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Erläuterung: Hier kann man noch ergänzen. Ein paar Bilder könnte man hinzufügen Solorion Talk-icon.png 20:05, 13. Nov. 2013 (UTC)

„Sie nehmen sich, was sie kriegen können, töten, wen sie nicht brauchen, und die Stärksten führen sie an. So leben sie vor, was die Dunkle Seite bewirken kann.“
— Sorzus Syn über die Sith (Quelle)

Die Sith waren eine uralte, auf dem Wüsten-Planeten Korriban heimische, humanoide Spezies, welche lange Zeit vor der Gründung der Republik ihre Blütezeit durchlief. Das Volk der Sith lebte Jahrtausende lang abgeschottet von anderen Welten und bildete einen Monarchen-Staat, der von brutalen Riten und starken, internen Machtkämpfen geprägt war. Die Spezies der Sith war von Grund auf sehr machtsensitiv, was sich in ihren mystischen Ritualen der dunklen Seite der Macht widerspiegelte. Die Sith errichteten ihr Reich auf dem Rücken der unteren Sklaven-Kasten, welche von verschiedenen Monarchen regiert und gezwungen wurden, prächtige Tempel der dunklen Seite und Paläste für ihre Lehnsherren zu errichten. Sith war der übliche Begriff für ihre Spezies, bis im Jahr 6900 VSY die Dunklen Jedi und ihre Anhänger diesen Namen für sich beanspruchten.

Beschreibung

Die Sith ähneln physisch sehr den Menschen, haben jedoch einige markante Unterschiede, an denen sie leicht von anderen humanoiden Spezies zu unterscheiden sind. Was vor allem auffällt ist ihre natürliche Haut, die dazu neigt, einen purpurroten Teint anzunehmen. In seltenen Fällen ist die Haut auch schwarz. Bei Subspezies, wie etwa den Zuguruk ist die Haut eher bräunlich, wobei trotzdem erkannt wird, dass sie der Spezies Sith angehören.


Teint

Die Sith unterschieden sich im Skelett-Bau nicht vom Menschen, hatten jedoch auffällige Auswüchse am Kopf, bzw. im Gesicht. Im Kindesalter wurden diese individuellen Auswüchse zum ersten Mal sichtbar. Mit dem Alter wurden sie immer länger. Das hing jedoch von der Subspezies und Art der Tentakel ab. Sith hatten von Geburt an eine hohe Machtverbundenheit, da sie überdurchschnittlich viel Midi-Chlorianer besaßen. Typisch für ihre Spezies waren ihre gelben bis roten Augen, die in verschiedenen Mustern auftraten.

In der gemeinsamen Geschichte zwischen den dunklen, menschlichen Jedi bzw. späteren Sith-Lords, die um das Jahr 6900 VSY im Sith-Raum landeten, kam es oft dazu, dass Hybriden aus Menschen und Sith geboren wurden, wodurch ihre Physiologie der menschlichen noch ähnlicher wurde. So erklärt sich auch das Aussehen beispielsweise von Marka Ragnos und Naga Sadow, die beide "Mischlinge" waren. Rund 3700 VSY waren alle Nachkommen der Sith solche Hybriden, sie wurden jedoch fälschlicherweise oft reinblütige Sith genannt.

Subspezies

Massassi

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Ein Massassi

Es ist schwer, nachzuvollziehen, dass die Massassi wirklich zu der Spezies Sith gehörten, da sie eine zwar ähnliche, humanoide Anatomie vorwießen, jedoch völlig andere Merkmale an Kopf und anderen Gliedmaßen zeigten. Der Kopf war verlängert mit langen Tentakeln, die an Haar-Zöpfe erinnerten. Am Gesicht waren zwar noch die üblichen Tentakel zu finden, diese waren jedoch plumper als die der anderen Sith. Die Ohren waren rund 30 cm länger, was sie zu überaus guten Jägern und Kriegern machte. Außerdem hatten die Massassi keine hervorstehende Nasen, sondern nur kleine Löcher über den Mund-Tentakeln, die schwer zu erkennen waren. Markant für Massassi war ihr mit vielen Muskeln bespickter Körper und gespaltenen Füßen, was einen schnelleren Gang erzeugte.

Zuguruk

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Ein Zuguruk

Die Zuguruk gehörten fast zu den normalen Sith, sie waren ihren Verwandten sehr ähnlich, wiesen jedoch einige Unterschiede auf. Tentakel am Kinn waren ausgeprägter, dafür die an Schläfe und Stirn zurückgebildet. Die Ingenieur-Klasse war groß und kräftig gebaut, nicht so schwächlich wie die Kissai, aber auch nicht so muskulös wie die Massassi. Typisch für die Zuguruk war ihre braune Haut, an der sie sich leicht von den anderen Sith unterscheiden ließen. Üblicherweise trugen sie einen Mechaniker-Umgang, feste Stiefel, gepanzerte Hosen und Ingenieur-Handschuhe. Da die Zuguruk eher wissenschaftlich arbeiteten, nicht so religiös wie die Kissai und auch keine geborenen Krieger waren, so wie die Massassi, mussten die Zuguruk intelligenter sein, was jedoch nicht nachgewiesen wurde.

Kissai

Die Kissai ähnelten in vielen Punkten den „normalen“ Sith. Sie waren groß gebaut, jedoch nicht so muskulös wie die Massassi. Sie hatten längere, antennenförmige Tentaken an Stirn und Mund. Die Tentakel am Mund ähnelten einem langen Bart. Sie bildeten die Priester-Kaste des Volkes, was ihnen großen Respekt einbrachte. Meist trugen sie edle Umhänge und Kaputzen, die sie verhüllten. Typisch für die Kissai waren ihre Bräuche mit der dunklen Seite der Macht, sowie Bestien für den Kampf. Aufgrund dessen wahren sie vom Volk gefürchtet und verehrt.

Geschichte

Frühe Jahre

Die Tho Yor

Das Volk der Sith war bereits früh sehr aktiv und in den Bereichen der Forschung, Technologie und Kultur weiter fortgeschritten als andere Spezies. 36453 VSY brachen von Korriban sogenannte Tho Yor auf, um einige sehr machtsenitive Individuen des Sith-Volkes nach Tython zu transportieren, damit diese dort den Umgang mit der Macht erlernten. Zusammen mit anderen Tythonern bildeten die Sith damals, abgeschnitten von Korriban den Jed'aii-Orden, welcher eine machtbasierende Organisation werden, und die späteren Jedi hervorbringen sollte.

Herrschaft der Axt

Nach langer Entwicklung erlebte das Sith-Reich eine Krise, bei der sich verschiedene Fraktionen der Sith verstritten und ein Konflikt ausbrach. Bei diesem Konflikt ergriff ein Sith namens Adas seine Chance, ernannte sich selbst zu einem Sith-Feldherren und einte die verfeindeten Fraktionen, um ein Volk zu schmieden, welches er als König Adas unter seiner Hegemonie regierte. 300 Jahre lang erhielt Adas sein Leben durch die Dunkle Seite, bis ca. 28000 VSY das Unendliche Reich, bei seiner Expansion, Korriban entdeckte und versuchte, es sich einzuverleiben. Adas gelang es, die Angreifer trotz ihrer überlegenen Technologie zu besiegen. Er starb in diesem Kampf, jedoch legten die Sith mit diesem Sieg den Grundstein für ihr späteres Imperium. Sein Tod führte dazu, das seine Nachfolger überall Eroberungszüge durchführten, wobei sie mit den Anzati in Konflikt kamen. Von einigen Kissai-Priestern der Sith wurde Adas später als der lang ersehnte Sith'ari, der höchste Gott und Erlöser der Sith angesehen.

Sith-Imperium

Entstehung des Sith-Imperiums

Als Zwölf Dunkle Jedi nach ihrer Niederlage ungefähr 7000 VSY in der Schlacht von Corbos auf dem Planeten Korriban landeten, trafen die dunklen Jedi auf ein blühendes Imperium. Es war das verhältnismäßig primitive Volk der Sith, deren Wissen über die Dunkle Seite der Macht die Kenntnisse der Jedi bei Weitem übertraf, wie die dunklen Jedi verwundert feststellten. Die dunklen Jedi beschlossen, die Sith zu unterwerfen, um als Götter verehrt zu werden, und ihnen das Wissen zu entziehen. Anfangs versuchten die Sith ihre Geheimnisse über die dunkle Seite zu bewahren, doch letztlich wurden sie von den durch bessere Technologie und Ausbildung überlegenen gefallenen Jedi überwältigt. Der König der Sith, Hakagram Graush, wurde vernichtet und darauf erklärten sich die ehemaligen Jedi zu den Dunklen Lords der Sith, bildeten auf Ziost, der Hauptwelt des Sith-Imperiums den Sith-Rat und erklärten Ajunta Pall zur Manifestation des Gottes Typhojem, wodurch er der neue Herrscher wurde. Die Sith wurden Sklaven ihrer dunklen Herrscher. So konnten die gefallenen Jedi die primitive Zivilisation der Sith formen, weiterentwickeln und zu ihrer Blütezeit führen. Beide Gruppen, die Sith und die dunklen Jedi vermischten sich über die Jahrhunderte. Die gefallenen Jedi hielten die Kultur der Sith für passend zu ihrer Philosophie. Schon bald bestand die elitäre Herrscherklasse auf Korriban fast ausschließlich aus den gemeinsamen Nachfahren der dunklen Jedi und den Hohepriestern der Sith.

Goldenes Zeitalter des Sith-Imperiums

Nach fast 2000 Jahren Abgeschiedenheit von jeglicher Zivilisation verlor das Sith-Imperium wichtige Erkenntnisse der Raumfahrt. Unter anderem vermissten ihre Katographen die Karten, welche in den republikanischen Raum führten. Mit der Abgeschottenheit entstanden große Machtkämpfe unter den einst verbündeten Sith-Lords. Die angespannte Situation eskalierte schließlich, als der einstige dunkle Lord Marka Ragnos aus Altersgründen verschied. Während Gav und Jori Daragon, republikanische Hyperraumkartographen, in den darauffolgenden Jahren den Planeten erneut entdeckten, drohte ein Bürgerkrieg das mächtige Reich zu zerreißen. Naga Sadow und Ludo Kressh beanspruchten beide, nach dem Tod des vorherigen Herrschers Marka Ragnos, den Titel des dunklen Lords der Sith und die damit verbundene Herrschaft. Es kam sogar direkt nach Ragnos' Begräbnis zu einem Zweikampf, welcher von diesem im geisterhaften Abbild unterbrochen wurde. Er bat Vernunft anzunehmen und verkündete, dass das Schicksal des Reiches vom Ausgang dieses Zweikampfs abhinge.
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Die Starbreaker 12

In mitten dieser Auseinandersetzung erschien die Starbreaker 12, das Raumschiff der Daragon-Geschwister, über Korriban. Es stürzte, ohne jegliche Orientierung, auf die Oberfläche des Planeten ab. Die Neuankömmlinge versuchten mit den Sith zu verhandeln, doch diese zeigten keinerlei Interesse für eine Handelsbeziehung mit der Republik. Jedoch hielt Kressh die Beiden für Vorboten einer Invasion, weshalb er sie einfangen ließ, um sie nach Ziost zu verschleppen und dort zu verhören. Für Sadow ergab sich die Möglichkeit, das Reich zu vergrößern und befreite sie schließlich aus dem Gefängnis, wobei er auf Massassi-Krieger, eine speziell gezüchtete Rasse von Soldaten, zurückgriff. Er ließ Jori und Gav in seine abgelegene Festung bringen und legte Beweise für die Befreiung der beiden durch republikanische Agenten vor. Bei einer Ratssammlung überzeugte er die übrigen Lords von der angeblich bevorstehenden Invasion, wobei er darauf bestand, dass die Sith zuerst zuschlagen müssten. Nachdem er in seine Festung zurückgekehrt war, machte er sich daran, Gav in die Magie der Sith einzuweihen. Während dieser Aufgabe hielt er Jori absichtlich von ihrem Bruder fern, woraufhin sie ihr Schiff zurückverlangte, das einzige Mittel, wieder zurück nach Hause zu kommen. Da sie das Sith-Reich durch Zufall entdeckt hatten, war die einzig sichere Route auf dem Computer ihres Schiffes gespeichert. Doch als Kressh nach einigen Tagen Anhaltspunkte dafür entdeckte, dass Sadow hinter der Flucht der Gefangenen steckte, sammelte er loyale Truppen um sich, um Sadows Festung anzugreifen, worauf dieser jedoch gut vorbereitet war, da dies genau seinen Plänen entsprach. Wenig später kam es zu einer Schlacht, und während dessen überzeugte Sadow Jori davon, dass ihre einzige Chance in der Flucht lag. Daraufhin floh sie, stand aber kurz danach vor einer schweren Entscheidung, da sie ihren Bruder, welchen Sadow absichtlich auf dem Planeten zurück hielt, nicht zurücklassen wollte. Jedoch ließ sie ihn in der versprochenen Obhut Sadows auf dem Planeten und schwor sich, so bald wie möglich zu seiner Rettung zurückzukehren. Da sie genau wusste, dass das Sith-Reich Vorbereitungen traf, um die Republik anzugreifen, war sie die einzige, welche die Republik warnen konnte. Jedoch wusste sie nicht, dass Sadow an ihr Schiff einen Peilsender befestigt hatte, welcher ihn in das Herz der Republik führte. Kaum verschwand Jori in den Hyperraum, ließ Sadow seine Reserven los, die Kressh´s Flotte, sein Flaggschiff und ihn im gleichen Atemzug zerschmetterte. Nun da sein Feind geschlagen war, krönte er sich selbst zum Dunklen Lord der Sith.

Großer Hyperraumkrieg

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Naga Sadows Invasionsflotte auf dem Vormarsch

Als Jori das Teta-System erreichte, schlug sie Alarm und rief ihr Volk zu den Waffen, jedoch wurde sie angeklagt und des Diebstahls ihres eigenen Schiffes sowie anderen Vergehen beschuldigt. Sie geriet außer sich und versuchte ihnen von der bevorstehenden Gefahr zu berichten, doch niemand schenkte ihr Glauben, da jeder darin bloß eine List einer Kriminellen sah. Jori wurde auf eine abgelegene Welt verbannt, ohne Möglichkeit, ihren Bruder aus den Klauen Naga Sadows zu befreien. Doch es dauerte nicht lange und Jori konnte entkommen. Sie floh auf einem Frachter, der sie in die Zentralwelt der Tetaner brachte und nach einer langen Flucht gelang es ihr schließlich bis zu Kaiserin Teta vorzudringen, welche sie dann um Hilfe und Gehör bat. Als sie ihre Geschichte erzählte, erinnerten sich einige Jedi an die Legenden der abtrünnigen Dunklen Jedi, welche vor langer Zeit verschwunden waren. Dies erregte Misstrauen, sodass sie die Kaiserin überreden konnten, sich zu rüsten. Während die Nachricht wie ein Lauffeuer in der Galaxis verbreitet wurde, reiste Kaiserin Teta nach Coruscant, um dort Unterstützung zu erbitten und die Welt zum Handeln aufzufordern. Im Reich der Sith machte Sadow seine Armeen kampfbereit und brach mit seinem Schützling, Gav, zu einem Überraschungsangriff auf. Wenig später erschien seine Flotte, welche sich das Teta-System zum Ziel setzte. Einige wenige Jedi, unter ihnen Odan-Urr, machten sich auf, um die Heerscharen des gefürchteten Sith-Lords aufzuhalten. Im Zuge der nächsten Schlachten erwiesen sich die Sith als unberechenbare und zudem hartnäckige Gegner. Jedoch formierten sich schließlich die gesamten vereinigten Streitkräfte der Republik zu einer entscheidenden Raum-Schlacht bei Primus Goluud, woraufhin Sadow eine Sith-Technologie einsetzte, um den Kern des Stern zu zerstören. Im Zuge der Schlacht traf Jori auf ihren Bruder, welcher sich von den Sith lossagte und einsah, was er getan hatte. Kurz bevor der rote Riese sich zu einer Supernova entwickelte, bat er Jori um Vergebung. In den darauffolgenden Tagen konnte sich die Republik gegen die Angreifer behaupten und schließlich sammelten sie ihre gesamten Kräfte, um diese ein für alle mal niederzuschlagen. Memit Nadill und seine Jedi-Ritter schlugen den Feind auf Coruscant, während Odan-Urr ein wichtiges Gefecht auf dem abgelegenen Planeten Kirrek gewann, was er mit seinem Leben bezahlte. Naga Sadow befahl daraufhin, einen Rückzug und führte seine überlebenden Krieger zurück ins Sith-Reich, wo er mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass sein Widersacher Ludo Kressh keineswegs tot war, sondern ihn bereits erwartete. Er griff Sadows Truppen an, ehe diese sich erholen konnten. Inmitten der Schlacht tauchten republikanische Streitkräfte aus dem Hyperraum auf, um der Bedrohung durch die Sith ein Ende zu setzen. Sadows und Kresshs Flotten wurden gleichermaßen dezimiert. Sadow entkam jedoch in Begleitung seiner treuesten Anhänger an Bord seines Flaggschiffs und opferte den Rest seiner Truppen. Er wurde von Raumschiffen der Republik verfolgt, doch der Dunkle Lord griff ein letztes Mal auf seine Fähigkeiten zurück, indem er seinen Raumer direkt zwischen zwei Sternen hindurch führte, diese explodieren ließ und die entstandene Nova durch seine Sith-Magie auf die Streitkräfte der Republik lenkte, in der die gesamte Flotte des Feindes zunichte gemacht wurde. Daraufhin ging er in sein Exil auf dem damals kaum bekannten Dschungelmond Yavin IV, zusammen mit seiner Besatzung, welche aus Massassi-Kriegern bestand. Dort schlug er sein Lager auf und versteckte sein Kriegsschiff, während er seine Krieger dabei als Wachen und Arbeiter für seine Massassi-Tempel einsetzte. Dies war das Ende des allgemeinen Sith-Imperiums.

Flucht nach Dromund Kaas

Die Gelegenheit, das zerschlagene Sith-Imperium neu zu formieren und selbst zu regieren, nutzte ein anderer Sith-Lord, Darth Vitiate, der zum Imperator der verbliebenen Sith aufstieg und von der Republik und den Jedi unbemerkt blieb. Nachdem die Flotte des Imperators zwanzig Jahre lang das Weltall durchkreuzte, fand man schließlich den verlorenen Planeten Dromund Kaas, eine einst bedeutende Welt der Sith wieder, und der Imperator beschloss, von dort aus das Sith-Imperium neu aufzubauen.

Auf Dromund Kaas errichteten die Sith Kaas City und zu Ehren des Imperators eine gewaltige Zitadelle
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Vitiates Zitadelle auf Dromund Kaas

Unter der Herrschaft der Imperators wurden die Flotte und Armee der Sith wieder aufgebaut und das Sith-Imperium dehnte sich bis in die Unbekannten Regionen aus. Währenddessen experimentierte Vitiate mit alten Macht-Techniken, die ihn unsterblich machten, jedoch auch nicht umkehrbare Effekte auf das Wetter auf Dromund Kaas hatten und gewaltige Stürme in dessen Ionosphäre verursachten.

Sith-Kriege

„Die Sith haben Korriban vergessen…vorerst.“
— Kreia zur Verbannten (Quelle)
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Das Tal der dunklen Lords

Um das Jahr 3997 VSY, als sich erneut einige Jedi gegen die Republik stellten, brach ein neues Zeitalter an, welches schließlich die Wiedergeburt der Sith bedeuten sollte. Exar Kun, welcher heimlich und voller Ehrgeiz die Lehren der alten Sith studierte, stellte einige Zeit später den Hauptfeind der Republik dar. Er reiste durch die Galaxis und lernte viel über den Großen Hyperraumkrieg und das Goldene Zeitalter der Sith, wobei ihn einer seiner Reisen nach Korriban führen sollte. Er wurde von seinem Interesse so aufgezehrt, dass er nach Onderon zog, um mehr über Freedon Nadd und seinen Aufstand in Erfahrung zu bringen. Nachdem er auf dem Mond Onderons den Geist des großen Sith-Lords befreit hatte, bestand dieser darauf, dass Exar Kun mehr über die Dunkle Seite der Macht herausfinden sollte, woraufhin der junge Jedi nach Korriban reiste, um mehr über die alten Lehren der Sith zu lernen. Als er die Gräber auf dem Planeten untersuchte und immer tiefer in die Ruinen eindrang, stürzte die Decke über ihm zusammen und begrub ihn. Als er um Hilfe flehte, erschien abermals der Geist Freedon Nadds, welcher ihm Hilfe versprach, wenn er dabei auf die Dunkle Seite zugreift. Um sein Leben zu retten, willigte Exar Kun ein. Mit Hilfe der gewaltigen Macht, die sich ihm offenbarte, konnte er das Geröll mühelos entfernen. Somit hatte er sich fortan der Dunklen Seite verschrieben. Der Geist wies ihn an, nach Yavin IV zu reisen und dort Naga Sadows Tempelanlagen zu untersuchen. Als Kun nach Yavin reiste und dort die geheimnisvollen Tempel entdeckte, wurde er von den Massassi-Kriegern Naga Sadows gefangen genommen, welche ihn schließlich einem gigantischen Ungeheuer im Haupttempel opfern wollten. Um sein Leben zu retten, griff Kun erneut auf die Dunkle Seite der Macht zurück. Wieder tauchte Freedon Nadd, welcher sehr erfreut über Kuns Sieg war, auf und erklärte ihn zu seinem Schützling. Jedoch wollte Kun davon nichts hören und vernichtete Nadd, wiederum durch die Macht der Dunklen Seite. Er unterjochte die Massassi und ließ sie weitere Tempel für ihn bauen. Als die neuen Sklaven beim Bauen immer tiefer gruben, entdeckten sie das Schlachtschiff Sadows, welches er vor langer Zeit vergraben hatte. Kun studierte immer weiter die Lehren der alten Sith und befasste sich unter anderem mit der Sith-Alchemie. Er züchtete missgestaltete Kreaturen mit zwei Köpfen, welche ihm fortan als Wächter dienen sollten. Er schlug viele Schlachten gegen die Republik, jedoch kam es einige Zeit später, durch den Verrat seines Schülers Ulic Qel-Droma, zu einem Angriff der republikanischen Streitkräfte auf Yavin IV. Doch Kun wusste bereits, dass die Jedi-Streitmacht unterwegs war. Allein hatte er der vereinten Schlagkraft der Republik nichts entgegen zu setzen. Er versammelte die Letzten seiner Massassi-Krieger im Großen Tempel und kettete sich an den Punkt, an dem sich die Kräfte der Pyramiden berührten. Als die Jedi eintrafen entzog er die gesamte Lebenskraft seiner Sklaven, die seinen Geist freisetzte und in den Bauwerken konservierte. Nach ihrem Sieg reisten die Jedi-Ritter ab und machten sich daran die Republik wieder aufzubauen.

Jedi-Bürgerkrieg

Im Jedi-Bürgerkrieg suchten der damalige Lord der Sith, Darth Revan und sein Schüler Darth Malak, die Grabmäler der Alten Sith erneut auf, um die dort verborgene Sternenkarte zu finden. Einige Zeit später wurde Revan von seinem Schüler verraten, da Malak sich zum obersten Sith-Lord und Anführer der Sith-Armada erheben wollte, weshalb er Revans Schiff, welches gerade von Jedi geentert wurde, bombardierte. Malak dachte, sein einstiger Meister wäre gefallen, was sich aber als Irrtum erwies, da die Jedi ihn retteten und heilen konnten. Nach dem Bombardement erlitt der Sith-Lord einen Gedächtnisverlust, wodurch er nicht wusste, wer er war, doch ihn ereilten ständig Visionen aus seinem früheren Leben, welche ihm verrieten, wo er die Sternenkarten finden konnte. Zusammen mit Bastila Shan wurde Revan vom Rat der Jedi entsandt, die Sternenkarten zu finden und somit Malaks Schreckensherrschaft ein Ende zu setzen, denn die komplette Sternenkarte, führt zu der antiken Sternenschmiede der Rakata, welche vor Jahrtausenden errichtet wurde. Im Laufe seiner Reise führte sein Weg ihn abermals nach Korriban, wo er die Sternenkarte in den Grabmälern der alten Sith-Lords wieder ausfindig machen konnte. Jedoch musste sich Revan den Sith, welche dort eine Akademie errichtet hatten, kurzzeitig anschließen, um somit Zugang zu dem Grab von Naga Sadow zu bekommen. Nach seiner Aufnahme begab sich Revan in dieses Grab, wo ihn mehrere Fallen und Gefahren, unter anderem ein Terentatek, erwarteten. Nachdem er bis in die Grabkammer vorgedrungen war, entdeckte Revan dort die erwartete Sternenkarte. Damit flog Revan von Korriban auf weitere Planeten, bis er schließlich alle Karten beisammen hatte und den Weg zu der Sternenschmiede kannte. Dort erwartete ihn sein alter Schüler Malak bereits. Nachdem Revan seinen Schüler getötet hatte und er die Sternenschmiede vernichtete, wurde die Galaxis vorerst von den Sith befreit.

Nach dem Jedi-Bürgerkrieg ging die Jedi-Meisterin Lonna Vash auf Korriban ins Exil um nach den Spuren der Sith zu suchen. Sie kam letztendlich durch Darth Sion in den Ruinen der Sith-Akademie ums Leben, als dieser sie folterte. Zu der Zeit war Korriban ein in Vergessenheit geratener Planet. Einzig und allein die verwilderten Tiere machten die Oberfläche unsicher, was nicht zu letzt daran lag, dass an diesem Ort die Dunkle Seite stark war. Die Verbannte, welche kurz darauf mit dem Ziel nach Korriban kam, die verschollene Jedi-Meisterin aufzufinden, fand nur noch eine zerstörte, von Sions Anhängern besetzte Akademie vor. Doch sie entdeckte ein weiteres Grabmal im Tal der dunklen Lords: Ludo Kresshs Grab, welches sich tief in der Shyrack-Höhle befand.

Wiederaufleben des Imperiums

Etwa 300 Jahre später nahm das Sith-Imperium im Großen Galaktischen Krieg gegen die Republik den Planeten und die dortige Akademie wieder in Besitz, wodurch diese Welt zu einer der Schlüsselwelten des Imperiums wurde.

Großer Galaktischer Krieg

Die erste Offensive der Sith begann im Tingel-Arm. Als die Republik die ihnen unbekannte Flotte bemerkte, entsandte sie ein eskortiertes Diplomatenschiff, das jedoch von den Sith umgehend zerstört wurde. In einem ersten Überraschungsangriff gelang es den Sith, dutzende Welten im Äußeren Rand sowie den Aparo-Sektor einzunehmen, bevor eine republikanische Verstärkungsflotte eintraf. Da sich nun Belkadan, Sernpidal und Ruuria offen dem Imperium anschlossen, war die republikanische Flotte von feindlichen Truppen umringt, weshalb die Republik alle verfügbaren Schiffe der Umgebung zu deren Verstärkung abzog. Dadurch war es den Sith ein leichtes, ihre nun kaum bewachte alte Heimatwelt Korriban zurückzuerobern, woraufhin die Republik die Überreste ihrer Flotte aus dem Tingel-Arm zurückzog. Die Sith wandten sich nun militärischeren Zielen zu. Sie zerstörten die republikanische Schiffswerft im Sluis-Sektor, eroberten die Rimma-Handelsroute und übernahmen die Kontrolle über den Minos-Sternhaufen. In vielen weiteren Schlachten drängte das Sith-Imperium die Republik zurück, wobei es unter anderem den Seswenna-Sektor‎ eroberte, und stieß bis in den Mittleren Rand vor, bis im zehnten Kriegsjahr die republikanischen Flotte der Flotte der Sith bei Bothawui einen Hinterhalt legte und den Planeten so erfolgreich verteidigte. Auch eine zweite Angriffswelle der Sith wurde von den Bodentruppen der Republik unter Kommando von Belth Allusis zum Rückzug gezwungen. Auch wenn die Republik hierbei schwere Verluste erlitt, schöpfte sie dennoch neuen Kraft, und konnte den Vormarsch des Imperiums vorerst aufhalten. Nach einer vierjährigen Siegesserie der Republik begann der Geheimdienst der Sith, neue Taktiken gegen die Republik anzuwenden. Er versuchte, die Verbrechernetzwerke der Galaxis, die bisher unentschlossen waren, auf die Seite des Sith-Imperiums zu ziehen. Doch insbesondere die Hutten trugen es Vitiate nach, dass er sie nicht bereits vor dem Krieg eingeweiht hatte, weshalb sie weiterhin neutral blieben. Als Nächstes versuchte der imperiale Geheimdienst, die führerlosen Mandalorianer für sich zu gewinnen. Da sich aber nur wenige von ihnen dem Sith-Imperium anschlossen, griff der Geheimdienst zu einer List.

Eingriff der Mandalorianer

Im Jahr 3667 VSY, dem 14. Kriegsjahr, infiltrierten imperiale Agenten die wichtigsten Gladiator-Arenen als Veranstalter, Sponsoren und Gladiatoren, unter anderem auf Geonosis. Dort wählten sie einen vielversprechenden, jungen Gladiator, den sie fortan förderten, indem sie seine Gegner heimlich unter Drogen setzten, sodass diese verloren. Von den imperialen Agenten angeheizt wählte das Publikum diesen Gladiator schnell zu ihrem Favoriten und nachdem er großen Ruhm erlangt hatte, nahm dieser den Titel des Mand'alor an und versammelte die in der Galaxis verstreuten Mandalorianer um sich.

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Der Mand'alor führt seine Truppen in den Krieg.

Der Mand'alor blieb seinen imperialen Förderern treu und begann eine Blockade der Hydianischen Handelsstraße durchzuführen um die Republik von Rohstofflieferung abzuschneiden. Da diese nun ihre zweite wichtige Handelsroute eingebüßt hatte, brach die Versorgung der Kernwelten zusammen und die Republik konnte keine Verstärkungen mehr zu ihren Außenposten schicken, weshalb diverse Welten vom Sith-Imperium überrannt wurden. Daher beschloss der Jedi-Orden, die Blockade zu durchbrechen, doch die Schiffe der Jedi wurden vernichtet. Ein Jahr später wurde die Versorgungssituation auf Coruscant derart kritisch, dass Unruhen ausbrachen und der Senat sogar eine Kapitulation in Betracht zog. Diese Situation nutzte die Schmugglerin Hylo Visz. Sie wollte die Blockade, gemeinsam mit anderen Schmugglern durchbrechen und griff die diese an. Unterstützt von Schiffen der Republik wurde die Blockade zerschlagen und die Republik konnte wieder mit den dringend benötigten Rohstoffen versorgt werden.
Spätphase

In den nächsten sieben Jahren nach dem Durchbrechen der Blockade verzeichneten die Sith wieder große Erfolge und es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die Republik fallen würde. In Vitiates Augen zog sich der Kriegsverlauf aber zu lange hin und er bot der Republik einen unerwarteten Friedensvertrag an. Während sich die Diplomaten der Sith und der Republik auf Alderaan trafen, führten die Sith aber noch einen letzten Schlag durch, um ihre Verhandlungsposition zu verbessern: Sie griffen Coruscant an, die Hauptstadt der Republik selbst. Angeführt von Lord Angral drang eine Streitmacht der Sith auf den Planeten vor, zerstörte den Jedi-Tempel, tötete den Kanzler, und verwüstete Teile der Stadt. Mit Coruscant als Geisel der Sith hatten die Diplomaten der Republik keine Wahl als den Vertrag von Coruscant zu unterzeichenen, einen Friedensvertrag, der zu Gunsten der Sith ausfiel.

Kalter Krieg und Zweiter Galaktischer Krieg

Der Kalte Krieg war ein galaxisübergreifender Konflikt welcher nach dem Ende des Großen Galaktischen Kriegs und der Unterzeichnung des Vertrags von Coruscant aufflammte. Anfangs hatten sich verschiedene Parteien entweder dem Sith-Imperium oder der Galaktischer Republik zugewannt. Dies führte unausweichlich dazu, dass sich die verschiedenen Parteien bekämpften und somit auf vielen Planeten Schlachten ausbrachen. Um das Jahr 3642 VSY geriet der Konflikt an sein Limit und der Zweite Galaktische Krieg brach bei der Schlacht von Belsavis aus.

Nach dem Ausbruch des zweiten Krieges wendete sich das Blatt unerwartet zu Gunsten der Republik, das Sith-Imperium verlor Stück für Stück an Ressourcen und Teritorium, und schließlich auch ihre gesamte Flotte. Der Grund dafür war ein Jedi-Ritter des Jedi-Ordens, genannt Held von Tython, der die letzte Stimme des Imperators Vitiate vernichtete und den Imperator soweit schwächte, dass dieser nicht mehr in der Lage war, das Sith-Imperium zu führen. Schnell entbrannten Machtkämpfe innerhalb des Dunklen Rates, unter dem das Militär und die Bevölkerung zu leiden hatten. Was nach dem Ende des Zweiten Galaktischen Krieges mit der Spezies der Sith geschah ist unklar, doch man war sich sicher, dass die Sith nach Ende des Konflikts ausstarben.

Vermächtnis

Was die Spezies der Sith hinterließ, waren die gleichnamigen Anhänger der dunklen Seite, die es sich zum Ziel gesetzt hatten, die Jedi zu vernichten und die gesamte Galaxis unter ihre Führung zu bringen.

Trivia

  • Die Sith wurden sehr unterschiedlich in den verschiedenen Quellen dargestellt. Dies erklärt möglicherweise die drei Subspezies: Tierisch, Intelligent oder Barbarisch.

Quellen

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