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Tauntaun

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Tauntaun
Tauntaun NEGAS.jpg
Allgemeines
Heimatwelt:

Hoth

Lebensraum:

Eiswüsten

Merkmale:

Reittiere

Klasse:

Mammoreptilien[1]

Intelligenz:

Unintelligent[1]

Ernährungstyp:

Herbivor

Beschreibung
Durchschnittliche Größe:

Ausgewachsen
~ 1,80 – 2,0 Meter

Haarfarbe:

Grauweiß

„Die riechen normalerweise schon übel genug ...“
— Han Solo über Tauntauns (Quelle)

Tauntauns sind 1,80 Meter große echsenartige Lebewesen auf dem Eisplaneten Hoth, die zur Klasse der Reptilien gehören. Sie sind mit einem isolierenden, grauweißen Pelz bedeckt. Im Laufe der Evolution haben sie sich perfekt an die widrigen Lebensbedingungen auf Hoth angepasst, was ihnen den Namen „Schnee-Echsen“ eingebracht hatte. Sie gelten als störrisch und spucken recht häufig. Ihre Anpassung an die lebensfeindlichen Umgebung auf ihrer Heimatwelt führte dazu, sie dort als Reittiere zu benutzten.

Biologie

Tauntauns können eine sehr niedrige Körpertemperatur haben. An den Seiten ihres Kopfes etwa auf Höhe des Unterkiefers besitzen sie je ein Horn. Ihr grau-weißes Fell sowie Fettschichten schützen sie vor der Kälte und ihr Blut ist ebenfalls den tiefen Temperaturen von Hoth angepasst. Ihr kälteresistentes Blut gestattet es ihnen, auch bei klirrender Kälte weit unter dem Gefrierpunkt zu überleben, auch wenn das auf Kosten ihrer lebenswichtigen Organe geht. So hat eine Belastung unter solchen Temperaturen fatale Folgen für ein Tauntaun. Tauntauns haben gespreizte, dreihufige Füße und lange Klauen, die es ihnen erlauben, auf dem Eis Halt zu finden. Die zähe Reptilienhaut unter dem Pelz sondert Fett und Schlacke aus unzähligen, winzigen Poren ab, was ihren Geruch für Menschen nur schwer erträglich macht.[2] Die Gerüche dienen jedoch auch zur Markierung von Reviergrenzen. Die Tauntauns besitzen ebenfalls einen sehr guten Geruchssinn, was ihnen dabei hilft, die verborgenen Nahrungsvorräte der Hoth-Schweine oder die in Höhlen spärlich wachsende Vegetation zu finden. Ihre langen Hinterläufe machen sie zu schnellen Sprintern. Die Laufgeschwindigkeit der Tiere ist selbst auf unebenen Flächen sehr hoch, was ihren Fang erschwert, vor allem, wenn sie vor etwas fliehen, wie zum Beispiel ihren natürlichen Feinden, den Wampas.

Unterarten

Tauntauns.jpg

Die drei Unterarten mit Jungtieren in einer Eishöhle.

Man teilt die Tauntauns in drei Rassen ein:

Riesen-Tauntaun
Das gemeine Riesen-Tauntaun lebt in Herden von etwa 20 bis 30 Tieren. Der äußerst beeindruckende Läufer kann Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreichen. Das macht dieses Wesen zu einem geeigneten Nutztier für viele Siedler auf Hoth.

Gletscher-Tauntaun
Das Gletscher-Tauntaun lebt üblicherweise in den eisbedeckten Höhlen und Tälern von Hoth. Er besitzt eine spärlichere Pelzbehaarung als seine größeren Verwandten. Sein auffälligstes Merkmal ist sein ohrenbetäubendes Kreischen.

Kletter-Tauntaun
Der kleinste Vertreter der Art, das Kletter-Tauntaun, ist trotz seiner geringen Größe unglaublich stark und ausgezeichnet an die unwirtliche Umwelt von Hoth angepasst. Es lebt hauptsächlich an Gebirgshängen.

Lebensweise

Tauntaun.jpg

Han Solo reitet auf einem Tauntaun.

Einige Arten von Tauntauns leben auf der Oberfläche und durchstreifen die Tundra auf Nahrungssuche. Dabei ist ihre aktivste Zeit während der wärmsten Phasen des Tageslichts, dann suchen die Tiere an hervorstehenden freien Stellen nach essbaren Flechten und Moosen. Ihre starken und rauen Lippen können die hartwandigen Pflanzenzellen von den Felsen abreiben. Andere Tauntaun-Arten sehen reptilienhafter aus, haben schlankere Körper und längere vordere Gliedmaßen. Diese Unterspezies lebt meist in den tieferliegenden Eishöhlen in der Nähe von unterirdischen Vulkanschloten. Sie ernähren sich vorwiegend von den dort wachsenden faulig schmeckenden Pilzen. Tauntauns streifen für gewöhnlich in Herden umher, um sich in der Masse fortzubewegen und sämtliche Nahrung aufzutreiben, da sie praktisch alles fressen, was sie finden.[2] Auch tierische Nahrung verschmähen sie nicht, so etwa den Eisscharrer und Eiswürmer.[3]

Die Tiere leben in Herden, die von einem weiblichen Leittier angeführt werden; dies ist meistens das stärkste Weibchen der Herde. Der Einfluss des Leittieres auf die anderen Herdenmitglieder ist so stark, dass diese auf Veranlassung des Alpha-Weibchens über Nacht ihr Verhalten ändern.[3]

Die Rebellen-Allianz bemerkte schnell, dass man diese Lebewesen zähmen und sie, aufgrund ihrer hohen Laufgeschwindigkeit, als Reittiere nutzen kann. Dies war eine wichtige und nutzbringende Entdeckung, da die T-47 Luftgleiter nicht für längere Einsätze weit unter dem Gefrierpunkt – zumal in Eisstürmen – geeignet waren. Man versuchte auch, Tauntauns als Nahrungsquelle zu nutzen, doch schmeckte das Fleisch strohig, schwefelig und war praktisch unverdaulich.[2]

Hinter den Kulissen

  • Das Aussehen der Tauntauns wurde von dem Animationskünstler Phil Tippett entworfen. Auch wenn im Drehbuch von einer "Schneeechse" zu lesen ist, hat das Tier Fell und ihm fehlen Reptilienaugen. Für Tauntauns hat sich Tippet von Kamelen, Wildschafen und Kängurus inspirieren lassen.[4]
  • In dem Spiel The Old Republic kann sich der Spieler über das Füttern von Tauntaun-Babys und Verteidigen des Tauntaun-Nests ein Tauntaun als Reittier erspielen.[5] Die Tauntauns in dem Spiel haben übrigens vier „Zehen“, statt der in anderen Quellen beschrieben drei. Ob es sich hierbei um einen Fehler handelt, oder ob die Tauntauns im Laufe der Zeit einen „Zeh“ verlieren, kann nicht abschließend geklärt werden.

Quellen

Einzelnachweise

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