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Vor dem Sturm ist der erste Teil der Schwarzen-Flotte-Reihe. Das Buch wurde von Michael P. Kube-McDowell geschrieben und ist im September 1997 von VGS als gebundene Ausgabe in Deutschland veröffentlicht worden. Im Jahr 1998 veröffentlichte Heyne eine Taschenbuchausgabe. Der Roman schildert die Geschehnisse zwölf Jahre nach den Ereignissen von Die Rückkehr der Jedi-Ritter (16 NSY).

Inhaltsangabe der Verlags

Zwölf Jahre sind seit dem Kampf von Endor vergangen, und endlich ist eine Zeit des Friedens für die Galaxis angebrochen. Die Überreste des Imperiums sind zerstreut, und dank einer neuen Generation tapferer Jedi-Ritter wächst das Ansehen der Neuen Republik von Tag zu Tag.

Doch die Ruhe ist trügerisch: Während Luke sich auf die gefährliche Suche nach der verschollenen Familie seiner geheimnisvollen Mutter macht, sieht sich Leia mit einer Aufgabe konfrontiert, die mehr von ihr verlangt als ihr diplomatisches Geschick - das Volk der Yevethaner strebt einen Krieg an, wie ihn die Galaxis nie zuvor gesehen hat...

Handlung

Überfall der Yevethaner

Rund acht Monate nach der Schlacht von Endor kommt es auf der Hauptwelt des Koornacht-Sternhaufens, dem Planet N'zoth, zu einem Überfall der Yevethaner auf die dort stationierten imperialen Besatzungsmächte. Bisher wurde die yevethanische Bevölkerung vom Galaktischen Imperium versklavt, doch nun werden sie von den Yevethanern vertrieben und ein Sternzerstörer nach dem anderen wird von den Sklaven erobert. Schlussendlich zieht sich das Imperium vollständig aus dem Gebiet des Koornacht-Sternhaufens und unternimmt keine Anstrengungen, um den Sternhaufen zurückzuerobern.

Im Jahr 16 NSY, also zwölf Jahre nach dem Aufstand der Yevethaner, ist Leia Organa Solo die Staatschefin der Neuen Republik und wird von der Politik auf der Zentralwelt Coruscant derart eingespannt, dass ihr nur wenig Zeit bleibt, um sich mit ihrem Mann Han Solo oder ihren Kindern Anakin, Jaina und Jacen zu treffen. Vergeblich erbittet Leia die Unterstützung ihres Zwillingsbruders Luke Skywalker, der jedoch unbekannte andere Pläne verfolgt. Luke übergibt die Leitung seines Jedi-Praxeums dem Jedi Streen und reist – ohne seinen Freunden von seinen Plänen zu berichten – nach Coruscant, wo er sich an einem Küstenstreifen in eine Festung seines verstorbenen Vaters, Anakin Skywalker, zurückzieht. Währenddessen verhandelt Leia mit dem yevethanischen Vizekönig der Duskhan-Liga Nil Spaar. Die Verhandlungen um eine Mitgliedschaft in die Neue Republik gestalten sich äußerst schwierig, da Spaar von Leia fordert, sie stets alleine zu sprechen. Erschöpft und genervt kehrt Leia täglich nach ihrer Arbeit nach Hause zurück, um wenigstens am Abend am Familienleben teilzuhaben. Eines Tages bittet der Wookiee Chewbacca seinen Freund Han, ihn nach Kashyyyk zu seiner Heimatwelt zu fliegen, da auch er seine Familie besuchen möchte.

Suche nach dem Teljkon-Vagabund

Beim republikanischen Geheimdienst im Hauptquartier Alpha Blau bemerkt der zuständige Leiter Hiram Drayson, dass es Lando Calrissian gelungen ist, in die bestbewachten Gebäude der Republik einzudringen. Lando ist von seiner einsatzlosen Zeit gelangweilt und sucht eine Herausforderung. Drayson, der sich von Landos Talenten höchst beeindruckt zeigt, bietet ihm eine Stelle als Geheimagent an und beauftragt Lando sogleich mit einer ersten Mission. Von seinen Informanten hat Drayson erfahren, dass sich seit geraumer Zeit ein Schiff ziellos durch die Galaxis bewegt. Das Schiff, das die Bezeichnung Teljkon-Vagabund trägt, scheint führerlos dahinzutreiben und Lando soll herausfinden, wo sich das Raumschiff nun aufhält. Zusammen mit Oberst Pakkpekatt, den Droiden R2-D2 und C-3PO sowie Landos Freund und ehemaligem Angestellten Lobot startet Lando in sein neues Abenteuer.

Noch immer in der alten Festung zurückgezogen, bemerkt Luke plötzlich eine Frau. Sie stellt sich dem Jedi mit dem Namen Akanah vor und erzählt ihm, dass sie eine Adeptin des Weißen Stroms sei und dass Lukes Mutter ebenfalls eine Anhängerin des Stroms gewesen sei. Luke entschließt sich daraufhin mit der Fallanassi aufzubrechen, um mehr über den Weißen Strom und seine Mutter zu erfahren. Unterdessen hat Drayson eine Liste vorgelegt bekommen, auf der alte Schiffe des Imperiums aufgelistet sind, über deren derzeitige Position nichts bekannt ist. Da viele der Schiffe in den Werften des Koornacht-Sternhaufens gebaut wurden, bittet Drayon Leia, dass sie bei den nächsten Gesprächen mit Nil Spaar auf die verschollenen Schiffe zu sprechen kommt. Von Spaar erfährt Leia, dass die Schiffe in den Jahren nach der Eroberung des Sternhaufens und der Vertreibung der Imperialen zerstört wurden. Diese Aussage wird mit großem Misstrauen aufgenommen. Besonders Admiral Ackbar ist sich sicher, dass Spaar lügt und sich die imperiale Flotte, die auch die Schwarze Flotte genannt wird, noch immer im Besitz der Yevethaner befindet. Schließlich ordnet Leia an, nach den imperialen Schiffen zu suchen und entsendet die Fünfte Flotte in den Koornacht-Sternhaufen.

Yevethanische Kriegserklärung

Inzwischen kam man in der Sache Teljkon-Vagabund zu neuen Erkenntnissen. Das Schiff ist entdeckt worden und Landos Gruppe ist davon überzeugt, dass das Schiff von den Qella kommt. Diese Spezies gilt seit über 150 Jahren als ausgestorben. Neugierig wie sie sind, schleichen sich Lando, Lobot und die Droiden in das Schiff und bemerken plötzlich, dass das Schiff ohne Vorwarnung in den Hyperraum springt. Pakkpekatt, der über den Alleingang von Lando und den anderen nicht in Kenntnis gesetzt wurde, verliert den Kontakt zur Teljkon-Vegabund.

Vizekönig Nil Spaar sieht die Verhandlungen als gescheitert an und bricht diese ab. Für Leia kommt dieser Abbruch der Verhandlungen überraschend, da sie keine Gründe für Spaars Handlungen erschließen kann. Kurze Zeit später, nachdem Spaar längst abgereist ist, erhält die Regierung der Neuen Republik eine Botschaft, in der Leia des Verrats und der Kriegstreiberei bezichtigt wird. Immerhin habe sie grundlos militärische Besatzungsmächte in den Koornacht-Sternhaufen entsandt. Die Situation eskaliert, als die Yevethaner einen zerstörerischen Feldzug durch ihren Sternhaufen beginnen. Überall, wo sich eine fremde Spezies niedergelassen hat, werden Planeten ohne Vorwarnung bombardiert. Viele Lebewesen sterben bei diesen Attacken. Dennoch gelingt es der Fünften Flotte, den Piloten Plat Mallar zur retten. Nur durch ihn erfahren sie von den Ausmaßen der Zerstörung und Leia entschließt sich, die Flotte zurück zum Sternhaufen zu schicken. Der bis dahin beurlaubte Admiral Etahn A'baht erhält sein Kommando und Leias Vertrauen zurück und kommandiert diese Flotte. Bald darauf meldet sich Nil Spaar erneut und versucht die Bürger der Neuen Republik weiter gegen die Staatschefin aufzubringen.

Dramatis personae


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