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Legends-30px30px-Ära-Imperium

Der TIE/hu-Hunter-Mehrzwecksternjäger, meist kurz TIE-Hunter genannt, wurde von den Imperialen Sturmkommandos in Auftrag gegeben und war ein experimenteller Jäger, der aufgrund seiner hohen Produktionskosten aber nie in Massenproduktion ging.

Eigenschaften

Die Ingenieure der Sienar-Flottensysteme setzten ähnlich den Konstrukteuren des A-Flüglers der Rebellen-Allianz auf Geschwindigkeit statt auf Panzerung, wodurch diese etwa mit der eines TIE-Jägers vergleichbar war. Seine Bewaffnung bestand ähnlich der eines Y-Flüglers aus zwei Laserkanonen, Protonentorpedowerfern und zwei Ionenkanonen.

Das Flügeldesign wurde vom X-Flügler übernommen. Die ähnlich denen des TIE/in-Abfangjägers geformten Solarpanels waren als ausklappbare S-Flügel in einem spitzen Winkel montiert. Die Vorteile dieser S-Flügel lagen auf der Hand: Waren sie geschlossen, verringert sich die Oberfläche des Hunters merklich und alle verfügbare Energie konnte in den Antrieb geleitet werden. Der Hunter war für seine extrem hohen Geschwindigkeiten bekannt. Der Nachteil war wie beim X-Flügler, dass das Abfeuern der Waffen in diesem Modus nicht möglich war. Im offenen Modus erweiterten sie dagegen ebenfalls den Feuerbereich. Da der TIE-Hunter insbesondere T-65-X-Flügel-Sternjägern ihre Vorteile nehmen sollte, verfügte er auch über einen Schildgenerator und einen Hyperantrieb.

Geschichte

Der TIE-Hunter wurde nur in Testgebieten eingesetzt, wie beispielswiese um den Planeten Destrillion.

Als Crix Madine bei den Sturmkommandos diente, versteckten sie ihre viel genutzten Hunter über eine Woche unbeschadet in einem See. 0 VSY lobte Captain Soontir Fel das experimentelle TIE-Modell.

Es gelang den Rebellen unter der Führung von General Crix Madine und Wedge Antilles von der Renegaten-Staffel, drei dieser Jäger zu stehlen. Diese wurden kurz darauf beim Angriff auf die Fondor-Schiffswerften eingesetzt, um die imperialen Sicherheitskräfte zu täuschen und einen unbemannten Transporter in den Schildgenerator der Werften rammen und damit zerstören zu lassen. Der Angriff gelang und der im Bau befindliche Supersternzerstörer der Exekutor-Klasse wurde zerstört.

Hinter den Kulissen

  • Handbuch der Imperialen Streitkräfte gibt nur einen Protonentorpedowerfer an.
  • Stay on Target spricht von vier Laserkanonen, was den Angaben von vergrößertem Laser-Schussfeld bei ausgeklappten Flügeln enspräche. Es nennt zwei Protonentorpedowerfer mit je zwei Torpedos. Ob die Ionenkanonen wirklich wie im Werk angegeben leicht sind, ist fragwürdig, da das Spielsystem allen Sternjägern nur leichte Ionenkanonen zuteilt, um höhere Gewichtungen Großkampfschiffen vorzubehalten.

Quellen