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„Shoaneb ist sehr gewandt... obwohl sie nur in der Macht sieht.“
— Vodo-Siosk Baas (Quelle)

Shoaneb Culu war eine Jedi des Alten Jedi-Ordens, die zur Zeit des Großen Sith-Kriegs im Jahr 4000 VSY lebte. Wie alle Angehörigen der Miraluka-Spezies war Shoaneb ohne Augen geboren. Dennoch war sie in der Lage, ihre Umwelt wahrzunehmen, da sie alles in der Macht wahrnehmen konnte. Trotz – oder gerade wegen – ihrer Erblindung wuchs Shoaneb zu einer mächtigen Jedi heran, die in zahlreichen Gelegenheiten einen talentvollen Umgang mit dem Lichtschwert bewies. Nichtsdestotrotz verlor sie im Jahr 3996 VSY während der Schlacht von Kemplex IX im Zuge des Großen Sith-Kriegs ihr Leben.

Biografie

Frühe Jahre

Bereits in frühen Jahren verließ Shoaneb Culu entgegen dem Willen ihrer Eltern ihre Heimatwelt Alpheridies, um in den Jedi-Orden aufgenommen zu werden und eine Ausbildung zur Jedi-Ritterin zu beginnen. Ihr Ziel war es, eines Tages als mächtige Jedi wieder zu ihrer Heimat zurückzukehren und dort ein Ausbildungszentrum für angehende Jedi einzurichten, womit andere Miraluka dazu angeregt werden sollten, ihre Machtpotenzial zu nutzen und sich zu Jedi ausbilden zu lassen. Sie hoffte, damit die Zahl der Miraluka-Jedi zu erhöhen.

Nachdem sich Shoaneb von ihren Eltern verabschiedete und ihnen versprach, dass sie eines Tages zurückkehren werde, musste Shoaneb feststellen, dass ihre Reise weitaus schwieriger verlief, als zuvor angenommen. Bei ihrer Durchreise von verschiedenen Planeten wurde ihr die Vielfältigkeit der Macht bewusst, da sie in ihrem bisherigen Leben lediglich ihre eigene Heimat wahrgenommen hatte. Zunächst war sie von den zahlreichen fremden Eindrücken um sie herum verwirrt, doch lernte sie während dieser Zeit in sehr kurzer Zeit viel über das Empfinden der Macht. Ihre Reise dauerte fast ein Jahr bis sie schließlich auf den Planeten Ossus und den dort ansässigen Jedi-Meister Vodo-Siosk Baas stieß, der Shoaneb großes Potenzial erkannte und sie als seine Schülerin annahm.

Jedi-Ausbildung

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Shoaneb und Nomi Sunrider bauen ihr Lichtschwert.

Shoaneb war eine sehr engagierte und wissbegierige Schülerin. Allerdings hatte sie sich fest vorgenommen, einmal eine große Jedi-Meisterin zu werden, um selbst Jedi ausbilden zu können, und war daher bezüglich ihrer eigenen Ausbildung äußerst ungeduldig. Vodo-Siosk empfand es als störend, dass seine Schülerin ihn zahlreiche Fragen stellte, bis er selbst von Shoanebs ehrgeizigen Plänen erfuhr. Shoaneb besaß nach eigenen Empfinden ein Niveau der Machtfähigkeit, das hinter ihren eigenen Erwartungen zurückblieb, obwohl sie in den wissensgebundenen Bereichen im Bezug zur Macht und den Jedi-Überlieferung übernatürliche Leistungen an den Tag legte. In den folgenden Monaten stieg Shoanebs Frust zusehends, da sie fürchtete, dass ihr Plan, ein Ausbildungszentrum auf ihrer Heimatwelt zu errichten, langsam aus ihrem Griff entglitt. Meister Vodo, der die allmähliche Hoffnungslosigkeit seiner Schülerin erkannte, versuchte, Shoaneb die Erkenntnis beizubringen, dass sie der Macht vertrauen musste. Statt sich um die Zukunft sorgen zu machen, sollte sie sich auf die Gegenwart konzentrieren und zur Einsicht kommen, dass es lediglich ihrer hochgesteckten Ziele und die Furcht des Versagens waren, die ihrer innere Hoffnungslosigkeit begründeten.

Nach mehreren Diskussion begann Shoaneb allmählich, die Worte ihres Meisters zu verstehen, und so beschloss sie, sich lediglich auf den Moment zu konzentrieren, wodurch sie ihre Frustrationen besiegte. Zwar hatte sie noch immer Schwierigkeiten mit einzelnen Jedi-Techniken wie beispielsweise dem Bau eines eigenen Lichtschwerts, doch machte sie sich darüber keine Sorgen mehr, sondern verstand, dass sie lediglich nicht ihr volles Potenzial in diesem Bereich einbrachte. Sie nutzte diesen Gedanken als Ansporn, um beim nächsten Versuch mehr Erfolg zu haben, ohne sich dabei an eigenen Erwartungen, wie gut oder wie schnell das Ergebnis vorliegen muss, zu messen.

Freedon-Nadd-Aufstand

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Shoaneb Culu während des Freedon-Nadd-Aufstands.

Im Jahr 3998 VSY kam es auf dem Planeten Onderon zu verheerenden Aufständen, da die Einwohner der Stadt Iziz noch immer an dem Andenken ihres längst verstorbenen Königs, dem Sith-Lord Freedon Nadd, festhielten und den Abtransport seiner Überreste auf den benachbarten Mond Dxun zu verhindern versuchten. Als dann noch der Jedi-Meister Arca Jeth von Ommin, dem derzeitigen König von Onderon, festgenommen wurde, wurden die Jedi von Ossus um Hilfe gerufen. Shoaneb Culu war eine von vielen Jedi, die sich freiwillig dazu bereit erklärten, nach Onderon zu reisen und die dort herrschenden dunklen Mächte zu bekämpfen sowie Arca Jeth aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Zunächst hatte Meister Vodo große Vorbehalten gegenüber der Entscheidung seiner Schülerin, da er glaubte, dass Shoaneb noch immer nicht genug Vertrauen in ihre Fähigkeiten hatte und sie dadurch das Jedi-Einsatzteam auf Onderon eher in Gefahr bringen würde. Shoaneb verstand zwar die Sorgen ihres Meistern, doch hielt sie dagegen und erklärte, dass sie sich inzwischen vollkommen der Macht anvertraut habe und sie sich für diese Mission verpflichtet fühle. Zwar war Meister Vodo von der inneren Gelassenheit seiner Schülerin beeindruckt, doch hegte er den leisen Verdacht, dass Shoaneb ihm noch immer etwas beweisen wolle. Nichtsdestotrotz ließ er Shoaneb ziehen und so reiste sie zusammen mit Nomi Sunrider, Qrrrl Toq, Dace Diath und Kith Kark nach Onderon.

Als der Kreuzer des Jedi-Einsatzteams den Planeten erreichte, empfingen sie von Ulic Qel-Droma, einem Schüler von Arca Jeth, ein Peilsignal, dass sie direkt zur Zitadelle des Tier-Lords Modon Kira inmitten von Onderons Wildnis führte. Shoaneb und ihrer Begleiter stellten fest, dass sich die Jedi von ihren Angreifern in der Zitadelle einkesseln ließen, während ihre republikanischen Streitkräfte die Stadt Iziz sicherten. Vor der Zitadelle des Tier-Lords kam es zu einem Kampf gegen Freedon Nadds Anhängerschaft, auch Naddisten genannt, bei dem Kith Kark tödlich verwundet wurde. Erst nachdem sich Ulic, dessen Bruder Cay Qel-Droma, Tott Doneeta, Oss Wilum sowie Modon Kira und seine Soldaten einen Weg aus der Zitadelle bahnen konnten, konnten die Naddisten besiegt werden. Anschließend brachen die Jedi gemeinsam nach Iziz auf, um dort Arca Jeth aus König Ommins Gefangenschaft zu befreien. Dabei drangen sie erfolgreich in das unterirdische Versteck des Königs ein, wo Shoaneb und ihre Gefährten gegen zahlreiche Kriegsdroiden und anderen dunklen Anhänger ankämpften, während sich Ulic Qel-Droma ein Duell mit Ommin lieferte und den altersschwachen König schließlich mit seinem Lichtschwert besiegte. Nachdem der Freedon-Nadd-Aufstand beigelegt und Arca Jeth befreit werden konnte, wurden die Überreste Nadds sowie Königin Amanoas und König Ommins in einer Grabstätte auf dem benachbarten Mond Dxun eingesperrt, um deren dunkle Aura von Onderon fernzuhalten.

Krath-Konflikt

„Die Jedi-Prophezeiungen sagen einen großen Konflikt mit der Dunklen Seite voraus.“
— Shoaneb Culu (Quelle)

Im Anschluss an den Freedon-Nadd-Aufstand blieben Shoaneb Culu und die anderen Jedi um Meister Arca Jeth auf Onderon, um einer möglichen Rückkehr von Freedon Nadds dunklem Einfluss entgegenzuwirken. Während eines freien Tages versuchten die Jedi, die Kriegsbestien von Oron Kira zu reiten, bis Arca Jeth die Jedi-Gruppe zusammenrief, um ein ernstes Thema anzusprechen. Der Arkanianer hatte erfahren, dass im Kaiserin-Teta-System ein Staatsstreich vollführt wurde, der dafür gesorgt hatte, dass die Herrschaft über das System nun in die Verantwortlichkeit der beiden Thronfolger Aleema und Satal Keto fiel. Tatsächlich waren die beiden jungen Thronfolger selbst die Urheber des Staatsstreichs, indem sie den Geheimbund der Krath gründeten und mithilfe ihrer dunklen Machtfähigkeiten die Herrschaft an sich rissen. Da Aleema und Stal Keto während der entscheidenden Schlacht des Freedon-Nadd-Aufstands ebenfalls auf Onderon zugegen waren, war Meister Arca Jeth fest davon überzeugt, dass der Aufstand im Kaiserin-Teta-Systems unmittelbar mit Freedon Nadd in Verbindung stand. Zusammen mit Dace Diath, Qrrrl Toq und Oss Wilum erhielt Shoaneb Culu von Meister Jeth den Auftrag, zur Jedi-Festung nach Ossus zu reisen, um die dortigen Jedi-Meister über den Verlauf des Freedon-Nadd-Aufstands zu unterrichten und ihnen die neuesten Entwicklungen auf Onderon aufzuzeigen. Außerdem verbreiteten sie auf Ossus die Meldung vom Aufstand der Krath, sodass innerhalb kurzer Zeit eine Flotte der Galaktischen Republik zusammengestellt wurde, die sich zusammen mit einigen Jedi ins Kaiserin-Teta-System begeben sollte, um dort die Bewohner des Planeten Koros Major vor einem Angriff der Krath zu schützen. Auch Shoaneb Culu nahm an dieser Schlacht teil, doch blieben ihre Mühen letztlich ohne Erfolg, da von selbstmörderischen Chaosjägern angegriffen und somit zum Rückzug gezwungen wurden.

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Shoaneb während der Jedi-Versammlung auf Deneba.

Nach dieser Niederlage reiste Shoaneb Culu zusammen mit tausenden anderen Jedi des Alten-Ordens zu einer großen Versammlung, die von Jedi-Meister Odan-Urr einberufen wurde und die auf dem Mount Meru auf dem Planeten Deneba stattfand. In versammelter Runde sprachen die Jedi über den aufkeimenden Konflikt gegen die Krath, der in einem neuen Krieg zu münden schien. Ulic Qel-Droma stellte bei dieser Gelegenheit einen waghalsigen Plan vor, mit dem sich ein Jedi in die Reihen der Krath mischen sollte, um hinter das Geheimnis ihres raschen Machtzuwachs zu bekommen und den Geheimbund von innen heraus zu zerstören. Doch die Jedi waren von diesem Vorschlag schockiert und auch Shoaneb warnte Ulic vor einem solchen Vorhaben, da sie der Überzeugung war, dass dies in einer Katastrophe ende. Nur wenig später wurde die Versammlung von einem Überraschungsangriff durch Krath-Kriegsdroiden gestört, bei dem zahlreiche Jedi – darunter auch Meister Arca Jeth – ihr Leben verloren. Trotz ihres nicht vorhandenen Sehvermögens war Shoaneb mithilfe ihrer Begabung im Lichtschwertkampf und ihrem Gespür für die Macht, durch die sie ihre Umgebung dennoch wahrnehmen konnte, in der Lage, sich gegen die Kriegsdroiden zur Wehr zu setzen. Der Tod seines Meister und der Angriff der Krath stärkte Ulics Entschlossenheit, seinen Plan in die Tat umzusetzen, sodass er sich schließlich alleine auf den Weg ins Kaiserin-Teta-System machte, um die Krath zu infiltrieren.

In der Identität eines abtrünnigen Jedi und Schmugglers gelang es Ulic tatsächlich, sich in die Reihen der Krath einzuschleusen und das Vertrauen von Aleema Keto zu gewinnen, während Satal noch immer Misstrauen hegte. Nachdem die Jedi mehrere Monate nichts mehr von Ulic hörten, beschlossen Nomi Sunrider, Cay Qel-Droma und Tott Doneeta nach Koros Major zu reisen, um ihren Kameraden vom Einfluss der Dunklen Seite zu befreien. Ihre Befürchtungen bewahrheiteten sich schließlich, da Ulic im Begriff war, der Dunklen Seite der Macht zu verfallen und sich sogar gegen seine Jedi-Freunde wandte. Anschließend gehörte Shoaneb zu jenem Angriffstrupp, der es sich nach diesem ersten gescheiterten Versuch zur Aufgabe machte, Ulic vom Einfluss der Krath zu lösen. Während dieses Einsatzes setzte Shoaneb auf ihren bewährten S-100 Stinger-Sternjäger, während Dace Diath mit dem neuen Star-Saber-Modell in die Schlacht zog. Nachdem die Operation angelaufen war, demonstrierte Shoaneb einmal mehr ihre Treffsicherheit sowie ihr Flugtalent. Zwar gelang es den Jedi, die königlichen Gemächer zu infiltrieren und Ulic zur Rede zu stellen, doch weigerte sich dieser, seine Mission abzubrechen und nach Ossus zurückzukehren. So sahen sich Shonaeb und die anderen Jedi dazu gezwungen, unverrichteter Dinge und ohne Ulic Qel-Droma die Heimreise anzutreten.

Großer Sith-Krieg

„Wenn ihr sehen könntet, was ich in der Macht sehe... furchtbare Wellen, ein heftiger Ruck!“
— Shoaneb Culu unmittelbar vor ihrem Tod (Quelle)

Sechs Monate waren seit dem gescheiterten Rettungsversuch von Ulic Qel-Droma vergangen, als sich der aufkeimende Konflikt gegen die dunklen Mächte weiter zuspitzte. Während die Jedi ahnungslos über die weitere Zukunft ihres gefallenen Ordensbruders Ulic blieben, verübte dieser indessen einen Terrorangriff auf die orbitalen Schiffswerften des Planeten Foerost, um einen Teil der Flotte der Galaktischen Republik zu erobern. Gleichzeitig trat Exar Kun an die Jedi auf Ossus heran, um sie für die Geheimnisse des so genannten Tedryn-Holocron zu begeistern und sie mit diesem Vorwand für die Dunkle Seite zu gewinnen. Shoaneb Culu erlebte gemeinsam mit Meister Vodo-Siosk Baas, Nimmi Sunrider, Cay Qel-Droma, Sylvar, Dace Diath und Qrrrl Toq auf der Zentralwelt Coruscant den vorläufigen Höhepunkt des Großen Sith-Kriegs hautnah mit. Eigentlich hatten sie die Zentralwelt besucht, um mit dem Galaktischen Senat die weitere Vorgehensweise nach dem Angriff auf die Werften von Foerost zu bereden. Während eines kurzen Gesprächs mit dem Obersten Kanzler der Republik entnahmen die Jedi einem Bericht von Captain Orley Vanicus, dass Ulic für den Angriff auf Foerost verantwortlich gewesen sein sollte. Allerdings wurde das Gespräch jäh unterbrochen, als Ulic gemeinsam mit Aleema Keto und Mandalore dem Unbezähmbaren sowie ihren vereinten Streitkräften von tetanischen Kriegern und mandalorianischen Kreuzrittern einen Angriff gegen Coruscant verübten. Die Jedi zogen unverzüglich ihre Lichtschwerter und gingen gemeinsam mit den republikanischen Soldaten zur Verteidigung ihres galaktischen Regierungszentrums über. Nachdem Meister Vodo erkannte hatte, dass Ulic auf die Eroberung der republikanischen Kommandozentrale abzielte, machten sich Shoaneb Culu und die anderen Jedi auf den Weg, um ihren abtrünnigen Ordensbruder zu stellen. Dabei schlugen sich die Jedi-Ritter durch eine Armee von Kreuzrittern, die gerade zum Waffenlager aufmarschierten und somit ihren Weg kreuzte. Obwohl die Kreuzritter dem Lichtschwert nichts entgegenzusetzen hatten, kosteten sie den Jedi kostbare Zeit. Zur Verwunderung der Jedi zogen sich die Angreifer ohne dringlichen Grund vom Schlachtfeld zurück, obwohl diese im Begriff waren, den Planeten zu überrennen und vollständig einzunehmen. Als Shoaneb Culu und die anderen Jedi die Kommandozentrale stürmten, fanden sie schließlich Ulic Qel-Droma vorfanden, den Nommi Sunrider mithilfe einer neu erlernten Machttechnik lähmte, um ihn anschließend gefangen zu nehmen.

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Shoaneb Culu stirbt während der Schlacht von Kemplex IX.

Während der darauffolgenden Gerichtsverhandlung, in der Ulic zum Tode verurteilt werden sollte, wurde der Angeklagte jedoch wieder von Exar Kun und Mandalore befreit. Nun konnte die abermals vereinte Sith-Bruderschaft ihren Kampf gegen die Galaktische Republik fortführen sowie ihrem Ziel, das Sith-Imperium wieder auferstehen zu lassen und es zu einem neuen goldenen Zeitalter der Sith heranzuführen, weiter nachgehen. In der folgenden Zeit jagten die Jedi verzweifelt aber erfolglos jener Bruderschaft hinterher, doch konnten sie weder die Mordanschläge an insgesamt acht Jedi-Meistern durch ihre ehemaligen Padawane, die von Exar Kun verführt wurden, noch einen Angriff auf die Raumstation Kemplex IX verhindern. Als die Jedi schließlich von dem Angriff auf die strategisch wichtige Raumstation erfuhren, empfahl Meister Thon, lediglich Shoaneb Culu, Dace Diath und Qrrrl Toq ins Cron-System zu entsenden, da er den Angriff auf Kemplex IX für ein Ablenkungsmanöver der Sith-Bruderschaft hielt, um sich ihrem eigentlichen Ziel – der Bibliothekswelt Ossus – annehmen zu können. Als die Jedi das Cron-System schließlich erreichten, stellten sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die Schlacht bereits geschlagen war und die Raumstation inzwischen von Aleema Keto und dem abtrünnigen Jedi Crado nahezu vollkommen zerstört wurde. Shoaneb Culu warnte ihre Gefährten vor dem, was sie in der Macht sah, aber nicht in aller Form deuten konnte. Nur wenige Augenblicke später aktivierte Aleema Keto ihre uralte Sith-Waffe, die bereits zur Zeit von Naga Sadow während des Großen Hyperraumkriegs ihre Verwendung fand, und entlud dabei eine gewaltige stellare Energiequelle. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Schiffe der drei Jedi von ionisiertem Feuer erfasst, woraufhin lediglich deren ausgebrannten Hüllen zurückblieben. Der Vorgang ereignete sich so schnell, dass Shoaneb Culu, Dace Diath und Qrrrl Toq keine Zeit mehr blieb, um ein Notrufsignal zu senden.

Nach dem Tod der drei Jedi nahm eine zerstörerische Kettenreaktion ihren Lauf. Sie führte letztlich dazu, dass die insgesamt zehn Sterne des Cron-Sternhaufens implodierten und sich zu einer riesigen Supernova wandelten, die unmittelbar den Planeten Ossus zu treffen drohte.

Quellen

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