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„Sieht aus wie ein trandoshanischer Plünderer. Vermutlich durchkämmt er das Schlachtfeld nach Verwertbarem.“
— Anakin Skywalker (Quelle)

Die Geierkralle war ein Frachter, der vor und während der Klonkriege im Besitz des trandoshanischen Schrotthändlers Gha Nachkt war.

Beschreibung

Der modifizierte GS-Bergungsfrachter diente Gha Nachkt als wandelnde Verarbeitungsstation. Die vier Greifarme, die von einfachen Droidenhirnen gesteuert werden und mehrere sensible Sensoren um chemische Stoffe und Metalle aufzuspüren, die auf wertvolle Kriegsmaterien hindeuten. Jedoch verwendet er auch einfachere Methoden wie einen starken Multispektralscheinwerfer ein.

Die vordere Hälfte des Frachters besteht hauptsächlich aus Frachträumen für geborgene Materialien. Ganz vorne im unteren Teil ist Nachkts Quartier, darunter befindet sich das Cockpit. Den hinteren Teil nimmt überwiegend die Verarbeitungsapparatur und Antriebseinheit ein. Hier werden geborgene Materien gesammelt, eingeschmolzen und als Rohlinge wie etwa von Durastahl wieder eineglagert. Das alles passiert automatisch, wobei die nicht wiederverwertbaren Stoffe von einer Zentrifuge getrennt werden und anschließend über Bord geworfen werden, wenn Nachkt sie nicht als ersatzteile aufhebt. Durch diese ganzen Verarbeitungs- und Lagerräume ist Nachkts Schiff ein Labyrinth aus verdrecken Gängen und überall stinkt es nach ranzigem Öl und nach Nachkt selbst.

Der trandoshanische Plünderer hat die Geierkralle so aufgerüstet, dass er einen Vorteil gegenüber anderen hat. So hat er den Hyperantrieb so verbessert, dass er eine höhere Geschwindigkeit erreicht und Nachkt so als erster vor Ort ist. Panzerung und Schilde des Frachters sind von militärischer Güte, doch verwendet sie der Schrothändler überwiegend als Schutz vor Trümmerteilen. Sollte er sich doch einmal verteidigen müssen, setzt er auf seine Droidenwächter im inneren und seine Laserkanone am Heck gegen andere Schiffe.

Geschichte

Vulture's Claw Schrott

Der Schrotthändler Gha Nachkt sucht nach wertvollen Überresten.

Während der Schlacht von Golm gelang es dem Jedi-Ritter Anakin Skywalker, die Flotte der Separatisten unter General Grievous durch eine List zu besiegen. Jedoch wurde sein Sternjäger im Kampf beschädigt und größtenteils zerstört. Den Jedi konnten die republikanischen Truppen zwar retten, doch dessen Astromechdroide R2-D2 war verschollen. Unterdes traf Gha Nachkt ein, der von der Schlacht gehört hatte und in den Wrackteilen nach verwertbaren Teilen suchte. Dabei stieß er auf R2 und wusste, dass es der Droide von Skywalker war. Dieser erzählte während dessen seinem Meister von dem Verlust und gab zu, dass er den Speicher des Droiden nicht gelöscht hatte. So waren alle Taktiken und Standorte noch vorhanden, was den Seperatisten sehr nutzen würde. Also flog er und seine Padawan Ahsoka Tano zurück, um nach dem Droiden zu suchen. Dabei stießen sie auf die Geierkralle und gingen an Bord, um sich nach einem Modell der R-Serie zu erkunden. Nachkt, der die Täuschung witterte und wusste, welchen Wert der Droide hatte, verneinte dies, ließ die Jedi jedoch an Bord stöbern, da er R2-D2 sicher auf der Brücke versteckt hielt. Die beiden Jedi stießen im Frachtraum auf Nachkts IG-86 Wächterdroiden, die von ihrem Übergangsdroiden aktiviert wurden, da er insgeheim ein Spion der Seperatisten war. Nachdem sie die Droiden mit Mühe hatten zerstören können, hatte Nachkt endlich einen Grund, sie von seinem Schiff zu schmeißen.

Später brachte er den Astromech zu der Skytop-Station auf Ruusaan, um ihn dort an Grievous zu übergeben, der ihn ausschlachten wollte, um an Informationen heranzukommen. Als Nachkt den wertvollen Datenspeicher entdeckte, verlangte er eine höhere Geldsumme, da der Preis des Droiden gestiegen war. Grievous jedoch zog sein Lichtschwert und bohrte sie dem Trandoshaner in den Rücken. Was nach Nachkts Tod mit der Geierkralle passierte, ist unbekannt.

Hinter den Kulissen

  • Der englische Originaltitel des Schiffs lautet „Vulture's Claw“.
  • Nach der ersten Idee sollte das Schiff aussehen wie ein Feldstecher, den man auf und zuklappen konnte.

Quellen

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