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Kanon

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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt den Planeten Tatooine; für andere Bedeutungen siehe Tatooine (Begriffsklärung).
„Weißt du, wenn das Universum ein helles Zentrum hat, bist du auf diesem Planeten am weitesten davon weg.“
— Luke Skywalker zu C-3PO (Quelle)

Tatooine ist ein Wüstenplanet im Äußeren Rand, der um die beiden Sonnen Tatoo I und Tatoo II kreist. Da in dieser Region der Galaxis der Einfluss der herrschenden galaktischen Mächte nur gering ist und der Planet der Kontrolle der Hutten untersteht, wird er von vielen Schmugglern, Kopfgeldjägern und anderen Personen mit „speziellen“ Geschäftsinteressen aufgesucht.

Siedler, die sich ihren Lebensunterhalt auf legale Weise verdienen wollen, versuchen sich meist als Feuchtfarmer, deren Farmen meist nicht weit von großen Handelsstädten wie Mos Espa, Anchorhead oder Mos Eisley entfernt liegen.

Der Planet

Der Planet Tatooine liegt im äußeren Bereich der Galaxis, weit entfernt von den galaktischen Bevölkerungszentren unter republikanischer Regierung. Er umkreist die zwei Sonnen Tatoo I und Tatoo II und wird von Ihnen dabei ausgedörrt. Riesige Wüsten und überall vorherrschende Trockenheit machen ein Leben auf diesem Planeten fast unmöglich. Trotzdem gibt es eine Vielzahl von Lebewesen, die sich perfekt an die schwierigen Verhältnisse angepasst haben.

Geografie

Die größte Wüste dieser Welt, das Dünenmeer, schließt sich direkt an ein dürres Ödland an, die Jundlandwüste. Weiter im Westen liegt Jabbas Palast – der Sitz des im Jahr 4 NSY verstorbenen huttischen Verbrecherlords Jabba. Er kontrollierte mit unnachgiebiger Härte das Gebiet und „entsorgte“ unliebsame Gegner in der Grube von Carkoon, in welcher ein Sarlacc lebte.

Die wenigen Städte des Planeten sind hauptsächlich östlich der Jundlandwüste zu finden. Der einzige Raumflughafen befindet sich in Mos Eisley, eine ausgedehnte Pod-Rennstrecke in Mos Espa.

Geschichte

Aufstieg des Imperiums

Flaggenzeremonie

Die Flaggenzeremonie des Boonta-Eve-Classic.

Einer der größten Vorteile von Tatooine ist seine Nähe zu den strategisch wichtigen Kreuzungspunkten von Hyperraumrouten. Dies führte im Jahr 32 VSY dazu, dass die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi in Begleitung von Königin Padmé Amidala von Naboo auf dem Weg nach Coruscant aufgrund des beschädigten Hyperantriebs des nabooanischen Raumschiffes auf dem Planeten notlanden mussten. Dort trafen sie auf das Sklavenkind Anakin Skywalker, der dort allein von seiner Mutter Shmi aufgezogen wurde. Um das Geld für einen neuen Antrieb aufzutreiben unterstützten die gestrandeten den macht-begabten Anakin beim anstehenden Boonta-Eve-Classic-Podrennen, das er auch gewann. Der Junge ging daraufhin mit den Jedi nach Coruscant, um seine Ausbildung anzutreten und wurde nach dem Tod Qui-Gon Jinns der Padawan von Obi-Wan Kenobi.

Seine Mutter wurde während dieser Zeit vom Feuchtfarmer Cliegg Lars freigekauft und geheiratet, geriet jedoch im Jahr 22 VSY beim Pilzesammeln in die Gefangenschaft der Sandleute, wo sie fast zu Tode gefoltert wurde. Geplagt von Visionen kehrte der talentierte Jedi Anakin Skywalker nach Tatooine zurück und suchte seine Mutter. Er fand sie kurz vor ihrem Tod im Lager der Sandleute und metzelte danach im Zorn alle Tusken - Männer, Frauen und Kinder - nieder.

Kurz darauf brachen die Klonkriege aus, von denen Tatooine jedoch weitgehend unberührt blieb. Ihr blutiges Ende fanden sie im Jahr 19 VSY mit der Order 66 und dem Tod der meisten Jedi. Nur wenige überlebten, unter ihnen Obi-Wan Kenobi und Meister Yoda. Nach der Geburt von Luke und Leia, den Kindern von Anakin und Padmé, zogen sich die Meister zurück, wobei Leia in die Obhut des Senators Bail Organa von Alderaan gegeben wurde und Luke von Obi-Wan, der zukünftig den Namen "Ben Kenobi" trug, zu seinem Onkel Owen und seiner Tante Beru Lars nach Tatooine gebracht wurde.

Luke salutiert

Der Jedi Luke Skywalker über dem Sarlacc.

Galaktischer Bürgerkrieg

Der Junge wuchs unter dem steten Schutz Kenobis auf, bis zu jenem Tag im Jahr 0 VSY, als der Kreuzer von Prinzessin Leia Organa im Orbit von Tatooine durch den Sternzerstörer Devastator geentert wurde. Die beiden Droiden R2-D2 und C-3PO flohen auf den Planeten und gelangten in den Besitz von Luke Skywalker. Sie führten den jungen Mann zu Ben, der einsam in der Jundland-Wüste hauste. Nachdem Kenobi die Botschaft der Prinzessin erhalten und Luke über seine Herkunft aufgeklärt hatte, machten sie sich auf den Weg nach Mos Eisley, wo sie in Chalmuns Cantina eine Mitfahrgelegenheit nach Alderann suchten. Dort trafen sie auf den Schmugglerpiloten Han Solo und seinen Kopiloten, den Wookiee Chewbacca, der sein Raumschiff, den Millennium Falken gegen die richtige Bezahlung zur Verfügung stellte.

Jahre später war der Palast von Jabba dem Hutten der Ort für ein gewagtes Rettungsmanöver, mit welchem die Rebellen-Allianz Han Solo aus der Gewalt des Gangsterbosses befreien wollte. Diese Aktion fand ihren Höhepunkt an der Großen Grube von Carkoon, wo Solo, Luke Skywalker und Chewbacca an den Sarlacc verfüttert werden sollten. Während des kommenden Gefechts konnten sich die Rebellen befreien und Jabba töten. Einziges prominentes Opfer des Sarlaccs wurde der Kopfgeldjäger Boba Fett, der sich jedoch nach mehreren Wochen den Weg aus dem Bauch der Bestie freischießen konnte.

Städte auf Tatooine

Tatooine ist ein nur sehr dünn besiedelter Planet. Ihre Bevölkerung konzentriert sich größenteils auf die Ballungsräume Mos Eisley und Mos Espa.

Mos Eisley

Moseisley1

Mos Eisley Raumhafen

„Mos Eisley Raumhafen. Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden als hier.“
— Obi-Wan Kenobi über Mos Eisley (Quelle)

Der einzig nennenswerte Raumhafen des Planeten befindet sich in der größten Stadt, in Mos Eisley.

Besucht man Mos Eisley, ist man schnell gefangen genommen vom hektischen Treiben in den vielen verwinkelten Gassen und Straßen. In der Stadt herrscht reger Verkehr aus bunt zusammen gewürfelten Lebensformen und Droiden. Riesige Drewbacks, auch Taurücken genannt, und ungelenke Rontos stapfen donnernd durch die Straßen. Rostige Wracks stehen überall, direkt neben den neuesten Gleitern der Galaxis. Raumschiffe in allen Formen und Größen starten und landen hier.

Mos Espa

Mos Espa

Mos Espa mit Raumschifflandebuchten

Die Hauptstadt von Tatooine wurde vor allem durch eine große Pod-Rennbahn bekannt. So ist die Stadt einmal im Jahr der Treffpunkt für interplanetare Piloten und Besucher überall aus der Galaxis. Die Arena bietet vielen Tausend Individuen Platz, die von dem Spektakel angelockt werden. Während Mos Eisley hauptsächlich vom Handel und Dienstleistungen lebt, wurde Mos Espa hauptsächlich durch Schrotthändler berühmt, bei welchen man nahezu alles finden kann. Darüber hinaus blühen hier ebenso der illegale Handel, das Glücksspiel und die Sklaverei. Letztere war für viele Bewohner von Mos Espa bittere Realität: Es war üblich, dass die wohlhabenderen Händler Sklaven besaßen, die als Diener oder billige Arbeitskräfte eingesetzt wurden.

Da Zahlungsmittel der Republik auf Tatooine nahezu wertlos waren, bildeten Sklaven eine nützliche Ware. Sklaven werden erworben oder verkauft - vielfach dienen sie sogar als Spieleinsatz.

Wichtige Orte von Mos Espa:

  • Wattos Laden: Der Schrottplatz des cholerischen Toydarianers bietet nahezu alles, was ein Mechaniker oder Pilot gebrauchen könnte. Watto war einst der Herr von Anakin Skywalker, bis ihm die Freiheit erkauft wurde.
  • Pod-Rennbahn
  • Sklavenunterkünfte am Stadtrand mit Anakin Skywalkers ehemaliger Behausung

Anchorhead

Anchorhead2

Anchorhead

Anchorhead liegt am Rand des Dünenmeers. Hier befindet sich auch die Tosche-Station, in der Luke Skywalker sich gerne mit seinen Freunden traf.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Jabbas Palast

Am äußersten Rand des Dünenmeers steht majestätisch ein großer Palast, welcher die gesamte Ebene überblickt und Jabba dem Hutten als Behausung dient. Jabba selbst war ein Gangsterboss mit großem Einfluss in der Unterwelt und hervorragenden Beziehungen. In dem Palast lebte eine bunte Mischung an den verschiedensten Kreaturen, die sich Jabba aus Geschäftssinn, Sklaverei oder aus anderen Gründen angeschlossen haben. Die Gamorreaner-Garde war Jabbas loyale Leibwache, welche auch den Palast selbst bewachte.

Große Grube von Carkoon

Grube Carkoon Sarlacc2

Der Sarlacc in der Großen Grube von Carkoon.

Mitten im Dünenmeer liegt die große Grube von Carkoon und dort ist eine seltsame und furchterregende Kreaturen beheimatet: Der Sarlacc. Das Ungeheuer sitzt zum größten Teil unter der Erde vergraben in einem großen Sandtrichter und wann immer ein Lebewesen in den Trichter fällt, zieht der Sarlacc mit einem seiner vielen Greifarme dieses in sein Maul. Über ihn ist nicht viel bekannt, abgesehen davon, dass er sehr lange leben soll.

Eine der grausigsten Eigenschaften des Sarlacc besteht darin, dass er seine Beute über eine Ewigkeit verdaut. Die Kreatur hat eine außerordentlich langsame Verdauung, dessen Säfte zwar das Opfer langsam zersetzen, jedoch dieses auch mittels verschiedener Nervengifte und Halluzinogene am Leben erhalten. Erzählungen berichten, dass manche Opfer über eine Dauer von 1.000 Jahren so langsam und unter unvorstellbaren Qualen verdaut wurden.

Jabba warf mit großem Vergnügen Widersacher und Rivalen in die Grube von Carkoon und verfütterte sie an den Sarlacc. Dies hat zur Folge, dass der Sarlacc außerordentlich groß geworden ist.

Eine der bekanntesten Opfer des Sarlaccs war der Kopfgeldjäger Boba Fett, der während eines Kampfes mit Luke Skywalker in die Grube stürzte.

Einheimisches Leben

Tusken-Räuber

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Tusken-Räuber oder Sandleute

Die einzigen Ureinwohner Tatooines sind die Tusken-Räuber oder Sandleute, die durch die ewigen Wüsten und Steintäler ziehen. Kommt es zu einem Zusammentreffen mit Menschen, endet es oft mit dem Tod der Menschen, denn die Sandleute sind grausame Kämpfer, die sich furchtlos und aggressiv jeglicher Bedrohung in den Weg stellen und keine Angst kennen.

Jawas

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Jawa

Ganze Stämme von Schrottsammlern versorgen sich aus den großen Wüsten von Tatooine. Eine der bekanntesten Rassen sind die Jawas, welche mit großen Raupenfahrzeugen, sogenannten Sandkriechern, kreuz und quer über den Planeten fahren und auf ihrer Reise alles mitnehmen, was auch nur einen Funken Wert besitzt. Die Jawas sind intelligente Einwohner von Tatooine, unablässig plappernd und etwa einen Meter hoch. Besonders auffällig sind ihre glühend gelben Augen, die unter dicken Kapuzen herausleuchten, die sie gegen die stechenden Sonnen tragen.

Hinter den Kulissen

Anekdoten

  • Im Eröffnungstext der deutschen Version von Die Rückkehr der Jedi-Ritter wurde Tatooine Tattuin geschrieben, sowohl in der Urversion als auch in der Special Edition. In der DVD-Version wurde die Schreibweise dann korrigiert.
  • Tatooine war Handlungsort in fünf von sechs Star-Wars-Filmen. Die Dreharbeiten fanden in Tunesien und Death Valley/USA statt.
  • In Tunesien wurden die Episoden I, II, III & IV gedreht. Diese Drehorte befinden sich in Nefta, Tozeur, Matmata, Medenine, Hadada und auf der Insel Jerba. Vereinzelt wurden einige Berberdörfer gefilmt und im Blue-Screen-Verfahren im späteren Film als Hintergrund integriert. Hierzu zählt u.a. die Berberruine "Ksar Ouled Soltane".
  • Einige der Drehorte fanden u.a. auch Verwendung in den Filmen Indiana Jones - Raider of the lost Arc und der Englische Patient.
  • Die Filmsets zu den Episoden I-III wurden nach den Dreharbeiten den tunesischen Behörden zu touristischen Zwecken überlassen. Während das "Mos Espa"-Set ein beliebtes Ziel für Pauschaltouristen ist, befindet sich das Igloo (Lars Homestead exterior) in einem für Touristen unzugänglichen Bereich.
  • Das Wort "Tatooine" stammt von der dortigen Berberstadt "Tataouine". In dieser Stadt im Süden des Landes wurden jedoch keine Filmszenen gedreht.
  • Für die Dreharbeiten von Eine neue Hoffnung wurde ein künstliches Skelett eines Krayt-Drachen in der Wüste ausgelegt. Nach Beendigung der Aufnahmen vergaß man dieses im Sand. Als die Filmcrew 1997 nach Tunesien zurückkehrte und an gleicher Stelle wieder drehte, fand man noch vereinzelt Stücke des Original-Skeletts von 1975.
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Tribüne der Pod-Rennen-Arena mit Wattestäbchen als Zuschauer

  • Tunesien wurde für die Star-Wars-Drehcrew gleich zweimal zum Verhängnis: Während bei den Dreharbeiten zu Eine neue Hoffnung ein Sandsturm verschiedene Kulissen (u.a. auch den Sandkriecher) stark beschädigte, deckte bei den Dreharbeiten zu Die dunkle Bedrohung ebenfalls ein Sandsturm die Kulissen von Mos Espa ab und wirbelte die Film-Utensilien durch die Wüste. John Knoll, der langjährige Leiter für visuelle Effekte bei ILM, erinnert sich an die Nacht vom 29. auf den 30. Juli 1997:

„Am Abend, als wir im Hotel saßen, zog ein großer Sturm auf. Der Wind wurde immer stärker und als ich in der Nacht im Bett lag, hörte ich die unablässigen Donner und das Heulen des Windes. Am nächsten Morgen war der Sturm vorbei. Als wir zum Drehort kamen, empfing uns ein Bild der Verwüstung: Der sauber eingerichtete Startplatz für das Podrennen sah aus, als wäre er das Opfer eines wütenden Kindes geworden, das alle Podrenner durch die Luft geworfen hatte und dann am Boden zerschmetterte. Auch die Kulissen für Mos Espa waren in üblem Zustand. Die Zelte für Make-Up und Garderobe waren umgerissen worden und Liam Neesons Qui-Gon-Perücke war halb im nassen Sand begraben.
Mein erster Gedanke war, dass wir mindestens ein paar Tage die Dreharbeiten unterbrechen müssen. Stattdessen schaltete Rick McCallum auf "Überproduzent" und arrangierte den Drehplan neu. Also begannen wir mit den weniger beschädigten Sets. Nach drei Stunden waren wir drehbereit, während die Arbeiter fieberhaft die nächste Kulisse herrichteten. Anschließend wechselten wir zu dieser, während die Arbeiter an die nächste gingen, u.s.w. Dank dieser Methode blieben wir im Zeitplan und verloren keinen einzigen Drehtag!“

  • Für das Pod-Rennen wurde ein kleiner Teil der Zuschauerränge mit realen Schauspielern gedreht. Für die Massenszenen hingegen wurden eingefärbte Wattestäbchen verwendet, welche bei den schnellen Kameraschwenks aussahen wie Menschenmassen.
  • Auf der Tribüne der Pod-Rennen-Arena gab es eine Reihe von Gastauftritten der gesamten Produktion: Amanda Lucas (Tochter von George), Jack Haye (Zusammenkopierer für visuelle Szenen), Jeff Olson (Produzent der visuellen Effekte), Rob Coleman (Animationsleiter) und Matt Wood (leitender Toningenieur) standen um Jabba den Hutt als Statisten herum.

Entfallene Szenen

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Lukes Freunde Camie und Fixer schafften es nicht in den fertigen Film.

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Lukes erster Auftritt, der nie zu sehen war.

Der älteste noch vorhandene Schnitt von "Krieg der Sterne" (Eine neue Hoffnung) stammt vom Sommer 1976 und wurde vom britischen Cutter John Jympson erstellt. Diese relativ grobe Arbeitsversion, die im Lucas-Film-Archiv auf schwarzweißem 35-mm Film liegt, enthält zahlreiche ausgesparte Szenen, welche hauptsächlich auf Tatooine spielen:

  • In der ersten Szene wird Luke Skywalker eingeführt, während er mit Wartungsarbeiten an den Feuchtigkeitsvaporatoren seines Onkels arbeitet. Luke wird von einer Luftschlacht im Orbit abgelenkt, welche er mit seinem Beobachtungsgerät verfolgt.
  • In der zweiten ausgesparten Szene trifft Luke seine Freunde in der Tosche-Station und berichtet dort Camie (Koo Stark), Biggs (Garrick Hagon) und Fixer (Anthony Forrest) seine Beobachtung. Die drei versuchen die Schlacht ebenfalls zu sehen, jedoch ist am Himmel alles ruhig, worauf sie sich über Luke lustig machen.
  • In der dritten ausgesparten Szene weiht Biggs Luke in seinen Plan ein, den Planeten zu verlassen und sich der Rebellen-Allianz anzuschließen.

Die Szenen waren im Originalroman Krieg der Sterne alle enthalten. Sie führten nicht nur Luke Skywalker als Hauptperson ein, sondern warfen auch einen ausführlicheren Blick auf das Leben der Jugendlichen, das durch schwere Arbeit für ihre Familien und ewiger Monotonie auf dem Planeten geprägt war. Lucas experimentierte eine ganze Weile mit dem Filmbeginn. Was im Buch logisch erschien, kam auf der Leinwand eher langweilig herüber. So entschied er sich, alle (bereits abgedrehten) Szenen aus dem Film zu entfernen.

Hagon

Auch der Abschied zwischen Biggs und Luke fiel der Schere zum Opfer.

Einzig die Unterhaltung von Luke mit seinem Onkel in der Feuchtfarm beim Abendessen gibt nun im fertigen Film eine Vorstellung über das allgemeine Leben.

George Lucas erinnert sich: „Die Szenen passten einfach nicht zu meiner Vorstellung von diesem Film. Seinerzeit war es ganz schön mutig, die erste halbe Stunde des Films hauptsächlich Robotern zu widmen. Aber - letztlich haben wir genau das getan!“

Special Edition

Für die „Special Edition“ von Star Wars wurden einige Szenen des ursprünglichen Teils mittels nachgedrehter Szenen und Computergrafiken verändert.

Viele der veränderten Szenen konzentrieren sich auf Tatooine. Unter anderem wurde in der Special-Edition aus einem kleinen, verschlafenen Mos Eisley eine pulsierende Stadt, ritten Sturmtruppen wirklich auf Drewbacks (während im Original der Reiter auf dem Drewback nur eine zweidimensionale Tafel am Horizont war), oder war ein richtig fahrender Sandkriecher zu sehen. Eine Änderung wurde von George Lucas bewusst umgeschnitten: Anstatt, dass Han Solo auf Greedo den ersten Schuss abgibt, feuert dieser nun zuerst. Lucas war der Ansicht, dass der heldenhafte Solo nie zuerst schießen würde und war mit der Originalfassung nie wirklich zufrieden. Somit wurde diese Szene geändert.

Quellen

Einzelnachweise

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