlag auf Coruscant entkommen konnte. Um Mandalor doch noch von der Republik abspalten zu können, verübten Death-Watch-Mitglieder einen Anschlag auf den stellvertretenden Minister Mandalors und verfälschten dann eine Disk von ihm, die für den Senat gedacht war. Diese Fälschung ließ Palpatine vor der Abstimmung über eine republikanische Besetzung des Planeten abspielen, um den Senatoren zu verdeutlichen, dass ein Eingreifen der Republik unumgänglich sei. Auch dies schlug jedoch fehl, da Satine die Original-Disk von einem Informanten erhielt und so Mandalores Abspaltung von der Republik abgewandt werden konnte.[11][12][13]

Das Zillo-Biest

„Höchst bemerkenswert. Ich habe noch nie zuvor etwas Vergleichbares gesehen.“
— Palpatine (Quelle)

Nachdem die Republik, unter der Führung von Mace Windu, auf dem Planeten Malastare eine neue, gegen Droiden extrem effektive Waffe einsetzte stürzte in einem riesigen Umkreis die Erde ein. Während Meister Windu mit Ponds die Klone evakuieren wollte begegneten sie einem gewaltigen Zillo-Biest. Die Dugs wollten es tot sehen, während Meister Windu es in in einen unbewohnten Planeten des Äußeren Randes umsiedeln wollte. Nakha Urus wollte den Vertrag für ein Bündnis mit der Republik jedoch nur unterzeichnen wenn sie ihnen helfen würden das Tier zu töten. Da dieses eine unverwundbare Schuppenpanzerung besitzt konnten weder Klone noch Jedi etwas gegen es ausrichten, bis Anakin auf die Idee kam es mit RX-200 Panzern zu betäuben. So hielten die Dugs es für tot und Urus unterschrieb den Vertrag.[14]

Zillo-Bestie auf Coruscant eingetroffen

Das betäubte Zillo-Biest trifft auf Coruscant ein

Palpatine, der aufgrund seiner scheinbar undurchdringlichen Schuppen auf das Geschöpf aufmerksam wurde, wollte es auf Coruscant von Sionver Boll eingehend untersuchen lassen. Trotz der starken Bedenken von Mace Windu setzte er sein Vorhaben in die Tat um. Sein Plan war es aus den Schuppen des Wesens eine unzerstörbare Rüstung für die Klontruppen zu produzieren. Als Doktor Boll ihn darauf hinwies das sie die Schuppen über einen längeren Zeitraum kompliziert entfernen müsste um die Substanzen für die Rüstungen zu gewinnen befahl Palpatine ihr das Zillo zu töten, da dies wesentlich schneller ginge. Die Menge des Giftgases genügte jedoch nicht um es zu töten. Es brach daraufhin in Raserei aus und wütete sich seinen Weg durch Coruscant. Als es bei dem Senatsgebäude angekommen ist, versuchte Palpatine mit Anakin und Padmé Amidala in einem Shuttle zu flüchten, was jedoch misslang, da das Schiff von dem Zillo-Biest gepackt wurde. Schließlich konnten Yoda und Aayla Secura es ablenken, so dass Anakin den Shuttle mit seinem Laserschwert teilen konnte um sie zu befreien. Palpatine und eine Senatswache konnten jedoch nicht aus dem nun herabfallenden Cockpit springen und nur knapp von Mace Windu und Obi-Wan Kenobi per Macht vor dem tödlichen Fall bewahrt werden. Die Senatswache half dem Kanzler dann aus dem Cockpit und so konnte er knapp der riesigen Hand des Biestes entgehen, die kurz darauf das Shuttle-Cockpit sowie die Senatswache zerquetschte. Unmittelbar danach befahl der Sith-Lord die Tötung des Wesens, welches daraufhin von Republikanischen Kanonenbooten mit Giftgasbomben angegriffen wurde. Schließlich sackte es zusammen und wurde nach seinem Tod in eine seiner Forschungseinrichtungen transportiert. Anschließend gab er Doktor Boll die Anweisung es zu klonen.[15]

Dookus Loyalitätsbeweis

„Aber sie ist meine beste ...“
„Vernichtet sie!“
— Dooku und Palpatine (Quelle)
DarthSidious DookusPalast

Palpatine befiehlt Dooku, Ventress zu vernichten

Palpatine beäugte den Werdegang von Dookus Schülerin Asajj Ventress bereits seit längerem sehr kritisch. Doch inzwischen war sie so mächtig geworden, dass er in ihr eine akute Bedrohung sah, da er fürchtete, dass Dooku sie ausbildete, um ihn zu stürzen. Dooku wies Sidious jedoch darauf hin, dass er ihm die Treue geschworen hatte und er ihn niemals stürzen würde. Davon ließ Palpatine sich jedoch nicht umstimmen, da er selbst bestens mit dem Verrat der Sith vertraut war. So befolgte Dooku seinen Befehl widerwillig und kontaktierte kurz darauf seine Flotte im Sullust-System, die gerade gegen die Republik ankämpfte. Er befahl TJ-912 mit allen Kanonen auf das Kommandoschiff seiner eigenen Flotte zu feuern, da Ventress in dessen Hangar gegen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi kämpfte. Fast zeitgleich berichtete er Ventress davon, dass er ihre Verstärkung zurück beorderte, da er kein Versagen mehr von ihr duldete. Doch obwohl seine Schülerin gegen die beiden Jedi auf sich allein gestellt war und das Kommandoschiff in dem sie kämpften innerhalb kürzester Zeit zerstört wurde, konnte sie fliehen und durch einen Vulture-Jäger, der in den Hangar des Schiffs flog, auch der Verhaftung durch die Jedi entkommen. TJ-912 meldete Dooku anschließend allerdings, dass das Kommandoschiff zerstört wurde und es keine Überlebenden gäbe.[16]

Die schwer verletzte und erschöpfte Ventress wurde nach der Schlacht jedoch von Piraten geborgen und behandelt. Sie erwürgte die Gruppe und flog anschließend mit dem Piratenshuttle nach Dathomir, wo sie von den Nachtschwestern empfangen und behandelt wurde. Währenddessen informierte Dooku seinen Meister über den vermeintlichen Tod seines Handlangers. Palpatine, der erfreut über den erneuten Loyalitätsbeweis seines Schülers war, spürte ebenfalls nicht, dass Ventress noch lebte und auf Rache aus war.[16]

Auferstehung Mauls

Sidious Lawless

Palpatine spürt eine Erschütterung

Nachdem sein tot geglaubter Schüler Darth Maul seine Verletzungen überlebt hatte und gemeinsam mit seinem Bruder Savage Opress erneut nach Macht strebte, kehrte Obi-Wan Kenobi nach einem Duell mit den Zabraks zurück und versuchte den Hohen Rat und Palpatine zum Eingreifen zu bewegen. Palpatine jedoch schüttelte ihn mit der Aussage, dass Maul und Savage keine Bedrohung für die Republik darstellen würden, ab. Allerdings behielt er die weiteren Geschehnisse im Auge. Als er schließlich eine Erschütterung der Macht spürte, befahl er Mas Amedda, der als einziger von seinem Geheimnis wusste, sein Schiff fertig zu machen.

In Sundari angekommen, würgte er sich seinen Weg zum Thronsaal frei. Dort lieferte Palpatine sich ein spektakuläres Duell mit den beiden Zabraks, welches er klar dominierte. Er spielte regelrecht mit den Brüdern und es gelang ihm mühelos Savage Opress zu töten. Daraufhin besiegte er Maul. Als dieser voller Angst um Gnade flehte, sagte ihm Sidious, dass er ihn nicht töten werde, aber andere Pläne für ihn habe. Palpatine folterte seinen wehrlosen Ex-Schüler daraufhin voller Vergnüngen mittels Machtblitzen.

Nachforschungen des Ordens

Nachdem die Sache mit Sifo-Dyas' Lichtschwert geklärt war, wandte sich Palpatine wieder den dringlichen Aufgaben der galaktischen Politik zu. Dass Meister Yoda die Stimme des verstorbenen Qui-Gon Jinns in der Macht vernahm, wusste der Kanzler trotz seinem engen Kontakt zum Hohen Rat dennoch nicht, aber als dieser sich in einer Untersuchung befand, schickte Palpatine Anakin Skywalker um den alten Jedi an einer Teilnahme an einer Notfallsitzung zu bitten. Da sich Yoda allerdings nicht in der Lage sah, eine solche Sitzung über sich ergehen zu lassen, lag es an Mace Windu sich mit Palpatine zu treffen. Von dieser Sitzung aus kontaktierte Windu auch den Orden, um sich über Yodas Gesundheitszustand zu erkundigen.[17]

Palpatines Verführungen

„Das Gute hängt vom Blickwinkel des Betrachters ab. Die Sith und die Jedi, Anakin, gleichen sich in fast sämtlichen Belangen ...“
— Palpatine (Quelle)

Im dritten Jahr der Klonkriege wurde Palpatine in seiner Rolle als Kanzler von Grievous, dem General der Droidenarmee, entführt. Als die Schlacht von Coruscant in den Weltraum verlagert wurde, traten kurz darauf auch Obi-Wan und Anakin, der mittlerweile in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben worden war, ein.[2]

Dooku vor seinem Tod

Palpatine bringt Anakin dazu, Dooku zu enthaupten

Dank Palpatines jahrelanger Fürsprache zu Anakin wurde der Kanzler zu einer väterlichen Vertrauensperson für den jungen Jedi, der er sogar die Geheimnisse seiner dunkelsten Gedanken gestand. Palpatine war von Anakins außergewöhnlichen Machtfähigkeiten überzeugt und wollte ihn als Handlanger gewinnen, um sein finales Ziel – die Vernichtung der Jedi – zu erreichen. Nachdem Obi-Wan und Anakin in Grievous Flaggschiff einbrachen und bis zum Obersten Kanzler vordrangen, stießen sie auf Dooku, der die Befreiung des Kanzlers zu verhindern versuchte. Zwar wurde Obi-Wan im Verlauf des Kampfes bewusstlos geschlagen, doch gelang es Anakin, die Oberhand zu gewinnen und Dooku beide Hände abzuschlagen. Auf Palpatines Anstachelungen hin enthauptete Anakin den wehrlosen Sith. Durch diese Tat fand Palpatine die Bestätigung, dass Anakin der Dunklen Seite erliegen würde.[2]

Palpatine bestimmte Anakin zu seinem Vertreter im Rat der Jedi, was der Rat als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Jedi-Ordens empfand, und nur aus taktischen Erwägungen akzeptierte, Anakin aber den Rang eines Meisters verweigerte. Aus Sicht von Anakin entzog der Jedi-Rat ihm das Vertrauen. So fand Palpatine nach seiner heldenhaften Rettung durch Anakin und Obi-Wan weitere Angriffspunkte, um den Ehrgeiz des jungen Jedi zu steigern. Die „Legende“ über seinen früheren Meister Darth Plagueis, der mit Hilfe der Midi-Chlorianer Leben erschaffen konnte, beeindruckte Anakin nachhaltig. Seit Tagen überkamen ihn Albträume über seine bei der Geburt ihres Kindes sterbende Frau Padmé. Palpatine konnte mit Hilfe seiner Freundschaft zu Anakin die Strategien des Jedi-Rates durchschauen. So konnte er sämtliche Jedi des Hohen Rates auf verschiedene Missionen zerstreuen, um zum einen Anakin vom Schutz seiner weitaus weiseren Ordensbrüder abzukapseln und zum anderen, um seinen letzten Racheakt geschickt durchführen zu können.[2]

Vernichtung der Jedi

Commander Cody, die Zeit ist gekommen. Führt die Order 66 aus.“
— Palpatine (Quelle)

Schließlich fand es Palpatine an der Zeit, sein Alter Ego gegenüber dem ohnehin verwirrten Anakin zu offenbaren und ihn zu seinem Schüler zu machen. Während Anakins Nachrichtenübermittlung über das Auffinden des Droidengenerals Grievous, der von Obi-Wan auf dem Planeten Utapau aufgespürt worden war, betonte Palpatine nochmals die Unfähigkeit der Jedi, Anakins außergewöhnliche Begabung zu honorieren. Er behauptete, dass die Jedi bereits um seine Stärken wüssten und diese bereits fürchteten, was Anakin nur ungläubig entgegennahm. Außerdem offenbarte er dem jungen Jedi-Ritter, dass es einen weiteren, weitaus mächtigeren, Pfad als den der Jedi gab. Anakin verstand, zog sein Lichtschwert und bedrohte den Kanzler auf Verdacht, der Sith-Lord zu sein, den die Jedi seit Jahren suchten. Palpatine reagierte gelassen, redete weiter auf Anakin ein und sprach seine Hochachtung für die Weisheit des Jungen aus. Anakin, unfähig, seinen Freund und Unterstützer zu töten, würde dem Jedi-Rat Bericht erstatten und ihm die weitere Vorgehensweise überlassen.[2]

Nachdem Anakin gegangen war, entnahm Palpatine sein Lichtschwert aus der Neuranium-Auskleidung seiner Statue des Sistros, wartete auf die Ankunft der Jedi und freute sich auf die Konfrontation. Kurz darauf betrat Mace Windu in Begleitung von Kit Fisto, Agen Kolar und Saesee Tiin das Büro des Kanzlers. Mit gezündeten Lichtschwertern sprachen sie gegen den Kanzler einen Arrest aus, welchen dieser jedoch nicht hinnahm, sein Lichtschwert aus seinem weiten Gewand zückte und mit einem überraschenden und schnellen Manöver Maces Begleiter tötete. Anschließend lieferten sich die beiden ein erbittertes Duell, bis Palpatine sein Lichtschwert verlor und sich geschlagen gab. Als Anakin den Schauplatz betrat, sah er, wie Mace den Kanzler niederzustrecken vermochte und Anakin, der in Palpatine die einzige Chance sah, die Albträume über seine Frau nicht wahr werden zu lassen, entschied sich in diesem kritischen Moment für das Überleben des Kanzlers. So schlug er mit seinem Lichtschwert Maces rechten Arm ab, woraufhin Palpatine Machtblitze auf den Jedi-Meister schleuderte und ihn damit aus seinem Panorama-Fenster katapultierte, wo Mace zwanzig Etagen tief in den Tod stürzte.[2]

Palpatines Order 66

Palpatine erteilt Cody die Order 66

Durch den Kampf mit Mace hatte sich Palpatines Gesicht schwer deformiert. Anakin, der zunächst geschockt über seine Tat war, wurde von Palpatine als Schüler aufgenommen und erhielt außerdem den Namen „Darth Vader“. Mit hämischer Freude über die Erreichung seiner Ziele und die Erfüllung seines Planes, befahl er seinem neuen Schüler, alle Jedi im Jedi-Tempel zu töten. Außerdem erteilte Palpatine allen Klonkommandanten, die sich auf verschieden Missionen in der Galaxis aufhielten, die Order 66, die die sofortige Vernichtung aller Jedi zur Folge hatte. Die Klone gehorchten ihrer höchsten Autorität und erschossen ihre Jedi-Generäle und Begleiter, ohne diesen Befehl in Frage zu stellen. Des Weiteren sorgte Palpatine für die Ausschaltung der separatistischen Droidenarmee und der Vernichtung des Regierungsrates der Konföderation durch Darth Vader. Damit hatte der Kanzler innerhalb kürzester Zeit die Klonkriege beendet, was er vor dem Senat offen propagierte.[2]

Galaktisches Imperium

Selbsternennung zum Imperator und Duell mit Yoda

„Um weiterhin allgemeine Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten, wird die Republik umgestaltet werden. Und zwar zum Ersten Galaktischen Imperium!“
— Palpatine (Quelle)

Vor dem Senat ließ er die Senatoren glauben, dass die Jedi rebellierten, um an die Herrschaft über die Galaxis zu gelangen und er durch ein feiges Attentat der Jedi deformiert und schwer entstellt wurde. Gleichzeitig stellte er klar, dass seinem Willen kein Jedi entkommen würde. Vor diesem Hintergrund gestaltete er die Galaktische Republik in das Erste Galaktische Imperium um und ernannte sich selbst zum Imperator auf Lebenszeit. Somit hatte Palpatine die demokratische Republik in eine totalitäre Diktatur verwandelt. Der Senat, den er fast gänzlich um seinen Finger gewickelt hatte, applaudierte begeistert.[2]

Yoda vs. Sidious

Palpatine kämpft gegen Yoda

„Ich habe schon lange Zeit auf diesen Augenblick gewartet, mein kleiner grüner Freund.“
— Palpatine zu Yoda, nachdem er diesen mit Machtblitzen weggeschleudert hat. (Quelle)

Nachdem Palpatine, nun der Imperator, in sein Büro zurückkehrte, erhielt er von Darth Vader die Nachricht, dass er seinen Auftrag erfüllt und somit die Separatistenbewegung beendet hatte. Nachdem Vaders Hologramm verschwand, geriet Yoda in sein Blickfeld. Dieser hatte in einem Lüftungsschacht meditierend auf den Sith-Lord gewartet und war in der Hoffnung, ihn stürzen zu können, herausgekommen. Mit Leichtigkeit schaltete der grüne Jedi-Großmeister zwei Rotgardisten aus, wurde dann aber von der Aggressivität Palpatines überrascht, der anscheinend froh darüber war, sich endlich mit ihm messen zu können, und Yoda mit Machtblitzen angriff. Doch bevor Palpatine in erneut angreifen konnte, stieß Yoda ihn mit einem starken Machtstoß weg. Nach einem Dialog der beiden begann ein beeindruckendes Lichtschwertduell. In diesem Lichtschwertkampf gewann der Jedi-Meister die Oberhand und während sie die Senatsrotunde hochfuhren, konnte er den Sith entwaffnen. Daraufhin schleuderte Sidious ihm mehrere Senatswagen entgegen, denen Yoda zuerst auswich. Den letzten hielt er an und drehte ihn mittels Macht, bis er ihn wie einen riesigen Kreisel gen Palpatine warf. Dieser konnte ihn nicht stoppen, aber in letzter Sekunde auf einen anderen Wagen springen. Der grüne Jedi sprang ihm jedoch sofort nach und stand nun mit gezündetem Lichtschwert vor ihm. Der Sith-Lord konnte ihm jedoch eine so starke Salve Machtblitze entgegen schleudern, dass Yoda sein Lichtschwert verlor und mit aller Kraft versuchen musste, die Blitze zu absorbieren. Nachdem dieses Unterfangen in einer gewaltigen Machtexplosion endete, wurden beide Kontrahenten weggeschleudert. Während Palpatine sich an einem Wagen festhalten konnte, rutschte Yoda ab und fiel dutzende Meter tief auf den Boden.[2]

Der nun symbolisch besiegte Jedi-Großmeister flüchtete mit Bail Organas Hilfe und ging bald darauf ins Exil auf Dagobah.[2]

Durchsetzung der neuen Ordnung

ImperatorHologramm

Ein Hologramm des Imperators

Nach der Fertigstellung des Todessterns löste Palpatine im Jahr 0 VSY den Galaktischen Senat endgültig auf. Die Übertragung der administrativen Vollmachten auf regionale Moffs und die Diktatur an sich hatten den Senat zu einem nichtssagenden und machtlosen Organ gemacht, der schließlich keinerlei Funktion mehr erfüllte. Kurz darauf wurde der Todesstern in der Schlacht von Yavin durch einen Angriff der Rebellen-Allianz vernichtet. So gelang es dem Rebellen Luke Skywalker, zwei Protonentorpedos direkt in einen nur mit Strahlenschilden geschützten Ventilationsschacht zu feuern, was eine zerstörerische Kettenreaktion auslöste. Die Tatsache, dass Darth Vader während der Schlacht von Yavin die Macht in dem Jungen Skywalker wahrnahm, faszinierte Palpatine und er plante, alles daran setzen, um Luke zu seinem Schüler zu machen - zumal Darth Vader seit seiner Niederlage gegen seinen einstigen Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi während eines Lichtschwertduells auf Mustafar schwere Verletzungen davongetragen hatte. Seither war Darth Vader gezwungen, ein mobiles Lebenserhaltungssystem in Form einer schwarzen Rüstung zu tragen, was ihn in seiner Machtfähigkeit einschränkte. Darth Vader war somit längst nicht so mächtig, wie es sich Palpatine wünschte.[18]

Palpatines Niederlage

„Wenn du dich nicht bekehren lässt, dann werde ich dich vernichten!“
— Darth Sidious zu Luke Skywalker (Quelle)
Imperator

Der Imperator auf dem Zweiten Todesstern

Nach dem Aufeinandertreffen zwischen Luke und Darth Vader auf dem Planeten Bespin wusste Palpatine, dass sein Handlanger Darth Vader seine Grenzen erreicht hatte und durch seinen Sohn, Luke Skywalker, ersetzt werden musste. So hegte Palpatine einen neuen Plan, der die Verführung Lukes zum Ziel hatte. Er spielte einigen bothanischen Spionen die Information zu, dass sich im Orbit über dem Waldmond Endor gerade eine neuer, im Bau befindlicher Todesstern befinden und er selbst über dessen Fertigstellung wachen würde. Folgend unternahmen die Rebellen Anstrengungen, um die Fertigstellung des Todessterns zu verhindern und entsandten einen Einsatztrupp auf den Waldmond, um dort den Schutzschildgenerator der Kampfstation zu zerstören und die Raumstation somit in einer Raumschlacht angreifen zu können.[4][19]

Luke Skywalker: „Eure Arroganz ist eure Schwäche.“
Darth Sidious: „Das Vertrauen in deine Freunde ist die deine.“
— Luke Skywalker und Darth Sidious im Todesstern (Quelle)

Als sich Luke Skywalker dem Imperium stellte und von Darth Vader an Bord des Todessterns zum Imperator gebracht wurde, war der Jedi überrascht zu erfahren, dass Palpatine die Strategien der Rebellen kannte und entsprechende Vorkehrungen getroffen hatte. Die Raumflotte, die allmählich im Orbit über Endor eintraf, wurde zum einen von der vollen Funktionsfähigkeit des Todesstern-Lasers als auch von der plötzlich auftauchenden imperialen Flotte überrascht und bedroht. Vor diesem Hintergrund ließ Palpatine den Hass in Luke Überhand gewinnen, um ihn schließlich durch den Zorn der Dunklen Seite nahe zu bringen. Zwar musste sich Luke sehr beherrschen und auf Yodas zuvor erteilte Ratschläge hören, doch konnte der Jedi den Verführungen des Imperators widerstehen. Viel mehr war Luke seinerseits darauf aus, seinen Vater zur Hellen Seite zu bekehren und weigerte sich deshalb, einen Kampf mit Darth Vader auszutragen. Als Vader die Existenz von Lukes Schwester, Leia Organa verspürte und die Möglichkeit äußerte, sie zur Dunklen Seite bekehren zu können, ergriff Luke schließlich doch wutentbrannt die Initiative und streckte seinen Vater nieder.[4]

Palpatines Tod

Palpatine stürzt in den Reaktorkern des Todessterns

Mit hämischem Grinsen trat Palpatine heran und betonte seine Zufriedenheit über Lukes Einsatz der Dunklen Macht, mit der er Vader die Hand abschlug und besiegte. Gespannt wartete Palpatine auf den Todesstoß und auf den endgültigen Übertritt auf die Dunkle Seite. Wider Palpatines Erwartungen warf Luke sein Lichtschwert fort und trotzte dem Imperator mit seiner Selbstbeherrschung. Palpatine war außer sich und feuerte erbarmungslos eine Salve Machtblitze auf den Jedi, fest entschlossen, ihn dabei zu töten. Vader, erschüttert über die Skrupellosigkeit und die Hinterlist seines Meisters, trat an Palpatines Seite, hob ihn in die Höhe und warf ihn in den Reaktorkern des Todessterns. Der Imperator schien für immer besiegt und kurz darauf feierte die Rebellen-Allianz nach der Schlacht von Endor einen weiteren Sieg über das Imperium.[4]

Hinter den Kulissen

OldEmperor

Palpatine in der Kinoversion von Das Imperium schlägt zurück

  • Palpatine wird in Episode I, II, III und VI von Ian McDiarmid dargestellt. In der Kinoversion von Das Imperium schlägt zurück jedoch wurde Palpatine in der Holo-Funkübertragung kurioserweise von einer alten Frau, deren Augen von ILM durch Schimpansenaugen ersetzt wurden, dargestellt. Die Stimme des Imperators lieh in Das Imperium schlägt zurück Clive Revill. Für die 2004er DVD-Veröffentlichung wurde der Imperator allerdings durch McDiarmid ersetzt.
  • Im Amerikanischen wird Palpatine in The Clone Wars von Ian Abercrombie synchronisiert. Als er im Januar 2013 verstarb, wurde zum Schluss der Folge Immer zu zweit sie sind erinnert, dass dies die letzten Aufnahmen von ihm als Palpatine waren.
  • Palpatines Ausspruch "Ich bin der Senat" geht auf das Motto des Absolutismus zurück, welches fälschlicherweise König Ludwig XIV. von Frankreich, dem Sonnenkönig, zugeschrieben wird. L'État, c’est moi! – Der Staat, das bin ich!
  • Der Name Darth Sidious kommt wahrscheinlich von dem englischen Wort insidious, was soviel wie heimtückisch oder hinterlistig bedeutet. Der Name Palpatine kommt wahrscheinlich aus dem Lateinischen palpator und heißt so viel wie Schmeichler. Eine andere Möglichkeit könnte das englische Wort palpable sein, was offensichtlich bedeutet.
  • Laut Lucas wurde durch das Einführen des Imperators in Die Rückkehr der Jedi-Ritter Darth Vader als Hauptbösewicht entlastet. Dadurch, dass Palpatine über Vader steht, wird dieser verharmlost und als Opfer des Bösen dargestellt.
  • In Immer zu zweit sie sind sieht man Palpatine zum ersten Mal in The Clone Wars als lebende Figur in der Gestalt von Darth Sidious (und nicht als Hologramm oder als Kanzler) und mit zwei roten Lichtschwertern.

Darsteller und Sprecher

Werk Darsteller und englischer Sprecher deutscher Sprecher
Episode I – Die dunkle Bedrohung Ian McDiarmid Friedhelm Ptok (Palpatine)
Wolfgang Dehler (Sidious)
Episode II – Angriff der Klonkrieger Ian McDiarmid Friedhelm Ptok
Episode III – Die Rache der Sith Ian McDiarmid Friedhelm Ptok
Episode V – Das Imperium schlägt zurück Clive Revill (Synchronsprecher in der Kino-Version)
Ian McDiarmid (Darsteller in der DVD-Version)
Edgar Ott
Friedhelm Ptok (DVD-Version)
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter Ian McDiarmid Helmut Heyne
The Clone Wars Ian Abercrombie

Tim Curry

Friedhelm Ptok

Quellen

Einzelnachweise

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