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Unsichtbare Hand

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Unsichtbare Hand
Invisiblehand.jpg
Allgemeines
Hersteller:
Modell:

Providence-Klasse

Typ:

Zerstörer

Preis:

Unverkäuflich (geschätzt: 125 Millionen Credit)[1]

Technische Informationen
Länge:

1088 m

Breite:

198 m

Höhe:

347 m

Antrieb(e):

Nubian-Creveld-4-Radial-Ionentriebwerke [2]

Hyperraumantrieb:

Klasse 1.5

Schild(e):

Deflektorschild[3]

Bewaffnung:
Kapazitäten
Crew:

600[1]

Passagiere:

1.500.000 Kampfdroiden[1]

Beladung:

50.000 Tonnen[1]

Hangar:
Nutzung
Zerstört:

19 VSY

Erlebte Schlachten:
Bekannte Kommandanten:
Bekannte Crewmitglieder:
Rolle:

Flaggschiff der Separatisten-Flotte[2]

Zugehörigkeit:

Konföderation unabhängiger Systeme[2]

„Und darf ich vorschlagen, dass sie dem Schutz dieses Schiffes mehr Aufmerksamkeit widmen? Wenn es mit uns beiden an Bord zerstört wird, dürfte das unseren Bemühungen im Krieg gegen die Republik eher abträglich sein, oder?“
— Dooku zu Grievous (Quelle)

Die Unsichtbare Hand war ein modifizierter Kreuzer der Providence-Klasse. Erbaut in den Werften von Pammant, wurde sie während der Klonkriege von General Grievous für seine Überfälle im Galaktischen Kern verwendet. In der Schlacht von Coruscant agierte sie als Flaggschiff, wurde während der Schlacht jedoch schwer beschädigt und stürzte schließlich auf Coruscant ab.

Modifikationen

Im Rahmen einer umfassenden Konstruktionsmodifikation wurde die Hand auf die Wünsche ihres Kommandanten Grievous angepasst. Dazu gehörte der großräumige Hangar im Achterschiff, der den Platz von Generatoren und Reaktoren einnahm. Jener war mit Toren verschließbar und mit Hebebühnen ausgerüstet, die es erlaubten, noch mehr Truppen mitzuführen. Die maximale Kapazität des Hangars war mit 120 Tri-Droidenjägern, 120 Vulture-Droiden, 160 MTTs und 280 weiteren Fahrzeugen erreicht. Der Rumpf des Schiffes war geschwungen, was auf den charakteristischen Stil seiner Quarren-Erbauer zurückgeht. Auch die Technik war verbessert: Dazu gehörten unter anderem die vier Nubian-Creveld-4-Radial-Ionentriebwerke, die mit Plasma angetrieben wurden. Der Hyperantrieb der Klasse 1.5 besaß eine effektive Reichweite von 40.000 Lichtjahren. Außerdem waren weitere leistungsstarke Generatoren eingebaut worden, die bis zu 12.000 Tonnen Treibstoff pro Sekunde verbrauchten. Die Oberfläche des Schiffes säumten dorsale Sensor- und Kommunikationsmasten zur Koordinierung der Jäger. Die interstellare Kommunikationsphalanx konnte sogar in das HoloNet eingreifen.[2]

Im Zuge der Konstruktionsmodifikation wurde auch die Bewaffnung der Unsichtbare Hand grundlegend verändert.[1] Dazu gehörten die vierzehn Vierlingsturbolaser, welche die Zerstörungskraft eines Stärke-10-Erdbebens besaßen und zur Hangarbewachung eingesetzt wurden. 34 Doppellaserkanonen waren am Bug angebracht, ebenso Kanonentürme. Zwei Ionenkanonen wurden als schwere Waffen eingesetzt. Zwölf Punktstrahlabwehrlaserkanonen waren in der Mitte des Hauptrumpfes angesiedelt und erzeugten so viel Hitze wie eine 48-Megatonnen-Bombe. 102 Protonentorpedowerfer, die nebeneinander über den Rumpf des Schiffes verteilt waren,[2] konnten jeweils 16 Protonentorpedos abfeuern[1] und waren für das Flakfeuer verantwortlich.[2] Acht Traktorstrahlprojektoren befanden sich ebenfalls am Bord.[1] Zudem besaß die Unsichtbare Hand ein Deflektorschild, das jedoch schnell durchdrungen werden konnte. Seine Energie wurde von einem Generatorennetz gespeist, das über das gesamte Schiff verteilt war.[2]

Besatzung

„Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Beförderung. Übernehmen seinen Platz.“
— Grievous nach der Exekution seines ersten Kanoniers zu einem anderen. (Quelle)

Die Crew der Unsichtbare Hand bestand aus sechshundert aktiven Droiden. Zudem konnten bis zu 1,5 Millionen deaktivierte Kampfdroiden mitgeführt werden. Der Kommandant des Schiffes war der Cyborg-General Grievous,[2] doch auch die Siths Dooku und Darth Sidious übernahmen zeitweilig das Kommando oder gaben Grievous Ratschläge.[3] Auf der Brücke hielten sich sowohl Kanoniere und Piloten auf, die entweder Droiden oder Neimoidianer waren.[5] Einer dieser Neimoidianer war Lushros Dofine[6] der von Grievous während der Schlacht von Coruscant exekutiert wurde.[3] Zudem waren über das gesamte Schiff Sicherheitsdroiden zur Bordverteidigung stationiert,[2] darunter auch im Hangar.[5]

Geschichte

„Sie haben ebenso viel Zeit, wie sie uns gegeben haben. In zehn Minuten werden sie entweder kapitulieren oder mir bestätigen, dass Palpatine von Naboo lebt, unverletzt ist und sich an Bord Ihres Schiffes befindet. Andernfalls wird die Invisible Hand zerstört.“
— Lorth Needa zu Grievous (Quelle)

Die Unsichtbare Hand wurde in den unterirdischen Werften auf Pammant von Quarren-Arbeitern erbaut. Diese gaben dem Schiff seine geschwungenen Formen, was charakteristisch für die Quarren ist. Die Hand spielte eine Schlüsselrolle in Grievous' Feldzügen durch den überwiegend republikanischen Galaktischen Kern. So war sie an der Verbreitung der Loedorvischen Gehirnpest im Weemell-Sektor beteiligt, wodurch dort alle Klonsoldaten und andere menschliche Wesen ausgelöscht wurden. Zudem war sie die Leitzentrale für sechsundzwanzig weitere Angriffe auf strategisch wichtige republikanische Welten. Dazu zählte die stundenlange Bombardierung von Humbarine, einer der Gründungswelten der Republik, das den Planeten entvölkerte und ihn bis auf die Kruste zerstörte. Obwohl republikanische Agenten die Angriffe der Unsichtbare Hand vorauszusehen versuchten, tauschte Grievous das Schiff für Überfälle im Mittleren Rand mit der Lucid Voice aus. Etwa 19 VSY ließ Dooku den Kommandoturm in private Gemächer umbauen.[2] Nach der Schlacht von Cato Neimoidia setzte Grievous das Schiff über Belderone ein, bevor er sich in Richtung Coruscant aufmachte.[4]

UnsichtbareHand Absturz.jpg

Die Unsichtbare Hand stürzt ab

Im Zuge der Schlacht von Coruscant wurde die Unsichtbare Hand als Flaggschiff eingesetzt.[2] Nachdem Grievous den Obersten Kanzler Palpatine entführt und mithilfe des Traktorstrahls auf die Hand gebracht hatte, trafen jedoch auch zwei Jedi ein, die von Grievous besiegt wurden.[4] Während des Gefechtes wurde die Hand von Tri- und Vulture-Droiden geschützt. Allerdings gelang es dem Jedi-Kreuzer Guarlara, der Unsichtbaren Hand schwere Schäden zuzufügen.[2] Im Zuge der Schlacht gelang es Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi, bis zur Hand vorzurücken. Aufgrund der schweren Beschädigungen des Schiffes konnte Skywalker ohne Mühe die Hangarschilde zerstören, sodass sie landen konnten. Über den Aufzug 31174 drangen die beiden weiter in das Schiff vor und wurden dabei zwar von einigen Sicherheitsdroiden angegriffen, welche jedoch den Lichtschwertern der beiden Jedi nichts entgegen zu setzen hatten. Danach lokalisierten sie den Kanzler und brachen zu ihm auf, wo sie jedoch auf den Sith-Lord Dooku trafen. Es gelang Skywalker allerdings, Dooku zu töten und mit Kenobi und Palpatine in Richtung des Hangars zu fliehen. Währenddessen wurde die Unsichtbare Hand weiter angegriffen: 30 Prozent der automatischen Waffensysteme waren ausgefallen und der Hyperantrieb angreifbar. Daher wollte Grievous das Schiff durch einen Hyperraumsprung in Sicherheit bringen. Dieser Plan wurde allerdings verhindert: Die republikanische Einsatzgruppe Fünf nagelte die Hand fest und stellte ihr ein Ultimatum sich zu ergeben. Anstatt sich dem zu fügen, übernahmen jedoch die Jedi die Kontrolle über das Schiff,[3] sodass Grievous fliehen musste.[5] Den Jedi gelang es, das Schiff sicher zu landen, obwohl das Schiff auf ihrer Bruchlandung in der Mitte auseinanderbrach.[3]

Nach ihrer Zerstörung wurde eine Cantina eröffnet, die nach der Unsichtbaren Hand benannt und aus Teilen des abgestürzten Schiffes erbaut wurde.[7]

Hinter der Kulissen

  • „Unsichtbare Hand“ ist ein Ausdruck aus der Volkswirtschaftslehre und umschreibt die Selbstorganisation von chaotischen oder zufallsbedingten Systemen, die sich so verhalten, als seien sie von einer „unsichtbaren Hand“ gesteuert.
  • Während viele der Quellen auch in ihrer deutschen Ausgabe den englischen Namen Invisible Hand verwenden, wird der deutsche Name im Bonusmaterial der DVD zu Episode III – Die Rache der Sith genannt.
  • In Das Kompendium – Die Risszeichnungen widerspricht sich das Buch mehrmals: So werden zwar Ionenkanonen als Waffen genannt, aber nicht in der Zeichnung gezeigt. Das Gegenteil ist bei Doppellasertürmen der Fall: Jene sind auf der Zeichnung vorhanden, aber nicht im Datenblatt. Zudem spricht das Datenblatt von Punktstrahlabwehrionenkanonen, bei der Beschriftung der Zeichnung ist von Punktstrahlabwehrlaserkanonen die Rede.
  • Der Kommandoturm wird in den Risszeichnungen als Dookus und im Roman zu Die Rache der Sith als Grievous' Quartiere bezeichnet.

Quellen

Referenzen

Auch bei Fandom

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