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Unsicheres-Terrain-Artillerietransporter

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UT-AT
Unstable Terrain Artillery Transport.jpg
Allgemeines
Hersteller:
Modell:

Gepanzerter Artillerietransporter für instabiles Terrain[1]

Klasse:

Repulsorlift-Transporter[1]

Preis:

Unverkäuflich[2]

Besondere Merkmale:

flache Form, erhöhtes Deck[3]

Technische Informationen
Länge:

23,8 Meter[1]

Höchst-
geschwindigkeit:

45 km/h[1]

Antrieb(e):

8 Repulsorkufen[4]

Antriebsart:

Repulsorlift[1]

Bewaffnung:
  • 1 schwere Laserkanone[4]
  • 2 mittlere Laserkanonen[4]
  • 4 seitliche Anti-Infanterie-Lasergeschütze[1]
  • 1 Bombardierungsgenerator (möglich)[5]
Kapazitäten
Crew:
Passagiere:

20[1]

Beladung:

26 t, Vorräte für eine Woche[2]

Nutzung
Rolle:

Gepanzerter Militärtransporter[1]

Einsätze:
Zugehörigkeit:

Der Unsicheres-Terrain-Artillerietransporter, kurz UT-AT genannt, war ein gepanzerter Infanterietransporter der Großen Armee der Republik, der speziell für unebenes Terrain erbaut wurde. Aufgrund seiner charakteristischen Frontwaffen bekam er zudem den Beinamen Trident. In einer Zusammenarbeit der Kuat-Triebwerkswerften und der Mekuun-Gesellschaft entstand ein durch Repulsorkufen angetriebener Transporter, der aufgrund seiner Panzerung gegen fast alle Angriffe resistent war und mit seiner Masse und der Bewaffnung einen Weg für die nachrückenden Truppen durch das feindliche Gebiet bahnen konnte.

Beschreibung

UT-AT.jpg

Ein UT-AT

Der UT-AT war ein schwer gepanzerter Artillerietransporter für unsicheres Terrain [5], der sich über unsicheren[1] oder abwechslungsreichen[5] Boden bewegen konnte, ohne den Untergrund zu belasten.[1] Eine schützende Panzerung bewahrte das Fahrzeug vor kritischen Treffern auf dem Rumpf.[1] Aufgrund seiner geringen Geschwindigkeit[2] und des erhöhten Vorderdecks[1] war er jedoch angreifbar[2] und konnte mit einer gutplatzierten Granate zerstört werden.[1] Im vorderen Teil des Fahrzeugs befand sich neben dem Cockpit, das aus dem Rumpf des UT-AT herausragte [4], der Antrieb und ein Raum zur Beförderung von bis zu zwanzig Soldaten. Der hintere Teil hingegen war für den Transport von Artillerie bestimmt und bot außerdem Platz für fünf Kanoniere, welche die oberen Geschütze bedienten.[1] Vier Repulsorlift-Antriebe[6] unterhalb des vorderen Bereiches trieben das Gefährt an.[1] Anstelle von Beinen verringerten acht Paare[6] von wellenförmigen[1] und schusssicheren[4] Repulsorkufen das Gewicht des UT-AT gleichmäßig und können mit dem Rückstoß Zugkraft-Felder zu formen, wodurch sich das Fahrzeug an Felswänden klammern und dem Gefährt Stabilität während eines weiträumigen Gefechts zu geben. Einen weiteren Vorteil brachten sie dem Fahrzeug auf schneebedecktem oder staubigem Untergrund, besonders beim horizontalen Beschuss [1], da sich die Kufen unabhängig voneinander bewegen und sich damit besser an den Untergrund anpassen konnten [6], da ein Scanner den Boden abtastete.[4] Dem UT-AT mangelte es zwar an Wendigkeit, doch verfügte er trotz der Gewichtshemmung durch die Repulsorlift-Antriebe über eine bedeutende Masse und beschleunigte auf Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit erlitten die UT-ATs jedoch hohe Verluste, weil eine gutplatzierte Granate unter das erhöhte Deck des Panzers das Fahrzeug in die Luft befördern konnte.[1] Um zu verhindern, dass der Antrieb des Fahrzeugs überhitzte, waren am Rumpf des Panzers Luftventile angebracht, aus denen Hitze abgegeben werden konnte.[4]

Die Besatzung des UT-ATs bestand aus einem Fahrer und fünf Kanonieren.[2] Der Pilot und ein Kanonier, der die vorderen Geschütze bediente [4], hatten ihre Plätze im Cockpit, während die anderen vier Kanoniere die oberen Kanonen gebrauchten. Der vordere Kanonier war für die seitlichen und hinteren Geschütze verantwortlich, während die anderen vier Kanoniere die oberen Geschütze – ein Anti-Infanterie-Geschütz und drei Schnellfeuergeschütze – bedienten.[1] Der Pilot hatte die Kontrolle über die vorderen schweren Kanonen und den Bombardierungsgenerator.[2] Der UT-AT verfügte über drei Frontwaffen [1], deren Schlitze für eine Minderung des Mündungsdrucks auf austretende Projektile sorgte. Unterhalb des Decks war eine Zwillingsschnellfeuerkanone angebracht. Auf der Oberseite des Fahrzeugs befand sich ein Anti-Infanterie-Geschütz – eine der drei vorderen Kanonen –[4], das dauerhaft feuern konnte [2], sowie drei Sekundärgeschütze.[4] Einige Fahrzeuge waren zusätzlich mit einem Bombardierungsgenerator ausgestattet.[1] Die Energie, die der Generator aus dem Antrieb des Panzers bezog, wurde in einem Ionenkonverter umgewandelt und mit der Reichweite eines Granatwerfers abgeschossen. Der Angriff verbrauchte jedoch einen große Menge an Energie, weshalb es dazu kommen konnte, dass das Fahrzeug für kurze Zeit kampfunfähig wurde.[2] Am Rumpf des Fahrzeugs gab es Artilleriereserven zur Unterstützung der Soldaten.[4] Andere Modelle besaßen eine Brückenleger-Ausrüstung, mit der Mechaniker einen Weg für die schweren Fahrzeuge über unebenen Boden schaffen konnten.[1] Neben der Ausrüstung für die Artillerie verfügte der UT-AT über eine Beladungsmöglichkeit bis zu 26 Tonnen und Vorräte für eine Woche.[2]

Geschichte

UT-AT-Mygeeto.jpg

Ein UT-AT rückt auf Mygeeto vor.

Nach einem verheerenden Unfall während der Migroshir-Kampagne, bei dem die Brücken durch das Gewicht der stampfenden[1] AT-TEs und SPHA-Ts[6] einstürzten und sowohl die Fahrzeuge als auch die Soldaten vernichtete, benötigte die Galaktische Republik einen Truppentransporter, der sich auf einem solchen Gebiet ohne solche Folgen bewegen konnte. Die Kuat-Triebwerkswerften, die für die Produktion von Fahrzeugen und Raumschiffen für die republikanische Armee verantwortlich war, entwickelte den UT-AT zusammen mit der Mekuun-Gesellschaft, die für die Produktion von schweren Repulsorlift-Antrieben bekannt war.[1] Die kuatische Firma nutzte Konzepte für die ursprünglichen Fahrzeuge und erbauten ein Fahrzeig, der aufgrund seinen einzigartigen Aufbaus kein Läufer mehr war [1], sondern aufgrund der Mitwirkung der Mekuun-Gesellschaft[6] als Repulsorpanzer gezählt werden konnte.[4] Damit war es den beiden Firmen gelungen, die Nachteile eines Läufers zu umgehen.[2] Das Fahrzeug wurde vor allem in der Endphase der Klonkriege eingesetzt. Obwohl sich der UT-AT im Gegensatz zu den Läufern besser auf unebenem Gebiet fortbewegen konnte, erlitten die Panzer zahlreiche Verluste, da ein gutplatzierter Schuss unter das erhöhte Deck das Fahrzeug in die Luft fliegen und beim Aufprall zerstören ließen. Die UT-ATs wurden während der Kampagnen auf Cato Neimoidia und Mygeeto eingesetzt.[1] Die Panzer wurden daher an den Frontlinien eingesetzt, wo sie einen Weg für die anderen Fahrzeuge schufen.[6] Er stellte ein bevorzugtes Gefährt des Jedi-Meisters Ki-Adi-Mundi und seines Klon-Kommandanten Bacara dar, die einen Bombardierungsgenerator mitführten, um einen Hagelsturm von elektrostatischen und ionengeladenen Wellen zu entsenden. Damit waren die Klonsoldaten mit einer gehärteten Phase-II-Rüstung in der Lage, die kampfunfähigen Droiden zu zerstören.[5] Während der Eroberung von Mygeeto wurden einige UT-ATs von Tri-Droiden zerstört, die sie unter das erhöhte Deck trafen.[3]

Hinter den Kulissen

  • Der meistgebrauchte Name des UT-AT ist die englische Version, nämlich Unstable Terrain Artillery Transport. Sachbücher wie Das Kompendium – Die illustrierte Enzyklopädie brachten erstmals den deutschen Namen Unsicheres-Terrain-Artillerietransporter.
  • Obwohl der UT-AT lediglich einen kurzen Hintergrundauftritt in Die Rache der Sith hatte, wurde die Geschichte um den Panzer im Rahmen des What's-the-story-Wettbewerbs auf StarWars.com erweitert und mit einem Eintrag in der Datenbank ausgestattet. Dazu wurden die Autoren „The2ndquest“ und „The Dark Moose“ ausgewählt. Moose besuchte die Seite zwar regelmäßig, erkannte jedoch erst drei Tage nach dem Erscheinen des Beitrags, dass er ebenfalls an einem Datenbank-Eintrag arbeiten durfte. Zuvor hatte er bereits mit dem Gedanken gespielt, sich aus dem Wettbewerb zurückzuziehen und seinen Moderatoren-Status abzugeben, und war für einige Tage in den Urlaub gefahren, weshalb er erst so spät davon erfuhr. In seinem ersten Eintrag wollte er den Panzer noch „All-Terrain Combat Sled“ (AT-CS) nennen, doch erkannte er später, dass die Wortwahl ungünstig war. „All Terrain“ (Allrad- in Verbindung) und „Sled“ (Schlitten) passten aus seiner Sicht nicht zusammen. The2ndQuest schrieb schließlich den Großteil des Textes, während The Dark Moose auf die fachliche Richtkeit der Darstellung achtete. Allerdings erfuhr er von der Hintergrundgeschichte erst während einer Korrekturlesung, war damit jedoch einverstanden, sodass der Beitrag in die Datenbank aufgenommen wurde.[7]
UTAT-Konzept.jpg

Das frühe Konzept für einen UT-AT, 2004.

  • In einem ursprünglichen Entwurf für den UT-AT aus dem Jahr 2004 entsprachen das Cockpit und das Aussehen der Waffen zwar schon den späteren Modellen, doch konnte der Panzer fliegen und bot auf dem Deck außerdem noch Platz für Soldaten, die von dort aus die Waffen bedienten.[1]

Quellen

Einzelnachweise

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