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Kaans klügste Entscheidung – sein Selbstmord.“
— Darth Bane (Quelle)

Die Siebte Schlacht von Ruusan war die Entscheidungsschlacht des Neuen Sith-Krieges und das Ende der Ruusan-Kampagne. Sie fand im Jahr 1000 VSY zwischen der Armee des Lichts unter dem Oberbefehl des Jedi Hoth und den Streitkräften von Lord Kaans Bruderschaft der Dunkelheit statt. Dieses Gefecht, dem bereits sechs vorhergingen, endete mit großen Verlusten auf beiden Seiten, da sich Kaan für den Einsatz der Gedankenbombe entschied.

Vorgeschichte

„Versteht ihr denn nicht? Unsere einzige Stärke liegt in der Einheit!“
— Darth Bane zu Kopecz (Quelle)

Um die Sith endgültig zu vernichten und den Frieden in der Galaxis aufrecht zu erhalten, stellte sich die Armee des Lichts unter dem Oberbefehl von Jedi-General Hoth der rund 20.000 Mann starken Bruderschaft der Dunkelheit unter der nominellen Herrschaft des Sith-Lords Kaan entgegen. Nachdem sich die beiden Parteien auf dem Planeten Ruusan verschanzten, kam es zu einer Reihe von Schlachten, die zusammenfassend auch als die Ruusan-Kampagne bezeichnet wird. Lord Kaan verfügte zwar über die größere Streitmacht, doch Hoth profitierte von der Tatsache, dass sich die Sith innerhalb der eigenen Reihen aufrieben und sich immer weiter zurückzogen. Tatsächlich offenbarte sich bereits im Vorfeld der Entscheidungsschlacht einmal mehr die größte Schwäche der Sith – nämlich ihre Unfähigkeit, persönliche Macht mit anderen zu teilen. Sie spannten tödliche Intrigen und lieferten sich gegenseitig heimtückische Ränkespiele. Lord Kaan schreckte selbst nicht davor zurück, mit Darth Bane seinen besten Krieger zu vergiften, da er die Folgen seiner überlegenen Macht-Kenntnissen fürchtete. Allerdings überlebte Bane den Anschlag und nachdem er in das Lager der Bruderschaft zurückgekehrt war, versuchte er die anderen Sith von seinem Vorhaben zu überzeugen, um die Jedi in Zusammenarbeit zu bekämpfen.

Darth Bane versuchte, die Macht seiner Sith-Brüder zu bündeln, um ein zerstörerisches Energiefeld zu schaffen und mit diesem die Jedi zu vernichten. Tatsächlich wurden die Sith durch Banes Bemühungen kurzzeitig zusammengeführt, doch Kaan beendete die Prozedur plötzlich und auch andere Sith wandten sich Bane ab. Während Githany ein offenes Gefecht mit Blutvergießen forderte, war Kopecz gegenüber Darth Banes Methoden sehr misstrauisch und argwöhnisch, sodass sie Kaans Wegen folgten.

Schlachtverlauf

„Das Sterben macht mir nichts aus. Ich würde den Tod aller Jedi in Kauf nehmen, wenn es nur das Ende der Sith bedeutet.“
— Lord Hoth zu Kaan (Quelle)

Nachdem ein Ritual von Darth Bane zur Vernichtung der Jedistellungen geführt hatte, gelang es den Sith, die Jedi auf offenes Feld zu hetzen. Die erste Welle der Armee des Lichts, die die Wälder verließ, wurde von den vorm Wald lauernden Sith-Truppen niedergeschossen. Währenddessen eilten die Sith zu ihren Schiffen und starteten Richtung Schlachtfeld. Zu der Zeit war die Schlacht zwischen den Resten der Armee des Lichts und den Sith-Truppen bereits in vollem Gange. Geführt von Lord Hoth kämpften die Jedi um ihr Leben, doch wurde bald klar, dass sie hoffnungslos unterlegen waren. Als dann die Sith mit ihren Gleitern erschienen, war die Situation ausweglos. Die Schlacht wendete sich nur durch Eingreifen von Darth Bane, der den Blockadeschiffen der Sith im Orbit über Ruusan befahl, die Jediverstärkung zu attackieren. Dadurch gelang es mehreren Jedi-Kanonenbooten, durch die Blockade zu brechen und die Truppen unter Lord Hoth zu verstärken. Die Sith zogen sich geschlagen zurück.

Um das ohnehin aufgeriebene Lager der Sith vollends zu besiegen, erhielt die Armee des Lichts die Unterstützung des Jedi-Meisters Valenthyne Farfalla, der mit einer Streitmacht von rund dreihundert Soldaten angereist war. Hoth hatte erfahren, dass sich Kaan und seine Streitmacht in einer Höhle zurückgezogen hatten und er plante, sie dort einzukesseln und endgültig zu vernichten. Während er mit zahlreichen weiteren Jedi die Höhle stürmte, würden Farfalla und seine Männer außerhalb der Höhle kämpfen.

Im Inneren der Höhle hatten Kaan und seine Schergen eine Gedankenbombe aufgestellt. Diese Waffe bewirkte, dass mithilfe einer alten Sith-Fähigkeit Macht entzogen und geistig in eine andere Form gebracht werden konnte, sodass sie eine extrem zerstörerische Wirkung entfaltete, die den Tod sämtlicher machtempfänglicher Lebewesen in einem bestimmten Umkreis bewirkte. Kaan hoffte, dass die Sith die Explosion der Gedankenbome mithilfe ihrer Machtfähigkeiten überlebten und lediglich die Jedi von ihr erfasst würden. Nicht alle Sith unterstützten den selbstmörderischen Plan von Kaan und versuchten aus der Höhle zu fliehen. Unter ihnen waren auch Githany und Kopecz. Anders sah es mit Hoth und seiner Streitmacht aus. Obwohl er die Gedankenbombe spürte und sich der von ihr ausgehenden Gefahr bewusst war, war er Willens, sich Kaan zu stellen und die Höhle zu betreten. Nachdem Kaan die Bombe aktivierte, starben nicht nur Hoth und viele seiner Männer, sondern auch alle in der Höhle befindlichen Sith. Kopecz konnte rechtzeitig aus der Höhle fliehen, traf außerhalb jedoch auf Farfallas Armee, von der er sich ohne Gegenwehr niederstrecken ließ. Githany, die zusammen mit dem Jedi-Verräter Darovit aus der Höhle flüchtete, wurde noch in einen Kampf gegen Hardin verwickelt. Während Darovit unversehrt blieb, wurde Githany von der Wirkung der Gedankenbombe noch erfasst und wenig später getötet.

Nachwirkung

„Stell dir vor, der einzige Diener der Dunkelheit zu sein, die Verkörperung der ewigen Gewissheit. Ein Dunkler Lord. Und ein Schüler.“
— Darth Bane zu Rain (Quelle)

Aufgrund von Darth Banes Macht blieb er von dem Anschlag verschont und nach dem Tod seiner Sith-Brüder konnte er sein Verständnis des Ordens neu ergründen und für nachfolgende Generationen fest verwurzeln. Er schuf die Regel der Zwei, nach der es unter den Sith fortan lediglich ein Meister und ein Schüler geben sollte, die im Verborgenen Pläne schmieden und einen Zeitpunkt abwarten würden, um sich an den Jedi zu rächen. Unmittelbar nach der Schlacht nahm er das junge Mädchen Rain zu seiner Schülerin.

Quellen