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Erläuterung: Imperial Commando – Die 501. fehlt. RC-3004 (Comm-Kanal) 17:51, 11. Dez. 2014 (UTC)

„Nun, das ist das Problem mit Coruscant. Hohe Balkone sind ein Sicherheitsrisiko. Zumindest bestätigt das, dass unsere zwei Gäste keine Jedi waren, nicht wahr?“
— Walon Vau nach dem Verhören und Beseitigen zweier Gefangener (Quelle)

Walon Vau war ein mandalorianischer Söldner, der von Jango Fett angeworben worden war, um auf dem Planeten Kamino Republik-Kommandos für die GAR auszubilden. Er galt als Soziopath und sein „Haustier“, ein Strill namens Lord Mirdalan, war das einzige Lebewesen, für das er innige Gefühle aufbrachte. Seine ihm bereits als Kinder anvertrauten 100 Klonkrieger behandelte er hingegen mit großer Brutalität und lehnte jede positive Zuwendung, wie sie andere Ausbilder ihren Zöglingen zukommen ließen, als „Verweichlichung“ ab.

Er galt auch äußerlich als abstoßende Persönlichkeit; einige waren sogar der Ansicht, dass selbst sein Strill besser aussah als er. Vau hatte ein langes, quadratisches Gesicht, das nur aus Knochen und Falten zu bestehen schien. Sein graues Haar trug er bis auf wenige Millimeter kurzgeschoren.

Biografie

Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter

Walon Vau stammte aus einem wohlhabenden und adligen Elternhaus. Sein Vater, Pa Vau, war der Count of Gesl, ein hochrangiger Admiral in der Imperialen Navy von Irmenu. Im Hause herrschte deswegen ein militärischer Umgangston und Walon wuchs in einer Welt auf, in der Schiffe und die Sprache der Marine allgegenwärtig warten.

Sein Vater stellte stets die höchsten Anforderungen an seinen Sohn - so hoch, dass er nicht in der Lage sein konnte, sie zu erfüllen. Dieses führte zu einem gespannten Verhältnis zwischen Vater und Sohn, da der Admiral ihn stets spüren ließ, dass er Walon für einen Versager hielt.

Als junger Erwachsener wollte Walon sich um die Aufnahme in der Navy bemühen, um dem Beispiel seines Vaters zu folgen und ihm zu beweisen, dass er es doch schaffen konnte, doch der Count redete ihm ein, dass er es ohnehin niemals zum Militär schaffen würde und dass er absolut ungeeignet für eine solche Karriere sei.

Frustriert verließ Walon Vau seine Heimat und schloss sich den Mandalorianern an, um Söldner zu werden. Ob er dieses aus Rache an seinem Vater tat, indem er sich der berüchtigsten Armee anschloss, die zu dieser Zeit zu finden war, oder aus Überzeugung, ist nicht geklärt.

Als Walon ein Mandalorianer wurde, enterbten ihn sein Vater und seine Mutter und verstießen ihn. An seiner Stelle wurde sein Cousin als rechtmäßiger Erbe und Nachfolger der Familie und des Adelstitels eingesetzt. Zwar gab Vau vor, sich ohnehin nichts aus dem Titel und der Familie zu machen, aber seine Verstoßung ließ ihm insgeheim lange Zeit keine Ruhe.

Über seine Zeit als Söldner ist nicht viel bekannt. Sein einziger treuer Begleiter, der ihm noch bis weit in die Klonkriege hinein zur Seite stand, war der mandalorianische Strill Lord Mirdalan, ein zur Jagd gezüchtetes, sechsbeiniges Tier, das nie von seiner Seite wich und das er abgöttisch liebte und verwöhnte. Der Strill, ein hochintelligentes Tier, das aufgrund seines penetranten Geruchs bei den meisten Menschen auf Ablehnung stieß, war das einzige Wesen, dem Wau offene Zuneigung entgegenbrachte und das ihn seinerseits bedingungslos liebte.

Während des Mandalorianischen Bürgerkrieges war er offenbar Mitglied oder Sympathisant der Wahren Mandalorianer. Jedenfalls hegte er eine starke Verachtung gegenüber der Death Watch. An der Schlacht von Galidraan nahm er jedoch nicht teil, wofür er noch Jahrzehnte danach Schuldgefühle hatte.

Die Zeit auf Kamino

Der Cuy'val Dar

Im Jahr 30 VSY trat Jango Fett an ihn heran und fragte ihn, ob er Interesse daran hätte, einen besonders lukrativen Auftrag anzunehmen. Es ging dabei um die Ausbildung von Elitesoldaten - Kommando-Einheiten - und die Bezahlung war beträchtlich. Die einzige Bedingung, in die Vau einwilligen musste, war, ein Cuy'val Dar zu werden, einer derjenigen die nicht mehr existieren. Das bedeutete, dass er aufgrund der hohen Geheimhaltung des Klonprojektes auf Kamino jeden Kontakt zur Außenwelt auf Jahre hinaus abbrechen musste und niemandem sagen durfte, wohin er gegangen war. Vau hatte nichts zu verlieren und stand niemandem nahe, so dass ihm die Zusage nicht schwer fiel.

Gemeinsam mit weiteren 74 Mandalorianern und 25 Nicht-Mandalorianern flog er nach Kamino, um dort Republik-Kommandos auszubilden. Ihm wurden 25 Squads, bestehend aus je vier Kindern, zugeteilt.

Tätigkeit als Ausbilder

„Du hast deine weich gemacht. Sie haben keinen Killerinstinkt.“
— Walon Vau zu Kal Skirata (Quelle)

Die Republik-Kommandos wurden von frühester Kindheit an in festen Vierergruppen aufgezogen und ihre Ausbildung zielte auf die Bildung eines starken Zusammengehörigkeitsgefühls innerhalb dieser Teams ab. Die Bindungen zwischen den Squad-Mitgliedern sollten besonders stark werden, damit sie lernten, als Einheit zu funktionieren. Die Aufgaben, denen sie in im Rahmen ihrer Ausbildung unterzogen wurden, waren deshalb - unabhängig vom Ausbilder - bei allen Squads gleich: Sie wurden Live-Feuer-Übungen mit scharfer Munition ausgesetzt, zudem mussten sie wieder und wieder das Erstürmen von Häusern und andere Spezialaufgaben einüben. Es war wichtig, dass sie extreme Situationen ertragen konnten und deshalb lernten sie, Folter zu widerstehen oder in extremer Hitze oder Kälte zu überleben, verwundete Kameraden über viele Kilometer hinweg zu tragen, unter Druck und Beschuss Sprengladungen zu legen oder bei Erster Hilfe im Feld einen Luftröhrenschritt mit einer Vibroklinge durchzuführen (Mehr Details zur Ausbildung der Republik-Kommandos im dazugehörigen Artikel: hier).

Die Art und Weise, wie diese Ausbildung durchgeführt wurde, stand den jeweiligen Ausbildern jedoch frei; es gab keine Vorschriften darüber, wie sie ihre Kommandos zu behandeln hatten. Vau vertrat einen sehr radikalen Ansatz und war der festen Überzeugung, dass seine Schützlinge brutalisiert werden mussten, um ihren Job gut erledigen zu können. Belohnungen und Zuwendungen, womit sein Erzfeind Kal Skirata arbeitete, lehnte er strikt ab, stattdessen mussten seine Soldaten um jedes Lob und jede Aufmerksamkeit kämpfen und miteinander konkurrieren. Sein Ziel war es, die Kommandos „hart“ zu machen und das wollte er dadurch erzielen, dass er sie ständig über ihre eigenen Grenzen trieb und sie bis aufs Blut quälte, so lange, bis ihr Geist sich ausschaltete und sie nur noch der blanke Überlebens- und Kampfinstinkt leitete. Er förderte und belohnte besonders brutales Verhalten und hatte es sich zum Ziel gemacht, den "Killerinstinkt" in jedem seiner Soldaten zu wecken.

Eine besonders perfide „Erziehungsmethode“ von ihm war es, zwei Soldaten - vorzugsweise Angehörige desselben Squads - aufeinander zu hetzen und gegeneinander kämpfen zu lassen, bis einer von beiden zu schwer verletzt war, um wieder aufzustehen. Dadurch, dass sie einem vertrauten Bruder, auf den sie sich im Kampf blind verlassen mussten und mit dem sie seit ihrer Geburt jede freie Minute verbracht hatten, Schmerzen zufügen mussten, wollte er ihren „Kampfgeist“ stärken und erzwingen, dass die Soldaten über ihre eigenen Grenzen hinausgingen. Er ließ seinen Jungen dabei immer eine Wahl: Sie konnten gegeneinander kämpfen - oder gegen ihn.

RC-3222 „Atin“

„Ich habe aus diesem Jungen einen Kämpfer gemacht! Ohne mich wäre er heute nicht mehr am Leben!“
— Walon Vau über „Atin“ (Quelle)
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Atin

Nur ein einziger Soldat entschied sich jemals, gegen Vau zu kämpfen: RC-3222, genannt „Atin“, von Prudii Squad. Dieser Klon hatte bereits einige traumatische Erfahrungen gemacht, zum Beispiel hatte er sein komplettes erstes Squad während einer Live-Feuer-Übung verloren, als dieses versuchte, ihm das Leben zu retten. Seit dieser Erfahrung litt er unter Schuldgefühlen und „Survivor's Guilt“, etwas, was Vau in keinster Weise tolerierte.

Als er Atin zwang, gegen einen seiner Brüder zu kämpfen, weigerte dieser sich, weil er genug davon hatte, seinen Brüdern Schmerzen zuzufügen. Vau reizte ihn so lange, bis der Kommando ausrastete und wie besessen auf ihn losging. Atin erklärte später, dass er in diesem Moment nur noch den absoluten Wunsch verspürte, Vau zu töten - einen Wunsch, den er in dieser Intensität nie zuvor erlebt hatte. Obwohl er unbewaffnet war und keine Rüstung trug, ging er wieder und wieder auf den Ausbilder los, doch dieser nutzte die Gelegenheit, um ein Exempel zu statuieren. Er war mit einem mandalorianischen Eisenschwert bewaffnet, das er gegen Atin einsetzte. Er fügte ihm damit schwere Schnittverletzungen am ganzen Körper zu und brachte ihn fast um, so dass Atin im Anschluss lange Zeit im Bacta-Tank verbringen musste. Trotz der medizinischen Behandlung behielt er lange Narben am ganzen Körper zurück, insbesondere an den Händen, Armen, Hals und Oberkörper, die ihn ein Leben lang an seinen Ausbilder erinnerten. Als Atin aus der Krankenstation zurückkehrte, schwor er, Vau eines Tages umzubringen.

Durch diesen Schwur zog Atin den Hass von Delta Squad auf sich, Vaus Lieblings-Team und ihm bedingungslos loyal ergeben.

Als Kal Skirata von der Misshandlung hörte, suchte er wutentbrannt Walon Vau auf und brach ihm die Nase. Unter dieser Verletzung und der damit verbundenen Atemnot litt Vau zeitlebens.

Delta Squad

Delta Squad Einsatz.jpg

Delta Squad

„Ich bemitleide wirklich jeden Gegner, der das Unglück hat, im Kampf Delta Squad gegenüberzustehen...“
— Walon Vau (Quelle)

Delta Squad war der Stolz Walon Vaus, weil seine vier Mitglieder sich genau so entwickelten, wie er es mit seiner Ausbildung beabsichtigte. Sie waren sehr aggressiv, aber extrem effizient und ihm absolut loyal ergeben. Der psychopathische Scharfschütze des Teams, RC-1207 „Sev“, entwickelte einen sadistischen Humor, RC-1140 „Fixer“ wurde einer der Lieblingsschüler Vaus, weil er mit ihm die gleiche Leidenschaft für Technik und Waffen teilte. Er nahm es nicht einmal RC-1262 übel, dass er im Training einen kleinen Sprengstoff-Unfall verursachte, der Vau und dem Kommando vollständig die Augenbrauen versengte. Stattdessen gab Vau ihm an diesem Tag den Spitznamen „Scorch“ (engl. „versengen“).

Wie zur Bestätigung kämpfte Delta Squad noch ein Jahr nach der Schlacht von Geonosis in der ursprünglichen Zusammensetzung und galt deswegen als „Elite innerhalb der Elite“, denn viele Squads hatten mittlerweile Mitglieder verloren und waren neu zusammengestellt worden. Vau rühmte sich jedoch damit, dass aus seiner Ausbildungsgruppe lediglich ein einziges Squad Verluste erlitten hatte und der Rest nach wie vor in der Originalzusammensetzung kämpfte - etwas, was er als Beweis für die Effizienz seiner Ausbildungsmethoden sah.

Kal Skirata

Mit einem Cuy'val Dar geriet Walon Vau während seiner Zeit auf Kamino in einen ernsthaften Konflikt: Dem Mandalorianer Kal Skirata. Dieser Ausbilder war mit seinen Methoden ganz und gar nicht einverstanden und verachtete die Art und Weise, wie Vau mit seinen ihm anvertrauten „Jungs“ umging.

Es entwickelte sich eine Art privater Fehde zwischen ihm und Skirata, die in einzelnen Gewaltexzessen gipfelte. Zum Beispiel hetzte Vau seinen Strill auf den damals vierjährigen Null-11 „Ordo“, einen von Skiratas adoptierten Null-ARCs. Mit dem schweren Angriff auf Atin war für Skirata die Grenze erreicht.

Die Differenzen zwischen den beiden Ausbildern wurden auch nach dem Ende ihrer Zeit auf Kamino nicht beigelegt, mit der Zeit und ihren illegalen Aktivitäten hinter der Front lernten sie jedoch, miteinander zu kooperieren und ihre eigenen Differenzen zum Wohle der Klone zurückzustellen. Ihre zuvor oft körperlich ausgetragene Feindschaft trugen sie seitdem eher verbal aus, indem sie sich gegenseitig während ihrer gemeinsamen Einsätze stetig beleidigten und sich übereinander lustig machten. Später stellte sich heraus, dass Vau von Anfang an eine höhere Meinung von Skirata hatte, als er zugab. Er war es gewesen, der Jango Fett beim Erstellen der Liste von möglichen Cuy'val Dar auch Skirata als Ausbilder vorgeschlagen hatte.

Die Klonkriege

„Betrachten sie Ihre Männer als Ihre Söhne?“
„Natürlich tue ich das. Deshalb habe ich Überlebenskünstler aus ihnen gemacht. Glauben Sie nicht, ich würde die Jungs nicht lieben, nur weil ich sie nicht verhätschle wie kleine Kinder“
—  Etain und Vau (Quelle)

Walon Vau fühlte sich durch die Klonkriege in seinem Ausbildungsansatz bestätigt, denn während Kal Skirata bereits in der Schlacht von Geonosis zwölf seiner 100 Kommandos verlor, verlor Vau nur drei seiner Männer - Prudii Squad, die Einheit von RC-3222 „Atin“, der erneut als einziger Überlebender seines Squads zurückblieb. Nach seiner Rückkehr von Geonosis litt Atin wieder an starken Schuldgefühlen und Vau nutzte die Gelegenheit, ihm eine letzte Lektion zu erteilen, bevor seine Aufgabe als Cuy'val Dar offiziell endete. Um den Kommando daran zu erinnern, dass es seine Pflicht war, stets nach vorne zu schauen und weiterzukämpfen, verpasste er ihm mit seinem Messer eine lange Schnittwunde im Gesicht, die sich vom rechten Auge quer über den Mund bis hinunter zur linken Seite des Kinns erstreckte. Atin, der danach Omega Squad und Kal Skirata zugeteilt wurde, behielt zeitlebens eine auffällige Narbe.

Mit dem Ausbruch des Krieges kehrte Vau ins zivile Leben zurück und kümmerte sich, im Gegensatz zu Skirata, der eine Aufnahme in die GAR anstrebte, nicht weiter um das Schicksal seiner Zöglinge. Erst ein Jahr später wurde er von Skirata für einen Spezialeinsatz auf Coruscant angeworben.

Anti-Terror-Einsatz auf Coruscant

„Oh, ich bin nur noch ein Zivilist. Ich hänge einfach nur hier herum. Wenn diese Gefangenen freigelassen werden, werde ich ihnen für eine Weile ein Quartier anbieten und eine Unterhaltung mit ihnen führen. Das hat rein gar nichts mit der GAR oder dem Senat zu tun. Nur ein privater Bürger, der alles dafür tut, Besucher auf Coruscant willkommen zu heißen.“
— Walon Vau über seine Rolle im Einsatz (Quelle)

Im Rahmen des Anti-Terror-Einsatzes auf Coruscant, der von Skirata und Ordo geleitet wurde, erinnerte man sich an die besonderen Fähigkeiten Vaus. Da es sich um eine verdeckte „schwarze“, d.h. nicht offiziell autorisierte, Operation handelte, wählte man Vau aus, der kein Bürger der Republik war, sondern als Mandalorianer außerhalb der republikanischen Rechtsprechung stand - und sich auch nicht ein bisschen dafür interessierte.

Omega Squad hatte drei gefangene Terroristen nach Coruscant gebracht, von denen man sich wertvolle Informationen erhoffte. Diese Gefangenen waren jedoch nicht kooperationsbereit und so wurden sie Vau in einem angemieteten zivilen Haus auf Coruscant zum Verhör ausgehändigt. Vau folterte die Terroristen und brachte sie schließlich um, indem er sie in die kilometertiefen Häuserschluchten der Stadt warf. Auf diese Weise gelangte er an die Informationen, die Ordo und Skirata benötigten.

Nachdem seine Verhöraufgabe erfüllt war, zog er zu Skirata, Ordo, Omega Squad, Delta Squad und den beiden Jedi Etain Tur-Mukan und Bardan Jusik in die verdeckte Operationsbasis im Vergnügungsviertel von Coruscant, wo er bei den weiteren Ermittlungen half. Da das Team die Anwesenheit des geruchsintensiven Strills in der Wohnung unerträglich fand, schliefen Vau und der Strill zusammen auf der vor der Wohnung befindlichen Landungsplattform.

Nachdem das Einsatzteam die Terroristen lokalisiert hatte, machten sich die Kommandos auf, um sie bei der fingierten Waffenübergabe zu stellen, die Skirata eingefädelt hatte. Vau und Tur-Mukan hingegen fuhren in das Diplomatenviertel, um den Kopf der Terrorzelle zu erledigen, bevor dieser sich absetzen konnte. Mit Hilfe des Strills, den Vau als Jagdtier einsetzte, brachten sie den Terroristen Perrive zur Strecke.

Ausführliche Details zum Anti-Terror-Einsatz auf Coruscant hier: Omega Squad.

Wiedersehen mit Atin
„Ich habe auf Sie gewartet, Sergeant.“
— Atin (Quelle)

Nachdem der Einsatz erfolgreich abgeschlossen war, versuchte Atin, sein Versprechen wahr zu machen und Vau zu töten. Während des Einsatzes hatte er seine persönlichen Rachegefühle dem Missionsziel untergeordnet und seine Pflicht als Teil von Omega Squad erfüllt, doch nachdem die Aufgabe nun erledigt war, stellte der Kommando Vau und ging - nur mit einem schwarzen Bodysuit bekleidet und einer Vibroklinge bewaffnet - auf seinen ehemaligen Ausbilder los. Beide kämpften hart gegeneinander und schließlich gelang es dem größeren und kräftigeren Kommando, Vau zu Boden zu werfen und ihn in einer wehrlosen Position festzunageln. Gerade als er seine Vibroklinge in den entblößten Hals des Mandalorianers rammen wollte, ging Jedi Bardan Jusik dazwischen und trennte beide mittels der Macht.

Vau entschuldigte sich bei Atin für alle Schmerzen, die er ihm jemals zugefügt hatte, und versuchte, ihm zu erklären, dass er es mit seiner Ausbildung nur „gut gemeint“ hatte. Obwohl diese Erklärung bei keinem der Anwesenden auf große Zustimmung stieß, ließ Atin es damit auf sich beruhen. Ihm reichte das Wissen, dass er Vau getötet hätte, wenn Jusik nicht dazwischengegangen wäre.

Nach dem Einsatz auf Coruscant kehrte Vau ins zivile Leben zurück.

Späte Rache an der Familie

„Hier geht`s um Gerechtigkeit. Und Separatisten um ihre Reichtümer zu erleichtern, hält sie schließlich auch davon ab, sie für Waffen auszugeben.“
— Walon Vau (Quelle)

Im Jahr 21 VSY fasste Vau den Entschluss, sich an seiner Familie zu rächen, indem er ihren Banktresor auf Mygeeto plünderte, um sein „ihm rechtmäßig zustehendes Erbe“ an sich zu nehmen. In der Bank befanden sich unersetzliche Familienerbstücke, Schmuck sowie zahlreiche Vermögenswerte der Familie. Vau hatte kein Interesse an dem Geld und wollte sich auch nicht privat bereichern; es ging ihm lediglich darum, die Familie durch den Verlust zu schockieren.

Gemeinsam mit Delta Squad drang er in die Bank ein, plünderte den Tresor sowie einige wahllos ausgesuchte weitere Tresore, damit der Verdacht nicht sofort auf ihn fiel. Hierbei beschränkte er Deltas Beteiligung auf das Öffnen der Tür zum Tresorraum, da er sie nicht in kriminelle Aktivitäten verwickeln wollte. Auf der Flucht gerieten sie in ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften und schließlich stürzte Vau mitsamt der Beute in eine tiefe Eisspalte. Delta Squad war gezwungen, ihn zurückzulassen, nicht wissend, ob er noch lebte.

Lord Mirdalan, der Strill, folgte Vau in das Eisloch und versuchte, ihn am Leben zu halten. Als Skirata und Ordo - alarmiert von Delta Squad - auf Mygeeto landeten, um Vau zu retten, war es der Strill, der sie zu der Eisspalte führte. Mithilfe eines Unterwasserschiffes bohrten sich die Retter durch die dicke Eisschicht und konnten den bewußtlosen Vau schließlich lebend bergen. Er hatte starke Unterkühlungen, war durch die Isolierung seiner Rüstung jedoch vor dem Tod bewahrt worden. Lord Mirdalan wärmte Vau mit seinem Körper, während Ordo ihm warme Getränke einflößte.

Wieder auf den Beinen, berichtete Vau vom erfolgten Banküberfall und schenkte Ordo einen besonders wertvollen Edelstein aus dem Familienbesitz, damit dieser ihn Besany Wennen geben konnte. Abgesehen von einigen Familienerbstücken übergab Vau anschließend Skirata seine gesamte Beute im Wert von über vierzig Millionen Credits für den „Klon-Rettungsfonds“. Zwar hatte Vau immer über Skiratas Ambitionen gelästert, jedem einzelnen Klon, der der GAR den Rücken kehren wollte, eine Heimat auf Mandalore geben zu wollen und dafür zu kämpfen, dass ihre beschleunigte Alterung rückgängig gemacht werden konnte, jedoch hoffte Vau insgeheim, dass Skirata sich auch um „seine“ Männer kümmern würde, wenn der Zeitpunkt gekommen war. Deswegen stiftete er das ganze Vermögen für den Aufbau des Verstecks auf Mandalore und die Jagd nach der Chef-Klontechnikerin Ko Sai, die von Kamino geflohen war. Skirata war gerührt über diese Geste und von dem Zeitpunkt an besserte sich das Verhältnis zwischen den beiden Männern deutlich.

Die Jagd nach Ko Sai

„Wenn ich daran denke, dass meinen Deltas weniger Lebenszeit bleibt als mir, bricht es mir das Herz - ja, selbst mir. Dieses letzte bisschen Mitgefühl in mir hat auch mein Vater nicht abtöten können.“
— Walon Vau (Quelle)

Walon Vau schloss sich Skirata, Ordo und Null-7 Mereel bei der Jagd nach Ko Sai an. Mittlerweile gab es konkrete Spuren, die zu einem tropischen Erholungsressort und Taucherparadies namens Dorumaa führten und die Männer mieteten sich dort undercover als Sportangler ein. Es gelang ihnen schließlich, Ko Sais Versteck ausfindig zu machen und sie mitsamt ihrer Forschung zu kidnappen.

Walon Vau als erfahrener Verhörexperte versuchte, ihre Kooperation zu erzwingen, jedoch musste er feststellen, dass Gewalt bei ihr keinen Eindruck hinterließ, da sie Mandalorianer ohnehin als minderwertig und kulturlos betrachtete. Erst als die schwangere Jedi Etain Tur-Mukan zu ihnen stieß und Ordo und Mereel es schafften, den Willen der Kaminoanerin durch eine Täuschung zu brechen, wurde sie kooperativer.

Vau wird weich

„Sergeant, du bist ein Softie“
— Jaing

Walon Vau reiste mit der gefangenen Ko Sai, Etain, Skirata und den Nulls nach Mandalore, wo Skirata in der Kyrimorut-Region mittlerweile eine kleine Siedlung für die Klone zu errichten begonnen hatte. Diese wurde von der ehemaligen Cuy'val Dar Rav Bralor beim Bau beaufsichtigt und für eine Weile quartierten sich alle bei ihr ein.

Später stießen der schwer verletzte und offiziell gegenüber der GAR für tot erklärte Fi, Bardan Jusik und Null-10 „Jaing“ zu ihnen. Während Wau gemeinsam mit Jaing die Nestbautriebe des hermaphroditischen Strill betrachteten, die von der Schwangerschaft Etains ausgelöst wurden, offenbarte der Sergeant dem Null seine größte Sorge: Da Strills sehr langlebig sind, machte er sich Gedanken, was mit Lord Mirdalan nach seinem Tod geschehen würde. Da Jaing der einzige Null war, der dem Strill nicht mit offener Ablehnung gegenübertrat, sondern die Meinung vertrat, dass das Tier nichts dafür konnte, was es war und wer sein Besitzer war, bat er ihn schließlich, sich nach seinem Tod um Mird zu kümmern. Jaing amüsierte diese sentimentale Offenbarung sehr, aber er gab Vau schließlich das Versprechen. Dieses führte bei Vau zu einer großen Erleichterung und Beruhigung, denn die Sorge um das einzige Lebewesen, das ihm etwas bedeutete, hatte schwer auf ihm gelastet.

Ende der Klonkriege

Die restliche Zeit der Klonkriege betätigte Vau sich als Ausbilder für die GAR, wo er gewöhnliche Klon-Trooper im Crosstraining zu Kommandos ausbildete. Insgeheim arbeitete er aber weiterhin mit Skirata und den Null-ARCs zusammen. Aufgrund seiner vermeintlich weiterbestehenden Feindschaft zu Skirata gelang es ihm, von Jedi-General Arligan Zey zu erfahren, dass dessen Tochter Ruusan eine Kriegsgefangene der Republik war. Außerdem war Vau an der Befreiung von Jilka Zan Zentis beteiligt. Nach der Order 66 flohen er und Mird mit dem Skirata-Clan nach Kyrimorut.

Im Jahr 40 NSY befand sich Lord Mirdalan in Jaings Besitz, so dass davon auszugehen ist, dass dieser sein Versprechen gehalten und das Tier nach Vaus Tod zu sich genommen hatte.

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Walon Vau galt als skrupellos, doch er konnte auch fürsorglich sein. Diese Seite zeigte er jedoch nur seinem Strill, Lord Mirdalan. Er vergötterte das Tier, als wäre es sein Kind. Zu seinen Auszubildenden war er stets distanziert und hart, um wie er selbst sagte, die zu Überlebenskünstlern zu machen. Die Jedi Etain Tur-Mukan beschrieb Vaus Eindruck in der Macht als ruhig, selbst wenn er gerade jemanden tötete. Das Fehlen von Böswilligkeit und Hass verwirrte die Jedi etwas.

Quellen

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