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„Ich beschloss, diese Gefangenen in alle Winde zu zerstreuen. Das war etwas, was ich keinem anderen anvertrauen konnte – ich wollte das selbst erledigen, aber ich wurde auf Thyferra gebraucht. Und deshalb habe ich einen Klon von mir aktiviert, sie davon überzeugt, dass sie ich war, und ihr die Aufgabe übertragen, die Lusankya-Gefangenen zu verteilen. Als sie nach Erledigung ihres Auftrags zurückkehrte, ließ ich sie töten – wenigstens dachte ich das.“
— Ysanne Isard zu Wedge Antilles (Quelle)

Die Ysanne Isard, welche sich der Ciutric-Hegemonie unter Delak Krennel anschloss, war in Wirklichkeit ein Klon der echten Ysanne Isard. Sie selber war sich der Tatsache nicht bewusst, dass sie ein Klon war, und handelte ihrem letzten Auftrag entsprechend, den sie von der echten Isard erhalten hatte.

Biografie

Erschaffung und Aktivierung

„Sie haben versucht, mich zu töten. Es ist ihnen nicht gelungen.“
— Isards Klon (Quelle)

Nach dem Tod des Imperators entdeckte Ysanne Isard tief unterhalb des Imperialen Palastes die geheime und persönliche Kloninganlage des Imperators. Hieraus ließ sie sich einen Spaarti-Zylinder ausbauen und auf die Lusankya verladen. Anschließend zerstörte sie die restliche Anlage. In diesem einen Zylinder jedoch ließ sie einen Klon von sich heranzüchten, welchen sie in Ruheschlaf hielt und ihr technisch ihre eigenen Erinnerungen einpflanzte. Dies tat sie immer in gewissen Abständen, um ihren Klon auf dem neuesten Stand zu belassen.

Nachdem Isard das Bacta-Kartell und somit Thyferra übernahm, ergriff Isard Vorsichtsmaßnahmen für den Fall ihrer Niederlage. Sie aktivierte ihren Klon und überzeugte ihn davon, dass er die echte Isard sei, anschließend pflanzte sie ihrem Klon den Befehl ein, die Gefangenen der Lusankya vor der Renegaten-Staffel in Sicherheit zu bringen. Der Klon führte seine Befehle aus und kehrte anschließend nach Thyferra zurück.

Isard, welche sich nur auf sich bei dieser Aufgabe nur auf sich selbst verlassen wollte, hatte nun keine Verwendung mehr für ihren Klon und erteilte den Befehl, ihn beseitigen zu lassen. Isards Klon entkam jedoch diesem Anschlag, trug fortan jedoch Narben an ihren Schläfen, welche sie auf ewig daran erinnern sollten. Jedoch bewirkte der Anschlag auch einen leichten Gedächtnisverlust, sodass ihr die genauen Umstände bei ihrer Rückkehr verschleiert blieben. Nachdem sie bei Thyferra beinahe getötet wurde, führte der Klon weiterhin seine Aufgabe aus und versteckte die Gefangenen innerhalb der Galaxis. Im Jahr 9 NSY sammelte sie alle Gefangenen wieder zusammen und machte sich nach der Thrawn-Krise auf nach Ciutric.

Wiedererrichtung des Imperiums

„Ich hätte Sie hier in ihrem Büro töten können. Ihre Leute wären morgen aufgewacht, und ich hätte ihre Stelle eingenommen. Es ist wichtig, dass Sie sich darüber klar sind, dass ich mich im Bruchteil einer Sekunde an Ihre Stelle hätte setzen können, damit Sie mir auch glauben, dass dies keineswegs meine Absicht ist.“
— Isards Klon zu Delak Krennel (Quelle)

In dem Glauben, die echte Ysanne Isard zu sein, erschien sie eines Tages im Arbeitszimmer des Prinz-Admirals. Sie arrangierte eine kleine Falle, ließ das Zimmer verdunkeln und wartete auf sein Eintreffen. Sie hatte eine kleine Metallschlinge im Eingangsbereich anbringen lassen, welche eine eintretende Person erwürgen könnte. Krennel trat in sein Büro, nach Eintreffen der Nachricht das Thrawn tot sei, konnte sich jedoch aus dieser leichten Falle befreien. Isard wollte jedoch nicht seinen Tod, obwohl sie sich wie sie feststellte, an seine Stelle hätte stellen können, um so die Macht der Ciutric-Hegemonie an sich zu reißen. Isard jedoch bot Krennel ihre Dienste an, doch der Prinz-Admiral war etwas skeptisch über ihr Wiederauftauchen, zwei Jahre nach ihrem vermeintlichen Tod.

Krennel war der Meinung, dass nach dem Verlust von Imperial City und dem Tod des Imperators und Thrawns die Erhaltung des Imperiums in unerreichbare Ferne gerückt sei. Isard überzeugte ihn jedoch, dass Thrawn nicht die letzte Hoffnung des Imperiums gewesen sei und er sogar im Gegenteil viele Schwächen hätte, da er ein Nichtmensch war. Isard zeigte dem Admiral auf, dass die Neue Republik jederzeit zerbrechen könnte, wenn man sich nur den einzelnen Konflikten ihrer Mitgliederspezies widmen würde. Thrawn hatte gezeigt, dass die Neue Republik nicht unbesiegbar sei, und sie könnte besiegt werden, wenn man es nur richtig anstelle.

Isard erinnerte Krennel daran, dass sie ihn schon einmal zum Imperator küren wollte, und dass sie dies nun erneut vorhabe, wenn er nur in diesem politischen Krieg auf ihre Ratschläge hören würde. Wenn alles so liefe, wie sie es prognostiziere, würde es zu großen Spannungen zwischen den verschiedenen Völkern und Spezies der Republik führen und Krennel könne sich an die Spitze eines neuen Imperiums stellen. Krennel solle nur seine Hegemonie zu einem Zufluchtsort erklären, in der ein jeder sein Glück finden könne, der sich von der Republik ungerecht behandelt fühle. Wenn die Republik nun ihre geplante Offensive starte, würde dies Zwietracht säen und andere Kriegsherrn auf seine Seite bringen. Die einzige Bedingung, die Isard stellte, war, dass Krennel die Renegaten-Staffel vernichten sollte.

Die Ciutric-Verschwörung

„Schauen Sie sich die Neue Republik an. Die haben den Imperator getötet. Sie haben das Imperiale Zentrum eingenommen. Sie haben Thrawn vernichtet. Und jetzt halten sie sich für unbesiegbar. Und genau wegen dieser Schwäche werden wir sie besiegen.“
— Isard (Quelle)

Der Prinz-Admiral nahm ihren Vorschlag an und Isard begann sich auf Ciutric einzurichten. Sie bezog einen Raum in der Nähe von Krennels Arbeitszimmer, welches sie mit zahlreichen Bildschirmen und Holoprojektoren einrichten ließ. Als die Renegaten-Staffel bei einem Einsatz auf Commenor einen Teil der Lusankya-Gefangenen entdeckte, wollte Krennel sie zur Rechenschaft ziehen, da er um seine Hegemonie fürchtete und er keine seiner Welten verlieren wollte. Die noch lebenden Gefangenen könnten nämlich über Informationen verfügen, welche die Neue Republik nach Ciutric lotsen könnte. Isard sagte dem Admiral jedoch, dass er im Kampf gegen die Neue Republik auf jeden Fall eine Welt verlieren werde. Doch da sie genauestens über die Pläne der Republik informiert sei und alles so laufe wie sie es sich erdacht hatte, käme dies nicht unerwartet.

Sie instruierte Krennel darüber, dass dies ein Propagandakrieg sei und er in Verhandlung mit den Überlebenden von Alderaan treten solle. In diesen Gesprächen solle über eine neue Heimatwelt verhandelt werden, jedoch solle noch nicht genau spezifiziert werden, um welche Welt es sich handeln sollte. Nachdem die Neue Republik zugeschlagen habe, solle er vor die Öffentlichkeit treten und erklären, dass er die Welt, welche ihm gerade geraubt worden sei, für die Alderaaner ausgesucht habe. Nachdem die Republik Liinade III übernommen hatte, entdeckte sie dort ein geheimes Labor, welches an einer kleineren Version eines Todessterns arbeitete.

Krennel beschuldigte Isard, dass sie dahinter stecke, doch diese verneinte die Anschuldigung. Sie spielte den Fund der Republik herunter und befand sich auch kurzzeitig nicht auf Ciutric. Sie fand heraus, dass das Labor weder von Krennel finanziert, noch von ihm eingerichtet wurde. Delak unterstellte ihr zuerst zwar, dass sie so etwas vor ihm verstecken könne, erkannte jedoch schnell, dass er oder sie ein solches Projekt finanzieren, jedoch nicht umsetzen können, da die erforderlichen Ressourcen die der Hegemonie übersteigen würden. Sie gratulierte ihm, dass er ihren Gedankengang folgen konnte und sagte ihm, dass der Bericht der Republik ein Schwindel sei, um den Krieg gegen ihn weiter zu rechtfertigen.

Um nun gegen die Rebellion vorzugehen, erklärte sie dem Admiral ihren dreistufigen Plan. Als erstes solle Krennel eine öffentliche Erklärung abgeben, welche alle Vorwürfe gegen ihn entkräften. Danach solle er Daten über seine Planeten veröffentlichen, welche aufzeige, dass seine Hegemonie nicht über die erforderlichen Rohstoffe und Infrastruktur verfüge. Daraufhin würde der Renegaten-Staffel die gefälschten Angaben über Corvis Minor auffallen und in die von Isard geplante Falle tappen. Diese würde daraufhin vernichtet werden und Krennel könne mit dem dritten Schritt, der Rückeroberung von Liinade III, beginnen.

Beraterin des nächsten Imperators

„Thrawn hat gezeigt, dass die Neue Republik nicht unbesiegbar ist, und Sie sind dabei zu beweisen, dass sie nicht so mächtig ist, wie ihr das lieb wäre.“
— Isard (Quelle)

Isards Plan ging auf und die Renegaten-Staffel wurde bei Distna vernichtend geschlagen und für tot gehalten. Um näheres herauszufinden und die Republik zu erschüttern, engagierte sie einen Journalisten, welcher auf ihrer Gehaltsliste stand, und in einem Gespräch mit Mon Mothma auf den Verlust der Staffel ansprach. Aus ihrer Stellungnahme und ihrer Reaktion auf diese Frage, entnahmen die beide, dass die Renegaten-Staffel der Geschichte angehöre. Krennel äußerte sich jedoch besorgt darüber, dass die eingesetzten Piloten sich nicht mehr meldeten und dass kurz nach der Schlacht ein Sternzerstörer, die Fliegender Händler, eintraf.

Isard beruhigte ihn jedoch. Da dieser Zerstörer nur von Booster Terrik kommandiert hätte werden können, jedoch nicht auch nur das Überleben eines einzelnen Mitgliedes der Renegaten-Staffel bekannt gegeben worden war, war ihre Falle zugeschnappt und die Staffel vernichtet. Des Weiteren umschmeichelte sie ihn mit der Vorstellung, dass sein Reich weiter wachsen würde, da es schon Ansätze zu Verhandlungen mit verschiedenen Gruppen des Imperiums und anderer Welten gab sich seiner Sache anzuschließen.

Da sie nun ihr Ziel erreicht hatte, musste sie sich ein neues Suchen. Krennel vermutete, dass sie darauf aus war ihre Drohung, welche sie bei ihrer ersten Begegnung seit vier Jahren aussprach wahr zu machen und sich an seine Stelle zu bringen. Krennel wiederum wollte sie beseitigen, sobald sie nicht weiter für ihn nützlich war, da auch er langsam das Spiel der Politik verstand, für welches er vorher Isard brauchte. Unentdeckt von beiden hatte jedoch die Renegaten-Staffel zum größten Teil überlebt und arbeitete mit der echten Isard zusammen. Sie planten die Zerschlagung der Ciutric-Hegemonie, indem sie sich in einer verdeckten Operation als imperiale Kollaborateure ausgaben und sich so auf Ciutric einschlichen.

Im Zuge dieser Operation sollte eine Invasion des Hauptplaneten der Hegemonie gestartet werden. Hierfür ließ die Neue Republik eine falschen Angriffstermin sowie die Fehlinformation über einen neuen Konvoi nach Liinade III durchsickern. Isard erkannte jedoch sofort den Köder und informierte den Prinz-Admiral. Dieser zeigte sich erstaunt darüber, dass die Neue Republik weiterhin Transporter zum besetzten Planeten schicken wolle. Isard erklärte dem Kriegsherrn jedoch, dass es keinerlei Anzeichen für einen neuen Konvoi gäbe, welche normalerweise einfach zu entdecken sei. Jedoch würde es Anzeichen einer militärischen Operation geben, welche den Konvoi als Falle nutzen würde um Krennel zu zerschlagen.

Nur ein Klon

„Aber bloß dass Sie es wissen, es gibt für mich noch einen Hinweis, dass Sie ein Klon sind. Isard hat denselben Trick versucht, um von Thyferra vor uns zu entkommen. Aber diesmal funktioniert das nicht. Es ist vorbei.“
— Wedge Antilles (Quelle)

Krennel war sehr erfreut über diese Information und alarmierte seine Flotte. Er plante einen Schlag gegen Coruscant, da er glaubte, noch zwei Tage Zeit zu haben. Er ließ zeitgleich auch alle Jägerpiloten zu den Schiffen abkommandieren und somit auch die Renegaten-Staffel, welche nun zum nächsten Teil ihrer verdeckten Operation übergingen. Sie stiegen in ihre TIE Defender und bereitete sich auf den Start vor. Wedge Antilles schaltete hierbei ihren Aufseher Oberst Lorrir aus, da dieser bei ihrer Operation im Wege stand. Da jedoch die Abwesenheit des Oberst auffiel kontaktierte Krennel Isard über sein verschwinden und dass sie ihn suchen solle.

Isard hätte normalerweise einen Untergebenen geschickt, jedoch machte sie sich dieses Mal selbst auf die Suche nach dem Piloten. Sie fand ihn schließlich in einem Büro nahe dem Jägerhangar bewusstlos am Boden liegen. Sie weckte ihn mit ein paar Tritten und unterstellte ihn ihrem Kommando. Da die Defender teil einer geheimen Operation wahren und eine Flotte der Neuen Republik vor wenigen Minuten im Orbit von Ciutrc aufgetaucht war, schloss sie daraus, dass man dies alles wegen ihrer veranstaltete. Sie erinnerte sich auf einmal an ihren eingepflanzten Befehl, die Gefangenen, die sich im Moment auf Ciutric befanden, zu verstecken oder zumindest dem Zugriff der Renegaten-Staffel zu entziehen.

Der Klon von Isard handelte nun wie einst vom Original befohlen. Sie ließ Lorrir eine Imperiale Angriffsfähre besteigen, welche das Gefängnis zerstören sollte. Genau wie damals auf Thyferra manipulierte sie die Kommunikationssysteme der Fähre, um alle Gespräche in ihr Versteck weiterzuleiten. Der Fähre gelang es, zwei Raketen auf das Gebäude abzufeuern, drehte danach jedoch ab. Während der Verfolgung wechselte der Klon mit Antilles einige Worte. Während diese Gespräches konfrontierte er sie damit, dass sie schlichtweg ein Klon sei. Der Klon konnte und wollte es nicht glauben, jedoch fuhr Antilles mit seiner Behauptung fort.

Letztendlich gelang es dem Rebellenpiloten, die Fähre abzuschießen und er sprach weiter zum Klon über die angebliche Komfrequenz der Fähre. Er sagte zu ihr, dass er wisse, dass Lorrir am Steuer gesessen habe und dass er dies am häufigen seitlichen Ausbrechen erkannte, etwas was er schon vorher beim Oberst festgestellt habe. Sie könne natürlich nicht antworten, da sie sich tot stelle, jedoch habe die echte Isard diesen Trick schon einmal gebraucht, nur das er diesmal nicht darauf hereinfallen würde. Er ermittelte den Standort der manipulierten Komfrequenz und flog mit seinem Jäger hin. Der Klon hatte sich in einem der Hochhäuser der Stadt versteckt. Wedge nahm dieses ins Visier und feuerte zwei Raketen darauf ab. Diese trafen ihr Ziel und töteten den Klon.

Hinter den Kulissen

In Isards Rache wird ausdrücklich von einen Klon von mir gesprochen. Dies kann darauf hindeuten, dass es mehr als einen Klon von Isard geben könnte, da nur in sekundärer Literatur eindeutig von einem Klon gesprochen wird. Jedoch ist dies nur Spekulation und es ist über kein weiteres Auftauchen von Ysanne Isard nach diesem Buch bekannt.

Quellen

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