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Zwillingssonnen Tatoo I & Tatoo II

Die Zwillingssterne Tatoo I und Tatoo II auf Tatooine.

Ein Stern, auch Sonne genannt, ist ein Himmelskörper und das Zentrum seines jeweiligen Systems. Sterne werden für gewöhnlich nach dem wichtigsten Planeten ihres Systems benannt und können unterschiedliche Farben haben, von Weiß und Weiß-Gelb über Gelb und Orange bis hin zu Rot. Gelbe und orangefarbene Sterne sind hierbei die häufigsten Varianten.[1]

Planeten können sogar zwei Sterne zugleich begleiten, wie das Beispiel von Tatooine (Tatoo I und Tatoo II) zeigt. Diese Zwillingssterne sind jedoch äußerst selten. Dies ist nur möglich, wenn sich die Sterne sehr nah beieinander befinden, sodass der Planet sie beide umkreist, oder wenn sie sich sehr weit auseinander befinden und der Planet sich nur im Orbit um einen der beiden befindet. Selbst drei Sterne könnten theoretisch von ein und demselben Planeten begleitet werden, allerdings ist dies sehr unwahrscheinlich.[1]

Eine Ansammlung von vielen Sternen auf relativ engem Raum wird als Sternhaufen bezeichnet, ein Beispiel dafür ist der Gevarno-Cluster.

Klassifizierung

Vorstufen von Sternen

Stellare Objekte, welche die Vorstufen zu den Hauptreihensternen bilden, sind:

Hauptreihensterne

Die Sterne der Galaxis werden je nach ihrer farblichen Charakteristik und ihrem Alter verschiedenen Typen zugeordnet. Die meisten von ihnen gehören der Hauptreihe an.

Sternentypen

Die verschiedenen Sternentypen der Galaxis.

  • Sterne des O-Typs sind groß und blau und besitzen eine Lebensspanne von knapp einer Million Jahren. Sie machen weniger als ein Prozent aller Sterne aus und da sie sehr heiß sind, ermöglichen nicht einmal 10% dieses Typs ihren Planeten Leben. 100 Millionen Systeme mit einem O-Stern sind bewohnbar.[2]
  • Sterne des B-Typs sind blau-weiß und ebenfalls so heiß, dass Leben auf ihren Trabanten kaum möglich ist. Sie haben eine Lebensspanne von zehn Millionen Jahren und spenden 100 Millionen Systemen Leben. Sie machen weniger als ein Prozent aller Sterne der Galaxis aus.[2]
  • Sterne des A-Typs sind weiß und bestehen bis zu zwei Milliarden Jahre. Knapp ein Prozent aller Sterne gehören diesem Typ an. Die Entstehung von Leben ist hier sehr unwahrscheinlich, dennoch gibt es 100 Millionen Sternensysteme mit A-Sternen, die bewohnbar sind.[2]
  • Sterne des F-Typs weisen eine gelb-weiße Farbe auf. Sie haben eine Lebensdauer von vier Milliarden Jahren und machen zwei Prozent aller Sterne aus. Es gibt 100 Millionen bewohnbare Systeme mit F-Sternen.[2]
  • Sterne des G-Typs sind gelb und bestehen bis zu zehn Milliarden Jahre lang. Vier Prozent aller Sterne gehören diesem Typ an und jeder zweite von ihnen ermöglicht die Entwicklung von Lebewesen. Die Zahl der Systeme mit G-Sternen beträgt zwei Milliarden.[2]
  • Sterne des K-Typs sind orange und weisen eine Lebensspanne von 60 Milliarden Jahren auf. Sie machen 15 Prozent aller Sterne aus und jeder vierte von ihnen ermöglicht Leben. 3,75 Milliarden Systeme beherbergen einen K-Stern.[2]
  • Sterne des M-Typs sind rot und sehr klein und können bis zu 100 Billionen Jahre lang Bestand haben. Sie tauchen von allen am häufigsten in der Galaxis auf (70 %), ermöglichen jedoch nur in wenigen Fällen Leben.[2]

Spätstadien von Sternen

Sterne, die die Hauptreihe durchlaufen haben, blähen sich im Endstadium ihres stellaren Lebens um ein Vielfaches auf. Dazu gehören:

Nachdem sie expandierten, kollabieren Sterne wiederum und bilden so genannte „Dichte Sterne“[3] Hierzu werden folgende Sterntypen gezählt:

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise