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Der Jedi-Gefangene ist eine Questreihe im MMORPG The Old Republic, die neben Gesprächsquests aus den Flashpoints Taral V und Mahlstrom-Gefängnis besteht. Der erste Flashpoint, „Taral V“, steht dem Spieler ab Stufe 33 zur Verfügung, der zweite Flashpoint, das „Mahlstrom-Gefängnis“, ab Stufe 37, und beide stehen ausschließlich Spielern der Republik zur Verfügung.

Handlung

Der Jedi-Meister Oteg hat Kontakt zu einem Jedi-Geist, der ihm von einem Jedi-Gefangenen in dem imperialen Mahlstrom-Gefängnis berichtet. Um diesen zu befreien, stellt Oteg eine Einsatztruppe zusammen.

Oteg

Der Jedi-Meister Oteg auf dem Planeten Telos

Die Telos

Auf der Telos, einem Schiff der republikanischen Flotte, weist Oteg seine Gruppe in die bevorstehende Mission ein. Nach einer kurzen Begrüßung versetzt er die Gruppe in eine Machtmeditation, die selbst die machtunsensitiven Mitglieder der Gruppe erleben können, und stellt ihnen seine unorthodoxe Quelle vor. Diese ist der Macht-Geist einer Jedi ohne Gestalt, deren Körper schon lange tot ist; nur ihre Weisheit – ihre Essenz – hat in der Macht überlebt. Der Geist der Jedi erklärt der Gruppe, dass es einen Gefangenen gebe, der seit dreihundert Jahren die Dunkelheit fernhalte, dass aber seine Kräfte versagen würden und die Dunkelheit dann alles verschlingen werde. Im weiteren Verlauf des Gespräches erklärt Oteg der Gruppe, dass ihm die Jedi von einem imperialen Gefängnis im sich ständig verändernden Mahlstrom-Nebel erzählt und ihm offenbart habe, wie man dorthin gelangen könne. Dazu müsse man einen Gree-Computer benutzen. Dieser sei aber in einer imperialen Festung verborgen. Diese Festung befinde sich auf dem Planeten Taral V, der von Kriegsschiffen beschützt werde, was einen Angriff ausschließe. Es sei allerdings eine imperiale Fähre gekapert worden, die im Hangar warte und die Gruppe auf den Planeten bringen könne. Die Gruppe bricht daraufhin zum Hangar auf und dringt in die geheime Festung auf Taral V ein.

Taral V

Auf Taral V angekommen, findet sich die Gruppe in großer Entfernung von der Festung wieder. Der Weg dorthin ist sehr beschwerlich, denn der Gruppe begegnen ständig gefährliche Dschungeltiere wie Dschungel-Hautreißer, Dschungelkriecher und Jurgoran-Flussschleicher. Auch diverse imperiale Soldaten und Droiden stellen sich ihr in den Weg. Außerdem muss sie den Tierführer Gattan passieren. Dieser lässt zwei trainierte Dschungelkatzen auf die Gruppe los. Nach einem harten Kampf gelangt die Gruppe schließlich zu einem imperialen Sicherheitsposten, in dem sie einen Sicherheitsschild deaktivieren muss, um weiter zur Festung vorzudringen.

Der Eingang des Gebäudes, in dem sich die Zugangskonsole für diesen Schild befindet, wird von dem imperialen Kriegsveteranen Captain Shivanek und seiner Kreatur Reißer bewacht. Nachdem das Team die beiden überwunden hat, gelangt es an die Konsole, von der aus das Sicherheitsnetz deaktiviert werden kann. Oteg und sein Team von Datenhackern übernimmt diese Aufgabe für die Gruppe, nachdem diese eine Verbindung zur am Rand des Systems wartenden Flotte hergestellt hat. Sobald das Sicherheitsnetz deaktiviert worden ist, kann die Gruppe ihren Weg zur Festung fortsetzen.

Auf ihrem Weg begegnen die Gefährten weiteren Dschungelbestien, imperialen Soldaten und Droiden sowie einigen vereinzelten Sith-Kriegern. Außerdem werden sie von dem Jedi-Geist „kontaktiert“. Dessen Stimme warnt die Gruppe vor einem Vernarbten und davor, dass es Feuer regnen werde.

„Es kommt ein Regen aus Feuer. Der Hass des Vernarbten brennt alles nieder.“
— Jedi-Wesen (Quelle)

In einem Lagerhaus, das zu einem Vorposten gehört, stößt das Team auf den imperialen Wissenschaftler Doktor Zharen, der mit Hilfe einer Vielzahl infizierter Dschungelkreaturen versucht, das Team aufzuhalten. Dies gelingt ihm jedoch nicht, und auch Lord Hasper, ein Sith-Aufseher, kann das Team nicht aufhalten.[1] Bevor das Team die Kontrollen einer Sicherheitstür überbrücken und in die imperiale Festung eindringen kann, stellt sich ihm als letzter Gegner ein Elite-Verteidiger, der Droide PD-44, entgegen. Hier begegnet der Gruppe auch das erste Mal der imperiale Großmoff Rycus Kilran, der über eine Hololeitung zu ihnen spricht. Dieser ist dem Team bereits beim Esseles-Zwischenfall begegnet und droht nun, wie der Geist der Jedi bereits poetisch angekündigt hat, die imperiale Festung aus dem Orbit zu bombardieren. In seiner Großspurigkeit nimmt Kilran an, dass das Team bei dieser Bombardierung umkommen werde. Oteg, der die Übertragung mitgehört hat, greift daraufhin in den Kampf ein und lenkt Kilran ab, um die Bombardierung hinauszuzögern und dem Team zu ermöglichen, weiter in die Festung vorzudringen, um den Gree-Computer an sich zu nehmen. Dieser befindet sich in den Händen von Doktor Narem. Bevor das Team mit ihm sprechen kann, stellen sich ihm in der stark befestigten Anlage jedoch weitere Soldaten und Droiden in den Weg. Die Gruppe muss aber auch General Edikar ausschalten, bevor sie zu Doktor Narem vordringen kann.

Narem beschuldigt das Team, in eine souveräne imperiale Basis eingefallen zu sein und Dutzende Unschuldige abgeschlachtet zu haben, nur um seine Forschungsergebnisse zu stehlen, und behauptet, dass die Anlage eine friedliche Mission verfolge. Diese bestehe in der Kartographierung des Mahlstrom-Nebels, in dem durch elektromagnetische Strahlung jeden Moment die sicheren Navigationsrouten verändert würden. Dies sei zum Nutzen aller. Dazu benutze er den Gree-Computer, den Darth Malgus bei einer Expedition im Äußeren Rand gefunden habe. Ohne dieses Gerät würden Tausende unschuldige Wissenschaftler auf ihren Forschungsschiffen im Nebel feststecken.

Das Team befiehlt Narem daraufhin, er solle die zivilen Schiffe zurückrufen, um die Wissenschaftler nicht im Mahlstrom-Nebel sterben zu lassen. Dann nimmt es den Gree-Computer an sich und flieht mit einer gekaperten Fähre aus der Basis, die auf Grund der Bombardierung schon kurz vor der Zerstörung steht.

Zurück auf der Telos

Nachdem die Gruppe auf die Telos zurückgekehrt ist, berichtet Oteg dem Team, dass Kilran die Festung nur wenige Augenblicke, nachdem das Team fortgegangen sei, zerstört habe. Er fügt hinzu, dass man schwere Verluste habe hinnehmen müssen. Dazu gehörten auch die Dantooine, die Serroco und unzählige Sternjäger. Trotz alledem verlangt Oteg, dass gegen das imperiale Gefängnis vorgegangen werden müsse. Er berichtet weiter, dass der Gree-Computer nun am Hyperantrieb der Telos angeschlossen sei und man nun eine sichere Route zum Mahlstrom-Gefängnis errechnen könne. Oteg weist die Gruppe darauf hin, dass der gefangene Jedi den Krieg beenden und damit unzählige Welten vor der Vernichtung bewahren könnte, und weist das Team an, an der Fährenrampe auf sein Signal zu warten.

Mahlstrom-Gefängnis

Das Einsatzteam trifft sich an der Fähre zum Mahlstrom-Gefängnis wieder. Das Gefängnis befindet sich auf einer Raumstation in der Nähe eines unbekannten Sterns. Dort angekommen, muss sich das Team einer ganzen Reihe von imperialen Truppen und Droiden, wie beispielsweise einem X-37-Unterdrückerdroiden, sowie vereinzelten Sith-Wächtern stellen, bevor es in den Tiefen der Raumstation das Sicherheitssystem des Gefängnisses ausschalten kann. Das Team wird wieder von dem Geist der Jedi „kontaktiert“.

„Der Vernarbte ist Euch gefolgt. Meister Oteg in Flammen. Gnade ist die Verteidigung der Jedi.“
— Jedi-Wesen (Quelle)

Kurz bevor die Gruppe den Raum mit der Konsole des Sicherheitssystems erreicht, stellt sich ihnen Colonel Daksh entgegen. Der Cyborg kann das Team jedoch nicht aufhalten.

„Sie konstruieren mich wieder neu. Wie immer ...“
— Colonel Daksh’ letzte Worte (Quelle)

Beim Bedienen der Konsole meldet sich Kilran wieder bei dem Team. Er bewundert dessen Beharrlichkeit, denn die meisten seiner Feinde würden dazu neigen, schnell zu sterben. Er unterrichtet das Team davon, dass er vor ihnen eingetroffen ist und auf sie gewartet hat. Außerdem droht er damit, dass Oteg sterben werde, weil seine Truppen zu weit verstreut seien, und sonnt sich in dem Ruhm, den er, wie er glaubt, von Darth Malgus erhalten wird, wenn das Team erst einmal ausgeschaltet ist. Daraufhin meldet sich Oteg und berichtet, dass die republikanische Flotte zwischen der imperialen Flotte und den Automatikkanonen der Raumstation festgesetzt worden sei. Das Team gibt ihm den Rat, sich zurückzuziehen. Später wird Kilran dies jedoch als Feigheit ausgelegt.

„Oteg hat überlebt - natürlich durch Feigheit. Jetzt seid ihr ganz allein.“
— Rycus Kilran (Quelle)

Danach begibt sich das Team in den als Sith-Asyl bezeichneten nächsten Abschnitt des Gefängnisses. Hier wird es von Sith-Peinigern und entfesselten Bestien, wie etwa Mahlstrom-Terentateks, Mahlstrom-Hunden und Mahlstrom-Kreischern, am Weiterkommen gehindert. Auch der Sith-Bestienmeister Lord Kancras stellt sich dem Team mit seinen entfesselten Bestien in den Weg, doch auch ihm gelingt es nicht, die Gruppe aufzuhalten. Währenddessen unternimmt Oteg im Raumkampf mit der imperialen Flotte ein Ablenkungsmanöver, mit dem er erreicht, dass sich die imperiale Flotte zerstreut.

Das Team muss sich unterdessen mit dem Alten Mahlstrom-Schinder, einem riesigen Terentatek, herumschlagen[1] und sich wenig später Lord Vanithrast und seinem mutierten Mahlstromkriecher stellen. Dieser erhofft sich, durch das Erledigen des Teams von Malgus in den Stand eines Darth erhoben zu werden. Das Team kann Vanithrast jedoch besiegen und dringt anschließend weiter in das Gefängnis ein. Oteg versucht währenddessen, die imperiale Flotte weiter in den Mahlstrom zu drängen, um mehr Zeit für das im Gefängnis operierende Team zu gewinnen.

Im Stationskern angelangt, meldet sich Kilran wieder zu Wort und verspottet Oteg und das Team. Nach dem Überwinden weiterer Soldaten und Droiden gelangt das Team schließlich in den Thronsaal des Gefängnisses, wo es bereits von Kilran erwartet wird. Darth Malgus ist indes über Holo zugeschaltet. Auf die Versprechungen Kilrans, das Ärgernis, das das Team darstelle, ein für alle Mal zu beseitigen, antwortet Malgus lediglich, dass Kilrans Prioritäten im Auffinden des Gefangenen des Imperators lägen und dass er das Ärgernis später beseitigen solle. Kilran verspricht, beides zu erledigen. In dem darauf folgenden Kampf gelingt es dem Team jedoch, Kilran und seine ihm zu Hilfe eilenden Soldaten zu besiegen.

Nach dem Kampf befreit das Team den gefangenen Jedi Revan. Dieser ist zu Beginn nicht begeistert von seiner Freilassung, denn er ist der Meinung, dass er der Einzige gewesen sei, der dem Imperator durch seine Macht Einhalt geboten habe. Der Geist der Jedi schaltet sich in das Gespräch ein und erklärt ihm, dass er frei sein müsse und nicht in den dunklen Wassern des Imperators ertränken dürfe. Revan erklärt, dass der Imperator von ihm verlangt habe, wieder Darth Revan zu werden und ihm wie vor Jahrhunderten zu dienen. Des Weiteren führt er aus, dass er damals aus seinen eigenen Reihen verraten worden sei, als er an den Rand der Galaxis gereist sei, um den Imperator zu töten. Dieser habe ihn jedoch gefangen genommen und mit Sith-Alchemie viele Jahrhunderte lang am Leben erhalten. Er sei als Verbindung benutzt worden, da er beide Seiten der Macht kenne. Durch ihn habe der Imperator Visionen und Kontakt zum Jedi-Orden gehabt, aber Revan habe durch diese Verbindung Einfluss auf den Imperator nehmen können und ihm Frieden als notwendiges Interesse vorgeschlagen. Nach einer Warnung des Geistes entkommt das Team aus dem Gefängnis und trifft sich später auf der Telos wieder mit Revan.

Ende auf der Telos

Auf der Telos trifft das Team wieder auf Revan. Er berichtet, dass der Imperator in all den Jahren ein Geheimnis nicht herausbekommen habe. Bei diesem Geheimnis handelt es sich um einen Ort, der Fabrik genannt wird. Revan behauptet, dass dieser Ort die Macht gehabt habe, entweder die Republik oder das Sith-Imperium ein für alle Mal zu vernichten. Revan verabschiedet sich dann, um nach Tython zu reisen und dem Jedi-Rat Bericht zu erstatten. Mit Worten des Dankes, die auch von Oteg kommen, wird das Team vorübergehend vom Dienst freigestellt.

Hinter den Kulissen

  • Die Beschreibung der Ereignisse beruht ausschließlich auf der Entscheidung zugunsten der Hellen Seite. Der Spieler hat auf Taral V die Möglichkeit, mit einer Entscheidung für die Dunkle Seite die imperialen Wissenschaftler im Mahlstrom-Nebel sterben zu lassen. Im Mahlstrom-Gefängnis hat er die Option, Oteg und seiner Flotte den Rückzugsbefehl zu geben (Helle Seite) oder die Raumschlacht fortzuführen (Dunkle Seite). Letzteres hat zur Folge, dass die Flotte und Oteg vernichtet werden.
  • Die Flashpoints sind jeweils auf eine Gruppe von vier Spielern ausgelegt. Die Zusammensetzung sollte dabei einen Tank, einen Heiler und zwei Schaden-Spieler berücksichtigen. Von Vorteil ist es, wenn ein Schaden-Spieler ein Nahkämpfer und der andere ein Fernkämpfer ist.
  • Da „Taral V“ die Vorgeschichte zum Flashpoint „Mahlstrom-Gefängnis“ darstellt, ist eine erfolgreiche Absolvierung von „Taral V“ die Voraussetzung für den Flashpoint „Mahlstrom-Gefängnis“. Vorher ist dieser nicht spielbar.
  • Von Level 50 an stehen dem Spieler beide Flashpoints in einem schweren Modus zur Verfügung.
  • Der Flashpoint „Taral V“ ist im Spiel dem Planeten Balmorra zugewiesen. Das bedeutet, dass der Flashpoint dem Spieler hier über einen Flashpoint-Kurier als Quest angeboten wird. Beim Flashpoint „Mahlstrom-Gefängnis“ ist dies der Planet Hoth.
  • Die Questreihe „Mobilmachung“ mit den Flashpoints „Entermannschaft“ und „Die Fabrik“ korrelieren auf sith-imperialer Seite mit der Questreihe „Der Jedi-Gefangene“ und führen die Geschichte quasi fort.

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 optionaler Teil des Flashpoints